GW Werden feiert Tabellenführung
20.12.2010 | 15:35 Uhr 2010-12-20T15:35:00+0100
Werden.DJK GW Werden -
SuS Haarzopf
44:33 (24:13)
Entwarnung im Löwental! Viele Partien mussten aufgrund der Straßenverhältnisse abgesagt werden, doch die Partie gegen Haarzopf konnte stattfinden. Auch standen die Wackelkandidaten Marco Gummersbach und Bastian Hebmüller zur Verfügung, Gegner Haarzopf konnte nach überstandener Verletztenmisere ebenfalls in Bestbesetzung antreten.
Die zahlreichen Anhänger beider Teams bereuten ihr Kommen nicht - 77 Treffer waren der Hammer! Man sah den Löwentalern den Sieges-willen an, bereits nach 19 Sekunden erzielte Moritz Bürger das 1:0. Flott ging es weiter, nach einer Viertelstunde lagen die Grün-Weißen mit 15:7 vorn. Torwart Martin Galla hatte bis dahin schon zwei Siebenmeter entschärft, raubte so den Gästen die Sicherheit beim Abschluss.
Leider nahmen sich die Hausherren eine ihrer schon legendären Denkpausen, Christian Becker musste eine Zeitstrafe absitzen, Haarzopf kam wieder heran. Doch nun zeigten die DJKler, dass sie in den vergangenen Wochen dazu gelernt haben, stellten den alten Abstand wieder her. In Unterzahl fasste sich Marco Gummersbach ein Herz, traf zum 20:13. Haarzopf war geschockt, leicht und locker kamen die Grün-Weißen zu weiteren Treffern, während den Gästen nun gar nichts mehr gelang. Mit beeindruckenden elf Treffern Vorsprung ging es in die Pause, die Zuschauer trauten ihren Augen kaum.
So überragend konnte es kaum weitergehen, dies war auch dem glühendsten Fan klar. Paul Paeffgen hütete nun das Tor, versuchte an die große Leistung seines Vorgängers Galla anzuknüpfen.
Vorsprung zur Pause
Über 25:15 schien das Match einem ruhigen Ende entgegen zu steuern, da mischten sich die Unparteiischen ein. Abteilungsleiter Heinz Dressler hatte bereits geunkt, dass Spiele gegen die SuS immer harte Spiele seien. Das lethargische Schiedsrichter-Duo ließ die Haarzopfer gewähren, gerade Hebmüller und Pfeffer bekamen einige Male Schläge ab, die nicht geahndet wurden. Und wenn sich ein Löwentaler beschwerte, wanderte er für zwei Minuten aufs Sünderbänkchen. Selbst Ehrenvorsitzender Willi Hesterkamp, nun wirklich nicht für emotionale Eskapaden bekannt, war außer sich und schimpfte über die Schiedsrichter.
Die Gäste kamen auf 20:26 heran, Werden gelang wenig. Doch Haarzopf übertrieb es, spät rochen die Referees den Braten und zeigten Konsequenz. Nun gingen Gästespieler reihenweise vom Parkett, verstanden die Welt nicht mehr. Die DJK zog eisern davon, beim 31:21 nach 45 Minuten waren die Fronten endgültig geklärt.
Bastian Hebmüller entzog sich oft der Manndeckung, glänzte dann mit intelligenten Anspielen auf Kreisläufer Phillip Hennen, der eine fast hundertprozentige Trefferquote hatte. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Hebmüller den magischen 40. Treffer. Selbst mit dem Schlusspfiff konnte Haarzopf nicht von unfairen Attacken lassen, bei einem brutalen Foul an Christian Becker waren Zuschauer und Mannschaftsverantwortliche froh, dass ihrem Helden nichts passierte. Überglücklich und ohne schwere Verletzungen feierte das Team mit den begeisterten Fans, verabschiedete sich in eine sehr kurze Winterpause.
Das Fazit: Die DJK GW Werden ist jetzt Spitzenreiter. Lange genug wurde darauf hin gearbeitet, schon am letzten Spieltag trennte nur noch ein einziger Treffer von Platz Eins. Nun sind die Werdener endlich da, wo sie sich hinträumten: Die Partie des bisherigen Tabellenführers musste wegen der Schneemassen ausfallen, somit übernehmen nun die Grün-Weißen mit 18:4 Punkten den Platz an der Sonne und thronen dort als Spitzenreiter der Landesliga!
Dieses tolle Gefühl genießen können die DJKler zumindest bis zum 15. Januar, wenn es zum ETB SW Essen geht.
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