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Bürgerentscheid

Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen

19.01.2013 | 06:00 Uhr
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Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
Im Streit um die Umbenennung zweier Rüttenscheider Straßen könnte es bald vor Gericht gehen. Grund dafür: Ein Hitler-Plakat im Wahlkampf.Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Ob es nun so geplant war oder nicht: Das Hitler-Plakat im Wahlkampf um die Umbenennung zweier Rüttenscheider Straßen hat die von vielen erwartete provokative Wirkung nicht verfehlt – allen beschwichtigenden Beteuerungen zum Trotz. Die Bürgerinitiative "PROVON" hat bereits einen Anwalt beauftragt.

„Die Drohung mit der Nazi-Keule ist ein verabscheuungswürdiger Vorstoß, angesichts der absehbaren Abstimmungsniederlage einen letzten verzweifelten Versuch zu unternehmen, dem Bürgerwillen die kalte Schulter zu zeigen und auf Stimmenfang bei radikalen Elementen zu gehen.“ – So ließ sich gestern die Anwohner-Initiative „PROVON“ vernehmen und warf ihren Kontrahenten beim Netzwerk „Irmgard und Ortrud “ vor, die Streiter für den Verbleib der Von-Einem- und Von-Seeckt-Straße „in die Nähe nationalsozialistischer Sympathisanten zu rücken“.

Vorwurf ist "Ausweichmanöver"

Die Bürgerinitiative „PROVON“ spricht zudem von einer „rechtswidrigen Zurschaustellung nationalsozialistischer Symbole“ und hat nach eigenen Angaben Anwälte beauftragt, rechtliche Schritte gegen die Macher und die sie tragenden Parteien zu prüfen.

Letztere wiederum bezeichnen den Vorwurf der Geschmacklosigkeit als „Ausweichmanöver“ der Namensbefürworter, weil man bei den Inhalten nichts zur Verteidigung der Generäle anzuführen habe. „Wahrheit ist nun einmal keine Geschmacksfrage“, merkten die Linken an, und die Grünen glauben, es stehe „einer weltoffenen Stadt wie Essen nicht gut zu Gesicht, Straßen mit den Namen von Unterstützern Hitlers zu zieren“.

Wolfgang Kintscher

Kommentare
22.01.2013
12:25
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bigkahuna | #48

Ich wußte gar nicht, daß ein Bild vom Führer selbst schon ein nationalsozialistisches Symbol ist.Oder wurden auf den Plakaten noch andere Symbole gezeigt?
Gibt es schon erste Ergebnisse ???
Ganz gespannt...

21.01.2013
21:07
Nazikeule
von eimerweise | #47

Hier mal ein passendes Beispiel aus Essen:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/mann-mit-marihuana-und-pfefferspray-am-bahnhof-essen-west-festgenommen-id7506304.html

21.01.2013
19:37
Geschichtsverfälschung
von TBR7 | #46

@werneralberts:
..."in den Zielen einig" waren sich Von-Seeckt und Hitler in Bezug auf die Wiederbewaffnung Deutschlands nach der von den Deutschen als Schmach (und den Allierten inzwischen auch als überzogen) empfundenen totalen Entmilitarisierung nach dem ersten Weltkrieg. Das hatte zunächst gar nichts mit nationalsozialisitischen Ideen oder Zielen zu tun. Das Plakat verkürzt und ist unsinnig. Zeigt wieder einmal, dass es den Umbennern um Aktiobnismus und heisse Luft geht. Von Geschichte verstehen sie offenbar nix. Wieviele "(Kaiser) Wilhelm-Plätze, Strassen etc. bleiben, der sicher mehr mit der Katastrophe des 20. Jahrhunderts zu tun hat als Von-Seeckt / Von-Einem...???

1 Antwort
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bigkahuna | #46-1

Sind die Umbennungsbefürworter nun auch für die Umbennennung von Strassen verantwortlich, deren Namenspatrone TBR7 doof findet?

