„Ich musste durch den Kofferraum klettern“

Wer zugeparkt wird, ärgert sich fast immer. Auch in Essen sorgen dreist parkende Autofahrer für Missmut (wir berichteten). Auf unserer Facebook-Seite schildern Leser ihre Erfahrungen:

Auf dem Parkplatz vom Jobcenter am Berliner Platz stand mein Auto in einer Parklücke und jemand musste sich natürlich genau dahinter stellen, so dass ich etwa fünf Minuten zum Ausparken gebraucht habe.

Ich wurde einmal so eingeparkt, dass ich durch den Kofferraum meines Autos klettern musste. Wenn ich parke, achte ich darauf, dass alle ohne Probleme in ihr Auto kommen.

Solche Park-Aktionen sehe ich oft auf dem Parkplatz des Altenessener Allee-Centers. Ich musste schon einer Frau helfen, die durch eine Wirbelsäulen-Operation nicht in beziehungsweise an ihr Auto gelangte, da es zugeparkt wurde. So zu parken ist echt dreist und rücksichtslos.

Als ich zugeparkt wurde, habe ich mich aufgeregt und bin dann über die Beifahrerseite eingestiegen. Da kam ich noch so gerade rein. Danach habe ich mir geschworen, dort nicht mehr zu parken. Oft sind die Parklücken einfach zu eng gemessen.

In Rüttenscheid wird man öfter zugeparkt. Solange man jedoch noch über die Beifahrertür ins Auto kommt, geht es.

Ich wurde auch schon zugeparkt und habe die Polizei gerufen. Leider konnten die Polizisten aber nichts machen, da es auf einem Schotter-Parkplatz war, der nicht der Stadt Essen gehört. Dafür gab es aber liebe Männer, die geholfen haben, mein Auto wieder rauszuholen.

In solch einem Fall versuche ich, irgendwie in mein Auto zu kommen – und zum Abreagieren klebe ich noch einen Post-it-Klebezettel mit der Aufschrift „Scheiße geparkt“ auf die Windschutzscheibe des Verursachers.

Ich bin noch nie zugeparkt worden. Ich fahre hauptsächlich mit der U-Bahn, seltener mit dem Bus und ganz selten mit der Straßenbahn. Ein- bis zweimal im Jahr nutze ich das Taxi.