Hardcore, Blues und viel Theater

Kray..  Wer in der Krayer Billard-Kneipe Walkabout (Hängebank 4) nur eine ruhige Kugel schieben möchte, sollte nicht den kommenden Freitag wählen. Denn dann steigt dort unter dem Titel „Devil’s Ground” eine öffentliche Geburtstagsparty der härteren Gangart. Der Hardcore-Musiker Bios wird 30 und deshalb feiert er dort ab 19 Uhr mit seinem Kollegen DJ Pass-E, der seine Geburtstagssause nachholen will.

Das Feier-Duo verspricht ein „sehr krasses Soundsystem” und eine Light & Lasershow. Außer von den Gastgebern sind Auftritte von Musikern aus den Genres Hardcore, Frenchcore, Industrial und Freestyle wie Kay Dee, Psychfucker, Corenography, Masterplan Hardcore, Badazz Warraw, Da Oxygen, Crazie A und T.F.O. geplant. Und gefeiert werden soll bis in die Puppen, und auch für die Gäste soll es die eine oder andere Überraschung geben – und das für nur 5 Euro Eintritt.

Musik der härteren Gangart sind Stammgäste der Freakshow am Steeler Grendplatz ja schon gewohnt. Und so weben am Freitag ab 22 Uhr DJ Uli Watusi & Jochen van den Bosch einen „Web of Sound” im Soul, 60`s und Garage-Style. Der Eintritt ist frei. Das gilt auch am Samstag, wenn an selber Stelle ab 22 Uhr DJ Betty Lawless & Nils Torpe zum 80’s Metal Meltdown laden.

Im Grend wird es da etwas weniger heavy, dafür groovig. Am Samstag steht wieder die Grend Blues Session an. Openerband ist dieses Mal das Huggy J.B. Trio. Der „Dortmunder Klavier-Altmeister“ „Huggy“ Jörg Borghardt tourt seit 1984 solo, im Duo, im Trio oder mit der eigenen Allstarband, auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Er jammte in Pariser Bars ebenso wie in den besten Blues-Clubs Chicagos, New Yorks und San Franciscos. Kritiker loben neben der brillanten Technik insbesondere sein Bluesfeeling, die Fähigkeit. Zum Trio gehören zudem Saxophonist Rüdiger Wilke, der ebenfalls auf über 1000 Auftritte zurückblicken kann, und Manni Schulz, der seit 30 Jahren in namhaften deutschen Bluesbands trommelt. Die Band wird ein Konzert jenseits gefälliger Langeweile bieten. Danach findet wie immer die moderierte Session statt.

Unmoderiert bleiben die Theaterstücke nebenan im Theater Freudenhaus – würde ja auch eher stören beim Verfolgen der Handlung von Sigi Domkes neuestem Streich „Ich bin nicht in Italien”!: Bei Tochter und Vater fängt der Urlaubsstress schon an, bevor die ihr Reiseziel erreicht haben! Zu sehen am Samstag (20 Uhr) und Sonntag (17 Uhr). Karten (13-15 Euro): 0201 85 132 30

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