Heimkinder fordern Entschädigung nach Misshandlungen
05.06.2012 | 15:30 Uhr 2012-06-05T15:30:00+0200
Essen. Zwei Frauen aus Essen klagen vor dem Kölner Landgericht Jahrzehnte nach angeblichen Misshandlungen und Fällen von Missbrauch in Kinderheimen des LVR auf eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 54.000 Euro. Ihre Chancen auf Erfolg seien gering, sagten die Richter am Diebstag.
Jahrzehnte nach angeblichen Misshandlungen und Fällen von Missbrauch in deutschen Kinderheimen fordern zwei Frauen aus Essen in einem Musterprozess eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 54.000 Euro. Am Kölner Landgericht haben sie Klage gegen den Landschaftsverband Rheinland als Träger mehrerer Kinderheime eingereicht. Zum Prozessauftakt am Dienstag machte das Gericht allerdings deutlich, dass die Erfolgsaussichten eher schlecht stehen.
So sagte der Richter, dass das Fehlverhalten der Heim-Verantwortlichen nicht genau genug konkretisiert sei. Das Personal habe in den 1950er und 1960er Jahren noch das Recht gehabt, Kinder durch Schläge zu züchtigen. Zum anderen seien die Vorfälle wohl verjährt. Die beiden Klägerinnen kündigten daraufhin an, die Vorwürfe zu konkretisieren. Das Gericht will am 28. August über die Klage entscheiden. (dapd)

08:33
Ein kleines Beispiel zur Ungerechtigkeit. Ein ehemaliger Schwerverbrecher (überwiegend Sexualstraftäter erhält für die nachträgliche Sicherheitsverwahrung eine Entschädigung in Höhe bis zu 80.000 Euro. Ein ehemaliges Heimkind für unberechtigte Inhaftierung im Heim und für körperliche so wie seelische Qualen 0,00 Euro.Viele ehemalige Heimkinder haben schon in früherer Zeit versucht auf Entschädigung zu klagen, was immer wieder abgewiesen wurde.So wie gestern im Prozess! Das Problem ist doch, dass an diesen Straftaten die Kirche so wie auch der Staat beteiligt war.Und dann wird versucht mit jeglicher Klageabweisung den ehemaligen Heimkindern den Wind aus den Segeln zunehmen..Bevor Du so platt seine Koms abgibst, solltest du evtl. mal erst dein Hintergrundwissen auffrischen und dich richtig schlaumachen.
So musste die Kirche in Irland ihr gesamtes Vermögen dem irischen Staat überschreiben, damit die dortigen Heimkinder für die menschenverachtenden Verletzungen aufkommen.Hier in der BRD G
08:10
XYZ!!! So wie du argumentierst und welche Ansichten du vertrittst, sind schon hanebüchen. Warst du im heim? Mit Sicherheit nicht!
Ich selber war dort 17 Jahre meines Lebens untergebracht und bin dort im sprichwörtlichem Sinn durch die Hölle gegangen. Dieses Land hat nach dem Krieg weiter gemacht mit der Menschenvernichtung. Nur jetzt waren es keine Juden mehr, sondern die eigenen Kinder die ein wenig anders waren als der derer, die behütet in der Familie aufwachsen durften.Das Problem was ehemalige Heimkinder haben und hatten bis her, ist dass sie so eingeschüchtert und traumatisiert durch das geschehende sind.Es ist nicht möglich gewesen über das zureden was im Großem Stil durch die Kirche und die Heimträger an Leid und Qual geschehen ist.Der überwiegenden Teil dieser Heimkinder ist in der frühesten Kindheit jegliche Perspektive genommen worden,die bis ins hohe Alter reicht..(wenn sie sich nicht umgebracht haben).
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13:22
Ich wünsche den ehemaligen Heimkindern viel Glück.Mir ist klar, dass Missbrauch schwer zu beweisen ist, die Folgen sind jedoch lebenslang von den Opfern zu ertragen.Leider gibt es bis zum heutigen Tag Fälle, sogar in einem städtischen Kindergarten, wo meiner Meinung nach zu wenig an die Opfer gedacht wird.Die Mitarbeiter werden einfach in eine andere Kita versetzt und das Strafverfahren wird daraufhin eingestellt.Das ist für Opfer unerträglich-denkt denn kein Staatsanwalt an die betroffenen Kinder?Und deren Zukunft?
18:01
Es gab mal andere Zeiten. Dass jetzt so vielen öffentlich einfällt, dass sie vor Jahrzehnten aus ihrer Sicht misshandelt wurden, ist für mich seltsam.
Das sind Fälle für Historiker und nicht für Straf-/Zivilprozesse. Es gibt genug zu tun, die heutigen Taten aufzuarbeiten.
XYZ!!! So wie du argumentierst und welche Ansichten du vertrittst, sind schon hanebüchen. Warst du im heim? Mit Sicherheit nicht!
Ich selber war dort 17 Jahre meines Lebens untergebracht und bin dort im sprichwörtlichem Sinn durch die Hölle gegangen. Dieses Land hat nach dem Krieg weiter gemacht mit der Menschenvernichtung. Nur jetzt waren es keine Juden mehr, sondern die eigenen Kinder die ein wenig anders waren als der derer, die behütet in der Familie aufwachsen durften.Das Problem was ehemalige Heimkinder haben und hatten bis her, ist dass sie so eingeschüchtert und traumatisiert durch das geschehende sind.Es ist nicht möglich gewesen über das zureden was im Großem Stil durch die Kirche und die Heimträger an Leid und Qual geschehen ist.Der überwiegenden Teil dieser Heimkinder ist in der frühesten Kindheit jegliche Perspektive genommen worden,die bis ins hohe Alter reicht..(wenn sie sich nicht umgebracht haben).
Ein kleines Beispiel zur Ungerechtigkeit. Ein ehemaliger Schwerverbrecher (überwiegend Sexualstraftäter erhält für die nachträgliche Sicherheitsverwahrung eine Entschädigung in Höhe bis zu 80.000 Euro. Ein ehemaliges Heimkind für unberechtigte Inhaftierung im Heim und für körperliche so wie seelische Qualen 0,00 Euro.Viele ehemalige Heimkinder haben schon in früherer Zeit versucht auf Entschädigung zu klagen, was immer wieder abgewiesen wurde.So wie gestern im Prozess! Das Problem ist doch, dass an diesen Straftaten die Kirche so wie auch der Staat beteiligt war.Und dann wird versucht mit jeglicher Klageabweisung den ehemaligen Heimkindern den Wind aus den Segeln zunehmen..Bevor Du so platt seine Koms abgibst, solltest du evtl. mal erst dein Hintergrundwissen auffrischen und dich richtig schlaumachen.
So musste die Kirche in Irland ihr gesamtes Vermögen dem irischen Staat überschreiben, damit die dortigen Heimkinder für die menschenverachtenden Verletzungen aufkommen.Hier in der BRD GmbH könnte der Staat die Kirche in die Verantwortung nehmen. Es brauchte nur die Kirchensteuer einbehalten und aus diesen Einnahmen die geschädigten ehemaligen Heimkinder entschädigen.Weist Du eigentlich, warum die Kirchensteuer noch existiert? Mach dich mal schlau. Nur unser BRD-Scheinstaat hat nicht den Mum. Deswegen müssen Gesetzesänderungen her, die jegliche Verjährung bei Missbrauch an Kindern aufhebt.
xxx