Islamisten fingierten in Essen „einige wenige Unfälle“

Der Polizeiliche Staatsschutz in Essen ermittelt, weil Islamisten Unfälle verabredeten, um den Kampf des Islamischen Staates zu unterstützen.
Der Polizeiliche Staatsschutz in Essen ermittelt, weil Islamisten Unfälle verabredeten, um den Kampf des Islamischen Staates zu unterstützen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Islamisten haben auch in Essen gezielt Verkehrsunfälle herbeigeführt. So wollten sie offenbar den Kampf des Islamischen Staates unterstützen.

Essen.. Islamisten haben auch in Essen gezielt Verkehrsunfälle herbeigeführt, um die Versicherungen bei der Regulierung des Schadens zu betrügen. Mit dem Geld wollten sie offenbar den Kampf des Islamischen Staates (IS) unterstützen.

Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher der Polizei, dass es nach bisherigem Ermittlungsstand auch auf Essener Stadtgebiet „einige wenige Unfälle“ gegeben habe. Die Polizei machte keine Angaben dazu, um wie viele Unfälle es sich in Essen handelt und wo genau die Täter die Zusammenstöße fingierten.

Essen kein Unfallschwerpunkt

Essen ist kein Schwerpunkt der fingierten Unfälle: Bei den meisten bekannten Zusammenstößen krachte es laut Polizei in Oberhausen. Auch gab es gestern in Essen keine Hausdurchsuchungen – anders als in Oberhausen, Mülheim und Bonn. Mülheimer Ermittlern waren die absichtlich verursachten Unfälle aufgefallen. Bei der Prüfung zahlreicher Verkehrsakten stellten die Beamten fest, „dass einige Unfallbeteiligte Verbindungen zu einschlägig bekannten islamistischen Kreisen in Oberhausen und Dinslaken hatten“. Daraufhin hatte der Staatsschutz in Essen die Untersuchungen übernommen. (pw)