Gute Vorsätze

N
ein, ich halte nichts von Neujahrs-Vorsätzen. Wenn man etwas ändern will, kann man das doch auch an Ostern tun, oder meinetwegen an Aschermittwoch, oder gleich heute. Hat sich denn zwischen dem 31. Dezember und dem 1. Januar etwas in Ihrem Leben verändert – außer der vierten Zahl hinter der 201? Sicher, einige Gesetzte haben nun Gültigkeit, aber hält Sie das davon ab, zum Beispiel weniger Bratwurst mit Senf zu essen? Oder weniger bewußtseinserweiternden Getränken zuzusprechen, wie zum Beispiel Bier? Diesen Vorsatz kann man meinetwegen auch noch nach dem 23. Mai fassen. Warum jetzt ausgerechnet nach dem 23. Mai, werden Sie fragen? Weil da die Saison der Fußball-Bundesliga endet! Wobei wir für einen Teil der Fußball-Fans im östlichen Revier nur hoffen können, dass eine ganz bestimmte Mannschaft sich spätestens für den 30. Januar vorgenommen hat, etwas ganz fundamental im neuen Jahr zu ändern, sonst können alle Anhänger dieses Vereins auch nach dem 23. Mai getrost auf alle weiteren guten Vorsätze verzichten. Wobei man als RWE-Fan aktuell sowieso denkt, ob mehr Bratwurst mit Senf nicht geholfen hätte, den aktuellen Doping-Ärger zu verhindern? Reicht das nicht als Nahrungsergänzungsmittel? Vielleicht warten wir mit den guten Vorsätzen doch noch bis zum 24. Mai.

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