Ida Gard auf Tournee - Däninnen lügen nicht . . .

Was wir bereits wissen
Türen auf für Ida Gard: Dänemarks aufsteigender Stern geht mit ihrem neuen Album „Doors“ auf Deutschland-Tournee – und der Name des Albums ist durchaus auch als Verbeugung vor der US-Kultband um Jim Morrison zu verstehen, denn mit ihrer Drummerin Anne Kirstine hat sie jüngst den „Doors”-Titel „U Gonna Come?“ eingespielt.

Steele/Kray.. Darüber hinaus gibt Ida Gard zu Protokoll: „Ich mag es, Türen als Metaphern zu benutzen. Einerseits geben sie den Weg frei für Gelegenheiten, die wir nutzen können, anderseits verschließen sie auch immer wieder Pfade. Doors beschreibt für mich sinnbildlich, meinen Weg zu finden.“

Und dieser Weg führt am Samstag ins Steeler Grend Kulturzentrum an die Westfalenstraße 311: Ab 21 Uhr ist ihre kraftvolle Performance im Stile von Tori Amos, KT Tunstall oder auch Alanis Morissette zu bewundern. Karten gibt es für 16 Euro an der Abendkasse.

In der Freak Show dagegen ist an diesem Wochenende komplett eigene Kreativität gefragt – etwa bei der Open Session, die an diesem Freitag wochentagsmäßig fremdgeht, ist doch normalerweise immer der erste Mittwoch im Monat für sie reserviert.

Doch diese offene Session ist nicht irgendeine, sondern eine ganz besondere, feiert die urige Veranstaltungsreihe doch immerhin ihren dritten „Geburtstag“.

Und aus diesem Grunde sind diesmal am heutigen Freitag Musiker gefragt, die auf der lauschigen Freak-Show-Bühne jammen wollen: Ob Rock, Blues, Metal, Jazz, Punkrock, Reggae oder was auch immer – Stilrichtung ist egal. Ein Schlagzeug, zwei Gitarren- und ein Bassverstärker und Mikrofone sind vorhanden, andere Instrumente und Drumsticks sollten mitgebracht werden. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei, „nur” zuhören ist auch erlaubt.

Das gilt natürlich auch am morgigen Samstag, wenn ab 20 Uhr an selber Stelle die Karaoke-Party steigt: Jay J. Rockett legt stimmloses Material aus Bereichen wie Punk, Rock, Metal, Rock’n’Roll und anderes verrücktes Zeug auf. Mutige bekommen Applaus und einen Kurzen frei Haus.

„Hüter der Zeit”

Einem ernsthaften Thema widmet sich heute Abend die Studio-Bühne in Kray an der Korumhöhe 11: Dan Clancy konfrontiert in seinem tragikomischen Drama „Hüter der Zeit” einen jüdischen Gefangenen im Konzentrationslager Sachsenhausen mit einen homosexuellen Zellengenossen – und mit deren gegenseitigen Vorurteilen. Karten (12/14 Euro): 0201 55 460