Immer sauber bleiben

Ruhrhalbinsel..  Dass es Aktionen wie den pico-bello-SauberZauber gibt, ist eine feine Sache. Wenn Menschen an einem Strang ziehen und gemeinsam den Besen schwingen, hat das was und verbindet. Noch schöner aber wär’s ja, wenn es solche Aktionen gar nicht bräuchte, sich jeder um seinen Müll kümmern würde. Wenn man zehn Menschen fragt, sagen zehn: Ich bin sauber. Fakt aber ist: Müll ist ein echtes Problem, liegt und gammelt herum, stinkt oft zum Himmel und macht die Umwelt kaputt, was wiederum böse auf uns zurückfällt. Also. Müll entsorgen, zur Not mitnehmen nach Hause. Oder noch besser: Erst gar keinen produzieren. Nachfolgend viele von noch viel mehr Menschen, die sich nun erneut gekümmert haben.

Initiativkreis Aktion Kray

Auch das eher schlechte Wetter konnte die Mitglieder nicht von ihrem Vorhaben abhalten, dem Dreck vor allem an der Krayer Straße an den Kragen zu gehen. Am Ende kam leider allerlei zusammen, aber: Man kam auch mit vielen Bürgern ins Gespräch, und die Geschäftsleute, die selbst nicht helfen konnten, gaben zumindest moralische Unterstützung.

Im Herbst soll der „Putztag“ noch einmal wiederholt werden. Die Hoffnung: Es hat sich was verbessert, „denn eine saubere Krayer Straße und ein sauberer Kern sind durchaus auch eine Visitenkarte unseres Stadtteils. Der soll in Zukunft besser dastehen als bisher“.

CDU Überruhr

Ziel diesmal: der Ludwig-Kessing-Park. „Die Begeisterung, mit der sich wieder zahlreiche Menschen beteiligt haben, zeigt, dass gesellschaftliches Engagement keineswegs aus der Mode gekommen ist“, strahlte Laura Hemmer, Schatzmeisterin. Ausgestattet mit Zangen und Müllsäcken sorgten die Teilnehmer für klare Verhältnisse. Prall gefüllte große Müllsäcke, Flaschen, Scherben, Plastikkisten und sogar ein gammeliger Kinderwagen wurden in den gut zwei Stunden eingesammelt – und eine neue Aufräumaktion ist bereits geplant.

CDU Steele/Junge Union Ost

Die Grenoblestraße ab der Kreuzung Isinger Tor Richtung Bochumer Landstraße war das Revier dieser fleißigen „Lumpensammler-Truppe“. „Wir haben sogar eine halbe Schlafzimmerkommode aus dem Gebüsch gezogen“, war die Vorsitzende des JU-Stadtbezirks, Cathérine Lefor, hier und da durchaus erstaunt. „Unglaublich, was die Leute alles einfach wegwerfen.“ Viele Hände, schnelles Ende? Das dürfte auch für die Christdemokraten kaum mehr als ein frommer Wunsch sein, denn der nächste wilde Müll kommt bestimmt. Leider.

Bürgerschaft Kupferdreh

Traditionell wurde das stets vermüllte Beet hinter der Bushaltestelle am Markt aufgeräumt. Über die „Tretminen“ vieler Hunde regen sich die Kupferdreher kaum mehr auf. „Der erste, der reintritt, hat verloren . . .“, so Fred van Führen.

Kollege Ulrich Matenar fand im Gebüsch alte Tapeten. An sich ordentlich in einem Müllsack verpackt . . . Und die Bewohner des Asylbewerberheimes Dilldorfschule säuberten die Wege rund um die Schule und die Kirche in Dilldorf, aber auch sie konnten mehrfach einfach nur die Köpfe schütteln.