Hogesa-Demo: Anmeldung zurückgezogen

Die so genannten „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) haben gestern die Anmeldung für die am 18. Januar auf dem Willy-Brandt-Platz geplante Demo zurückgezogen. Die Anmelderin habe am Montag zudem per Fax erklärt, dass sie keine Rechtsmittel gegen das Demo-Verbot einlegen werde, teilte die Polizei mit. Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr hatte die HoGeSa-Kundgebung aus Sicherheitsgründen verboten. Trotz der abgesagten Demo werde die Polizei am Sonntag in der Innenstadt verstärkt präsent sein. „Dabei stehen insbesondere Randalierer und Straftäter im Fokus, die das gültige Verbot nicht akzeptieren wollen“, so die Polizei. Die Kundgebung des Bündnisses „Essen stellt sich quer“, zu der rund 4000 Teilnehmer erwartet werden, soll am Sonntag stattfinden, bekräftige Max Adelmann, Sprecher von „Essen stellt sich quer“, und erklärte, dass man nun gerne die Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz durchführen würde. Der Plan: Um 11.30 Uhr wollen sich die Demonstranten an der Marktkirche versammeln und ab 12 Uhr in Richtung Willy-Brandt-Platz ziehen. Diesen Plan müsse man nun noch mit der Polizei besprechen.