Jugendliche beraubt und gewürgt
02.05.2008 | 09:40 Uhr 2008-05-02T09:40:00+0200ESSEN. Zwei Jungen im Alter von 14 und 16 Jahren wurden am 1. Mai gegen 20.15 Uhr in einem kleinen Park am Lönsberg von drei unbekannten Jugendlichen überfallen, beraubt und gewürgt.
Die beiden Jungen wurden zunächst angesprochen und nach einer Busverbindung zur Innenstadt befragt. Danach verlangten die drei Unbekannten Bargeld. Durch deren körperliche Überlegenheit eingeschüchtert, gaben sie das mitgeführte Bargeld heraus.
Als einer der Überfallenen mit seinem Mobiltelefon die Polizei alarmieren wollte , wurde er von einem der drei Täter gewürgt, so die Polizei. Die Räuber flüchteten anschließend zu Fuß in Richtung Westfalenstraße.
Beschreibung: alle männlich, 16 - 17 Jahre alt, 180 - 185 cm groß TV I - schwarze gegelte Haare, schwarze Lederjacke TV II - schwarze Haare mit blonden Strähnen, weißes Kapuzen T-Shirt, blau-weiße Jeanshose TVIII - blonde Haare, schwarze Jacke, Jeanshose.
Hinweise an Polizei Essen erbeten: Tel. 0201 - 8290
01:08
Konsum fördert Neid. Neid fördert Aggression. Wenn der Mensch sich weniger an reinen Statussymbolen aufgeilen würde, gäbe es weniger solche Dinge zu berichten. Aber in einer Gesellschaft, die ihre Kindergartenkinder in Markenkleidung steckt, muss man damit leben - so bitter es ist. Ich wäre auch wegen meines Arbeitsgerätes (Firmenlaptop) in einer S-Bahn beinahe Überfallen worden (habe die Vorbereitung des Schlagringes noch früh genug bemerkt und die S-Bahn mit den letzten Mitreisenden verlassen). Wenn wir nicht endlich wieder anfangen, uns für unsere Kinder zu Interessieren, anstatt sie mit Playstation und einem neuen Handy auszustatten, wird das alles noch viel schlimmer - da nicht jeder sich ein neues Handy leisten kann.
13:37
Dunkle Ecken?
Die Wohngegend rund um Dinnendahlstr. und Lönsberg ist alles andere als eine dunkle Ecke.
Ich habe eher den Eindruck, daß in Essen keine Ecken mehr existieren, die hell genug wären, Gauner, Schläger oder Randalierer fernzuhalten.
Demnächst kommt es noch wo weit, daß Eltern ihre Kinder auf Schritt und Tritt eskortieren müssen, weil sie nicht einmal mehr vor ihrer eigenen Haustür sicher sind.