Immer mehr Menschen warten auf Spenderorgane
13.01.2012 | 17:51 Uhr 2012-01-13T17:51:00+0100
Essen.Einen Rückgang der Bereitschaft zur Organspende verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation im vergangenen Jahr. Die Zahl der Personen, die nach ihrem Tode Organe spendeten, sank um 7,4 Prozent.
So sind auch im Essener Uniklinikum die Wartelisten länger geworden. Konnten im Jahr 2010 noch 158 Lebern transplantiert werden, standen im Jahr 2011 gerade einmal 143 Spenderorgane zur Verfügung – dabei ist das Essener Krankenhaus in diesem Bereich bundesweit führend.
Bedauerlich sei, so der ärztliche Direktor des Uniklinikums Professor Eckhard Nagel, dass trotz verstärkter Öffentlichkeitsarbeit die Bereitschaft zur Organspende weiter abnehme. „Das macht deutlich, dass wir an den strukturellen Grundlagen etwas ändern müssen“, so Nagel. Derzeit arbeiteten die zuständigen Institutionen daran, Lösungen für strukturelle Änderungen zu finden. „Ich glaube aber nicht, dass wir darauf warten sollten, sondern dass jeder in eigener Verantwortung daran arbeiten muss, die Situation der Organspende zu verbessern.“
Gesellschaftliche Verantwortung
Aber können gesetzliche Regelungen dazu beitragen? „Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass ein Rückgang der Organspende bedeutet, dass gleichzeitig weniger Menschen durch eine Transplantation geholfen werden kann. Das heißt auch, dass mehr Menschen, die auf den Wartelisten stehen, sterben.“
Das Thema Organspende falle in die gesellschaftliche Verantwortung. „Wir als Gesellschaft müssen die Möglichkeit haben, uns zu diesem Thema zu verhalten. Das ist das Entscheidende. Es geht nicht um die Zustimmung, sondern darum, sich selbst Gedanken zu machen und persönlich für sich zu entscheiden: Was bedeutet es eigentlich, Organspender zu werden?“
Entscheidung zu Lebzeiten
Wichtig sei, die Entscheidung zu Lebzeiten zu fällen. Hinterbliebene würden in einer Extremsituation befragt, die überlegtes und reflektiertes Nachdenken nicht zulasse. „Diese Menschen befinden sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Ich glaube, dass in dieser Situation keine belastbare Entscheidung getroffen werden kann. Schon deshalb ist es notwendig, dass wir uns vorher dafür oder dagegen entscheiden.“
22:07
Ein prominenter Vertreter der Transplantationsmedizin hat gesagt: "Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr." Weiteres dazu und über die Brutalität der Organentnahme bei sogenannten Hirntoten können Sie lesen in der Schrift: "Organspende - die verschwiegene Seite. Angehörige berichten." der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (www.Initiative-KAO.de). In der Schweiz ist für die Explantation Vollnarkose vorgeschrieben!
Um für die drohende Abfrage nach der Bereitschaft zur Organ"spende" gerüstet zu sein, empfehle ich die Schriften:
MERKBLATT: INFORMIERTE ERKLÄRUNGEN zu
ORGANSPENDE und PATIENTENVERFÜGUNG von Rechtsanwalt Uwe Friedrich
und
Organspende „JA“ oder „NEIN“
Eine Entscheidungshilfe von Georg Meinecke
19:13
Das Problem ist das der Markt alles unter sich zieht und dann auch nicht mehr aufzuhalten ist.
Ich gehe sogar soweit das Organhandel verboten gehört weil er letzlich nicht zu kontrollieren ist.
Mal darüber nachdenken und warum ist Kaniballismus verboten und wird bestraft
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18:05
Niemand zwingt sie dazu, ihre Organe zu spenden. Es ist und bleibt ihr freie Entscheidung. Ich habe mich halt dafür entschieden. Ausserdem können sie trotzdem einen Spenderausweis bei sich tragen und kreutzen dort eben an, dass sie keine Organe spenden möchten. Ich verstehe wirklich ihre Sorgen nicht - ausser sie fühlen sich nun schlecht dabei. Das ist dann ihr Problem!
12:16
Das Problem ist doch, das Organe nur solange entnommen werden können solange der Mensch noch nicht tot ist. Man spricht von Hirntod, aber hier gehen die Meinungen weit auseinander. Ich kann daher meine Angst und die Angst vieler Menschen vor Organspende gut verstehen.
04:41
Auch ich muß es dann nochmal schreiben, mit meinem Körper wird kein Handel betrieben, bin auch bereit auf fremde Organe zu verzichten. Sollte ich einem engen Verwandten, oder Freund helfen können, tue ich das freiwillig und verschenke meinen ureigensten Besitz.
" MEINE ORGANE" und da lassen ich mich wie das heute immer mehr, von interssierten Geschäftemachern geschieht auch nicht nötigen, werden auf gar keinen Fall fall zur Ware.
Der Markt darf auf keinen Fall über menschliche Organe entscheiden,
" der Markt ist und bleibt ein Raubtier, ohne jedes Gewissen " !!!!!!
18:45
ich muss nochmal schreiben, ich bin kein ersatzteillager.
dass sie im Bedarfsfall meine Organe erhalten. Ich hoffe diese werden ihnen ein langes Leben sicher!
15:04
Ich muss es noch einmal schreiben, wer keinen Spenderausweis hat bekommt auch nichts. Dann gäbe es keine Engpässe.