21.01.2013
18:30
Plakat ist Geschichte
von werneralberts | #45

Welch ein Unsinn, gegen ein historisches Foto vorgehen zu wollen. Von Einem und Von Seeckt waren nicht nur Militaristen, sondern beide "in den Z i e l e n " mit Hitler einig. Beide sind Wegbereiter des Faschismus und damit auch der Untaten der Nazis, ganz konkret planten sie die Vernichtung Polens. Dies ist die historische Betrachtung des Wirkens dieser beiden Männer. Nur ein Depp wie Frank Stenglein kann auf die Idee kommen zu fragen, was wäre, wenn... Diese Frage stellt sich niemals in einem historischen Rückblick. Personen werden allein an ihren Taten gemessen und nicht an Dingen, die sie vielleicht getan hätten, wenn sie nicht gestorben wären. Unglaublicher Stuss in der WAZ.

1 Antwort
als Wegbereiter des Faschismus
von mavodo | #45-1

sehe ich eher Hindenburg, der Hitler zum Reichskanzler ernannt und den Reichstag aufgelöst hat. Damit wurde der Weg für das Naziregime geebnet/bereitet.

Was nun also tun, mit Hindenburg, Rommel, Porsche, Kaiser Wilhelm usw usw?
Alles umbenennen, weil wir Deutschen es immer noch nicht gelernt haben mit unserer Geschichte umzugehen/zu leben?

Und warum stört dies alles erst nach einem 3/4 Jahrhundert, und auch nur gewisse Gruppen, die hauptsächlich mit ihrer Regelwut und Bevormundung mündiger Bürger auffallen?

21.01.2013
16:04
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von moenchkonstante | #44

@Bernhart

Wow, soviel ich weiss, hatten beide nicht wirklich etwas mit den Nazis zu tun. Dass dann ein Hitlerfoto ausgegraben wird, um die zwei zu dämonisieren und den Menschen, die nichts über die beiden wissen, das Gefühl zu geben sie würden Nazis unterstützen, wenn sie das Kreuz an der falschen stelle machen, ist natürlich überhaupt nicht faschistoid.

Das war übrigens Ironie.

21.01.2013
13:57
eine Alternative?
von mavodo | #43

Wie wäre es denn alternativ mit einem Zusatzschild unter dem Straßennamen, welches auf die Hintergründe der Person hinweist?
Dies würde der "Ehrung" durch einen Straßennamen doch ausreichend widersprechen.
Diese Schilder mit historischen Fakten zur jeweiligen Person unter den Straßennamen gibt es in einigen Städten.
Diese Zusatzschilder könnte man auch mit so genannten Smart-Tags versehen, die direkt auf weitere (wertneutrale) Informationen/Fakten zur Person verlinken.
Dies würde sicherlich auch weniger Verwaltungsaufwand und Verschwendung von Steuergeldern (zur Durchsetzung einer Ideologie!) bedeuten.




12 Antworten
Was bedeutet die Benennung einer Straße? / Ideologie?
von 1980yann | #43-1

In einem (künftigen) Geschichtsbuch dürfen von Seeckt und Hitler, Baader und Ensslin, Saddam und Gaddafi nicht fehlen, weil sie zweifellos den Lauf der Geschichte beeinflusst haben - weil Geschichte sich mit so etwas auseinandersetzen muss.
Straßenschilder und auch ihre eventuellen Zusatztafeln sind aber keine Geschichtsbücher - die Benennung erfolgt ausschließlich in ehrender Absicht. Wer einen Straßennamen (der auf eine Person zurückgeht) im Vorbeigehen/-fahren nur nebenbei liest, der geht erstmal davon aus, dass sich dahinter eine anständige Person verbirgt. Zusatztafeln werden doch nur von wirklich Interessierten gelesen.
Deshalb sind nach 5 (bald 6) der oben genannten in Essen zurecht keine Straßen benann.

Welche Ideologie soll hier vorliegen?
Ist es nicht eher gesunder Menschenverstand, dubiose Personen nicht zu ehren?

Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bigkahuna | #43-2

"und auch mit einer A.-Hitler-Str hätte ich kein Problem, wenn es diese seit über 70 Jahren geben würde. Denn auch diese Person gehört zu unserer Geschichte"
mavodo#35

Ich glaube und hoffe, daß Sie damit allein stehen!

Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von mavodo | #43-3

die Ehrung erfolgte aber vor Jahrzehnten...!
Und es ist in meinen Augen heuchlerisch, dies nun verschleiern zu wollen. Vor allem nach so langer Zeit, in der sich offenbar kaum Jemand daran gestört hat.

Einen entsprechenden Zusatz mit Smart-Tag unter dem Straßennamen würde die Auseinandersetzung der heutigen Generationen, die mit Geschichte und Büchern eher meist weniger am Hut hat, fördern, und somit auch noch der Allgemeinbildung dienen.
Warum nicht bestehende Technik nutzen, so dass sich jeder Mensch selbst ein Urteil bilden kann? Warum muss in diesem Land immer alles von oben (und meist auf Initiative der immer gleichen Lager) diktiert werden?

Es gibt einen (oder evtl sogar mehrere) Gründe, warum diese Personen zur damaligen Zeit entsprechend geehrt wurden. Warum will man dies nun leugnen? Ist das nicht eine Verdrängung von Tatsachen?
Es ist ja nicht so, dass man nun eine Straße neu nach diesen Gestalten benennen möchte. So ein Vorhaben würde sicher und mit Recht abgelehnt werden.

Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von mavodo | #43-4

und wie ich auch weiter unten bereits erwähnte ...
Was ist mit anderen fragwürdigen Personen, nach denen Plätze, Straßen, Gebäude, ja, sogar ganze Kasernenkomplexe, Schiffe usw benannt wurden?
Wo will man da die Grenze ziehen? Wo soll das hin führen?
Es dient nicht der Aufklärung zukünftiger Generationen, nun alles so weit möglichst aus dem Alltag zu verbannen, was irgendwie mit dem 3. Reich zu tun hat. Es hilft eher, daran zu erinnern. Aus einem Ehrenmal könnte man somit auch ohne große Anstrengungen und Diskussionen ein Mahnmal machen.

anständige Person
von mavodo | #43-5

ist für Sie ein Herr Ferdinand Porsche eine solche Person?
Er wird eindeutig in den Zusammenhang mit Zwangsarbeitern und der Vernichtung von hunderten, wenn nicht sogar von tausenden, Menschen gebracht.
Er wurde deutscher Staatsangehöriger, weil Hitler es sich wünschte. Nach dem Krieg wurde ihm daher auch die österreichische Staatsbürgerschaft nicht mehr zuerkannt.
Zudem was diese Person Mitglied der NSDAP und Oberführer der allgemeinen SS. Steht einer solchen Person aus ihrer Sicht dann solch eine Ehrung zu?

@mavodo
von 1980yann | #43-6

Straßenschilder funktionieren nicht als Geschichtsbuch - das ändert auch kein Zusatzschild und kein QR-Code (ich nehme an, das meinen Sie mit Smart Tag). Briefbögen und Navis verwenden beides nicht.

Übrigens ist der Vorwurf, hier würden unangenehme Episoden der Geschichte verschleiert, heuchlerisch. ProVon ist in den letzten Jahren nicht dadurch aufgefallen, die Straßennamen zur Aufklärung über diese Personen zu nutzen oder auf den Fehler der ursprünglichen Benennung hinzuweisen. Dass diese Herren nicht als Namensgeber taugen und sehr kritisch zu sehen sind, wurde nur durch die Umbenennung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Ist das Sträßchen Am Porscheplatz wirklich Ferdinand Porsche gewidmet oder der Familie im Allgemeinen? Ferdinand Porsche wäre als Namensgeber wirklich sehr dubios und eher abzulehnen. Fiele dann in die Zuständigkeit der BV I. Betroffen wären deutlich weniger Adressen.

