Handelshof-Verkauf keine Bedingung für RWE-Stadion
28.07.2009 | 06:29 Uhr 2009-07-28T06:29:00+0200
Essen. Der Neubau eines Fußball-Stadions an der Hafenstraße hängt offenbar nicht mehr vom Verkauf des städtischen Traditionshotels „Handelshof” ab. Denn das Geld aus einem Verkauf müsste die Stadt in den Schuldenabbau stecken.
Der erwartete Erlös von rund 20 Millionen Euro sei für die Finanzierung der Arena zwar weiterhin wünschenswert, aber nicht unverzichtbar, erklärte Stadtdirektor Christian Hülsmann.
Bislang war der Eindruck entstanden, mit der Veräußerung des Hotels am Hauptbahnhof versetze sich die klamme Stadt überhaupt erst in die Lage, den millionenschweren Stadion-Neubau für den Traditionsclub Rot-Weiss Essen in Angriff zu nehmen. Deshalb wurde in der RWE-Anhängerschaft mit zunehmender Sorge beobachtet, dass sich der Handelshof-Verkauf durch die stadteigene Grundstückstochter GVE wegen genehmigungsrechtlicher Bedenken verzögerte.
Verfahrensfehler vermeiden
Unter dem Hotel befindet sich eine U-Bahn-Strecke, die die Stadt vor Jahren in einem transatlantischen „Cross-Border-Leasing”-Verfahren an einen US-Investor verkaufte und langfristig zurückmietete. Über den Eigner-Wechsel im Hotel will die Stadt sicherheitshalber diesen amerikanischen Geschäftspartner informieren. Im Rathaus ist man darauf bedacht, jeden Verfahrensfehler mit etwaigen Vertragsstrafen zu vermeiden. Hinter vorgehaltener Hand wird gemutmaßt, spitzfindige Anwälte warteten nur darauf, die inzwischen in Misskredit geratenen Leasing-Geschäfte auf Kosten der deutschen Kommunen zu lösen.
Nach den jüngsten Irritationen um den Spatenstich zum Stadion (wir berichteten) will Hülsmann den Hotel-Verkauf als Finanzierungsquelle relativieren. Eine Gleichung „Ohne raschen Handelshof-Verkauf kein rascher Stadion-Bau” habe es nie gegeben, sagt er. Richtig ist: Da die Haushaltsaufseher der Bezirksregierung den Hotel-Erlös lieber zur Schulden-Tilgung verwendet sähen, wollen sie der Stadt die Kreditlinie um jenen Betrag kürzen. Am Ende kommen die Stadion-Millionen also – Handelshof-Verkauf hin oder her – ohnehin aus dem Stadtetat.
09:27
Der roteHeld steht heute mit einem Kommentar in Print Aussage der WAZ.
Der schlägt er allerdings vor, das Stadion, wie Union Berlin, in Eigenregie durch Sponsoren, die Stadt und die Fans zu bauen.
Also am Besten noch heute mit den Planungen beginnen.
Dienstreise nach Berlin und mit den Eisernen Erfahrungen austauschen.
Dannach wird dann malocht und das Stadion kostet keine Miete mehr.
09:00
Unser Holli Kasper ist aus dem Urlaub zurück, wie schön.
Herzlich Willkommen und mach wieder wech Spaß.
08:20
HolliH ist ein Zebra das weis hier mitlerweile jeder
01:35
@ HolliH, sag mal...Sie sind doch bestimmt ein blauer...
Sie machen sich lächerlich...
Pro Strunz!!!
Glück auf RWE!!!
21:46
ich sag nur der Strunz muss wech.... aber sofort!!!!!
Mit freundlichen Glückauf
19:20
denkt ihr , die reißen ein teil der nord weg weil die langeweile haben .
am 8.8 kommt ein symbloscher spatenstich .
17:43
Man Hupe gebe Ruhe....das Stadion kommt!!!!!!!!!!!!
16:28
Ein toller Ratsbeschluß... wie gesagt:
Ob das neue Stadion kommt ist längst kein Fakt. Begreift es endlich!!!
Vielleicht kommt es, vielleicht auch nicht....ich würde mal 60::40 dafür schätzen
07:05
Auszug aus dem Rats- Beschluß
Bis zum ersten Spatenstich müssen die Sponsorenzusagen in rechtlicher Form vorliegen. Das Projekt wird mit 31 Millionen Euro kalkuliert. Die Finanzierung ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. So, dass die RWE-Fans weiter zittern müssen. Aber die Hoffnung auf ein neues, sicheres Stadion hat gestern neue Nahrung erhalten
Liegen die Zusagen jetzt vor oder übernimmt diese Herr Hülsmann.
Sonst müßte der Rat neue beschließen.
23:57
Ja ne is klar, Pöbel gibts nur in Essen.
Habe ich auf diversen Platzen im Pott sonst noch nicht gesehen. Vergessen wir mal den armen Ordner im Spiel Bochum Bielefeld.