Im Jubiläumsjahr das Brauchtum pflegen

Freisenbruch..  Das Haus Springob befand und befindet sich auch 150 Jahre nach seiner Eröffnung im steten Wandel. Im Januar 2007 übernahm das Wirtepaar Angela und Horst Rzimski das Traditionshaus in Freisenbruch. Gleich mehrmals wurden die Gasträume renoviert, und auch der Biergarten erlebte unter seinem neuen Namen „Kumpel Möller“ eine Renaissance.

Heute steht das Haus Springob vom Angebot her „irgendwo zwischen gutbürgerlicher Küche und gehobener Gastronomie mit familiären Flair“. „Bei uns hört man dem Gast noch zu“, sagt Horst Rzimski. „Ob am Tresen oder auch am gedeckten Tisch.“ Seine Gäste findet er in erster Linie in der Altersgruppe von 45 bis 70. Aber mittlerweile kämen auch Jüngere. „Heute erreichen wir Kunden von 18 bis 95 Jahren“, freut sich Wirt Rzimski.

Im Jubiläumsjahr sind folgende Veranstaltungen geplant:

Jazz-Frühschoppen mit Little Johns Jazz Band (Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr); Ein Abend am Lagefeuer mit „PeSch“ am Akkordeon (Samstag, 4. Juli, 19 Uhr); Die Ruhrpottgala mit Duo Galant, dem singenden Gastarbeiter Silvano Guidone und den musikalischen Botschaftern des Ruhrgebiets, „Ruhrschnellweg“, und anderen (Samstag, 5. September, 20 Uhr) sowie das traditionelle Oktoberfest mit dem Duo Galant (3. Oktober, 19 Uhr). Neu im Programm ist auch die „Notte Italiana“, eine italienische Nacht mit Silvano Guidone und Gästen (Samstag, 31. Oktober, 19 Uhr).

Besonders freut sich Rzimski auf das Weihnachtskonzert mit den Original Schwarzmeer-Kosaken-Chor und Peter Orloff am Sonntag, 6. Dezember, ab 20 Uhr. Überschüsse aus dem Kartenverkauf sowie 50 Cent von jedem Glas Glühwein, das bei der Aprés-Ski Party am 17. Dezember verkauft werden, kommen der Aktion Lichtblicke zu Gute. Die Bürgerschützen profitieren vom Überschuss vom „Tanz in den Mai“ am 30. April, 19 Uhr. Rzimski: „So wollen wir dem Brauchtum helfen.“