Straßenschilder funktionieren nicht als Geschichtsbuch
von mavodo | #43-7

Bisher nicht, weil es niemand ausprobiert. Es generell abzulehnen, und damit auf neue Wege der Information zu verzichten, ist aus meiner Sicht ziemlich ignorant.
Auch Navis können problemlos um Zusatzinformationen ergänzt werden. Es gibt genug Anwendungen, wie Travelguides o.ä., die problemlos bereits auf Navis mitlaufen und auf Wunsch diverse Zusatzinformationen geben. Man muss diese Informationen eben einfach nur anbieten und entsprechend verknüpfen.
Nutzen Sie zB mal Google auf dem Handy. Sie werden sich wundern, was alles neben der Navigation an Infos zur Verfügung stehen kann...!

Ich beziehe keine Stellung für oder gegen ProVon. Mir ist es nur schleierhaft, wieso nach zig Jahrzehnten sich an diesen Umständen überhaupt noch Jemand stört, und es offenbar (für beide Seiten) nicht möglich ist, mal über Alternativen nachzudenken, die unsere heutige Informationsgesellschaft zu genüge bietet. Neben "schwarz oder weiß" gibt es eben auch noch diverse Grauschattierungen.

Briefbögen
von mavodo | #43-8

daran hat sich doch seit ewiger Zeit auch niemand gestört...!

Entweder man kennt (und akzeptiert) die Geschichte, und weiß somit den Namen einzuordnen, oder man sucht evtl dann gezielt nach diesen Informationen und hinterfragt ggf.
Beides fördert die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte. Und das ist sicher nicht falsch!

und noch einmal die Frage
von mavodo | #43-9

Wo soll man da eine Grenze ziehen?
Neben den bereits genannten Personen finde sich noch zahlreiche andere "Persönlichkeiten", die mindestens genauso fragwürdig sind.
Soll das nun alles umbenannt und dafür unsinnig Steuergelder verprasst werden?
haben wir in diesem Land nicht andere und dringendere Probleme?
Ich dachte die Aufarbeitung unserer Geschichte wäre längst so weit abgeschlossen, dass man damit umgehen und dazu stehen kann.
Offenbar nicht...!

ob Smart Tag oder QR
von mavodo | #43-10

am Ende würde es das gleiche Ergebnis liefern.

Zusatzinfos - sinnloses Feigenblatt
von 1980yann | #43-11

Egal, welche Zusatzinfo man hinzufügt ... sie werden nicht genutzt. Kaum ein Fußgänger bleibt bei jeder Querstraße stehen, um Erklärtafeln zu lesen oder QR-Codes zu scannen - Autofahrer können erstere in der Regel im Vorbeifahren nicht erfassen und riskieren beim Griff zum Handy ein Knöllchen.
Und wer würde schon in seinem Navi Erklärtexte freiwillig aktivieren, damit das hilfreiche Gerät ihn künftig mit einer endlosen Stadtführung nervt!?

Sie wollen doch selber nur ein in der Praxis kaum wahrgenommenes Feigenblättchen im Hintergrund - als würde das die Schande, dass hier dubiose Personen geehrt werden, mindern ...

Die eigentlichen Umbenennungskosten sind weitgehend überschaubar. Evtl. kann man bei künftigen Umbenennungen aber einfach einen üppigen Vorlauf festlegen, dann kann jeder noch einen Zweijahresvorrat Briefpapier und Visitenkarten verbrauchen. Aber es ist ja nicht so, als kämen Briefe mit alter Adresse künftig nicht mehr an ...

Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von mavodo | #43-12

und diese Thesen können Sie natürlich entsprechend belegen?

Und wenn wir alle Namensgebungen, welche mit fragwürdigen Gestalten verbunden werden könnten, ändern wollen, sehe ich da keine überschauberen Kosten auf den Steuerzahler zukommen. Die Kosten sind in etwas so überschaubar, wie die Fertigstellung des Flughafens in Berlin.

Denn die Frage bleibt bestehen: Wo wollen Sie da die Grenze ziehen?
Die Liste wäre unüberschaubar!

Und das alles nur, weil ein paar Wenige nach einem 3/4 Jahrhundert feststellen, dass sie mit der ursprünglichen Namensgebung nun unzufrieden sind, und die Bevölkerung vor unserer Geschichte bewahren wollen?

