Homophobie und islamischer Extremismus

Die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Liebesbeziehungen ist ein zentrales Element islamisch-fundamentalistischer Strömungen. Homophobe Äußerungen werden in diesen Kreisen offen getätigt - auch in Deutschland, derzeit vor allem durch Anhänger des Salafismus. Radikalisieren die Extremisten damit lediglich eine unter Muslimen verbreitete Haltung? In seinem Vortrag „Homophobie und islamischer Extremismus“ geht der Journalist und Islamwissenschaftler Thorsten Gerald Schneiders am 3. Februar um 19 Uhr im Gartensaal des Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, dem historischen und gegenwärtigen Bild von Homosexualität im Islam nach. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Homophobie im globalen Fokus“, ein Phänomen, das zunehmend in seinen globalen Dimensionen sichtbar werde. Unter anderem wird der Experte den Aufstieg des Themas Homophobie beleuchten und er wird erklären, wie in den aktuellen Debatten um Inter-und Transkulturalität Homophobie mit Religion, Migration und Rassismus verknüpft wird. Anmeldung bis zum 26. Januar unter 7204153.