Heilige Kuh

A 40 und Spurbus. Auf der A 40 wird zur Zeit ein Flüsterasphalt eingebaut und der gesamte Autobahnverkehr Richtung Bochum wird zum Leidwesen aller Anlieger und Autofahrer durch enge Stadtstraßen geleitet. Da bleibt die Frage: Gibt es keine Alternative, zumal der neue, offenporige Belag bei der enormen Belastung der A40 in absehbarer Zeit wieder erneuert werden muss? Ja, die gäbe es, wenn man die heilige Kuh „Spurbus“ opfern würde. Der sehr breite Mittelstreifen der A 40 würde durchaus für zwei zusätzliche Fahrstreifen der A 40 ausreichen. Bei Glatteis wird der Spurbus ohnehin durch parallele Stadtstraßen geführt, nämlich dort wo die Fahrgäste auch wohnen. Auch die geplante Verbreiterung der A 52-Auffahrt auf Kosten der Häuser an der Huckarder Straße wäre bei einer Verbreiterung nach innen nicht erforderlich.

Es ließen sich viele Millionen Euro einsparen und eine wesentlich bessere Verflechtung der Verkehrsströme bis zur Krayer Platte erreichen. Die Evag ließ verlauten, dass das Spurbus-Programm bald auslaufen wird. Trotzdem: Geschlachtet wird die heilige Kuh nicht.