21.01.2013
10:22
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bigkahuna | #42

"...verzweifelten Versuch zu unternehmen, dem Bürgerwillen die kalte Schulter zu zeigen..."
Verzweifelt sind wohl eher diejenigen, die sich Mehrheiten zusammenträumen und zwischendurch mal nachgerechnet haben. Huch - 6000 Stimmen reichen ja gar nicht !

2 Antworten
6000?
von 1980yann | #42-1

Wie kommt eigentlich diese Zahl von 6000 zustande?
Für das Begehren führen zwar über 5000 Unterschriften gesammelt, doch diese Zahl schrumpfte rasch zusammen, nachdem das Wahlamt Scherzunterschriften ("Brad Pitt" und andere), komplett fiktive Adressen und Menschen, die gar nicht im Bezirk wohnen, und Dubletten gestrichen wurden. Das Wahlamt hat aufgehört zu zählen, nachdem klar wurde, dass das Quorum erreicht wurde: bei rund 3100. Nimmt man an, dass die Quote der Falschunterschriften auf den nicht geprüften Unterschriftenbögen vergleichbar war, kommt man bestenfalls auf 4000.
Offenbar wurden zu der Zahl der eingereichten ungeprüften Unterschriften die Zahlen einer früheren formlosen Unterschriftensammlung (es wurde neu begonnen, um daraus ein Begehren gemäß Gemeindeordnung zu machen) hinzuaddiert. Es ist davon auszugehen, dass nahezu alle, die die informellen Unterschriftenlisten unterschrieben haben, anschließend auch für das Begehren unterschrieben haben.

Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bigkahuna | #42-2

Ich wollte lieber nach oben als nach unten schätzen. Sonst wird mir wahrscheinlich vorgeworfen, daß ich mit unlauteren Mitteln arbeite und daß dies ja nur der perfide Versuch sein kann, abstimmungswillige Bürger zu verunsichern.

21.01.2013
08:50
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von Shadow-Dancer | #41

@ bernhart:

Schön zu sehen, dass die linke Polemik und Hetzerei bei Ihnen ihr Ziel schon mal nicht verfehlt hat ! :-)

1 Antwort
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bigkahuna | #41-1

Sie könnten ja argumentativ gegensteuern, aber da haben Sie wohl ein großes Problem! Nicht, daß ich Ihnen das nicht zutraue - Sie haben nur keine Argumente !
Da kann man natürlich schon mal bockig werden und der Gegenseite Polemik und Hetze vorwerfen...

21.01.2013
00:35
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von bernhart | #40

Was sind das für für Ignoranten, die für die Beibehaltung der Straßennamen von Einem und von Seeckt sind? Welche Verdienste haben die so Verehrten sich eigentlich erworben? Sie waren eindeutig Militaristen, Kriegstreiber und Steigbügelhalter des Nationalsozialismus. Und wenn sowas öffentlich gemacht wird, empören sich die ewig Gestrigen. Welches Demokratieverständnis und Geschichtsbewußtsein hat eigentlich die WAZ-Redaktion? Offensichtlich werden hier die Kommentare des unsäglichen Frank Stenglein nicht als Schande empfunden. Vergleichbar ist dieses Verhalten nur noch mit den Methoden der faschistoiden Verblödungsblätter des Boulevard.

20.01.2013
23:29
Initiative prüft Schritte gegen Hitler-Plakat in Essen
von Thuehringer | #39

Noch ein Punkt: Die Initiative "Pro Von" schreibt auf ihrem Werbeplakat für die Beibehaltung der beiden Straßennahmen, welches in Rüttenschei aushängt: "Gegen ideologische Säuberungen" - also arbeitet mit einem Begriff aus dem Stalinismus. Ist das angemessen? Bestimmt nicht!

1 Antwort
Ideologie
von mavodo | #39-1

Zitat aus Wikipedia:
Politik ist immer mit Ideologie verbunden, eine unideologische, rein technokratische Politik ist realitätsfremd. Politische Programme basieren auf bestimmten Wertesystemen.
Die grundlegenden politischen Ideologien sind Liberalismus (Betonung der Freiheit), Sozialismus (Betonung der Gleichheit) und Konservatismus (Betonung von gesellschaftlichen Traditionen).

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