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Halloween

Gruselgarantie beim Essener Zombiewalk

31.10.2011 | 19:25 Uhr
Gruselgarantie beim Essener Zombiewalk
Vom Hauptbahnhof aus zog es den „Essener Zombiewalk“ über die Kettwiger Straße in den Panic Room.

Essen. Mehrere hundert Zombies, Hexen und Monster verwandelten die Essener Innenstadt am Halloween-Abend in den Vorhof der Hölle. Vom Hauptbahnhof aus ging es über die Kettwiger Straße in den Panic Room. Die Kettensägen röhren in der Innenstadt.

Die Essener Innenstadt gleicht am Montagabend dem Vorhof der Hölle: Hexen, Zombies und Teufel kamen zum fünften „Essener Zombiewalk“ zusammen. Filme wie „Texas Chainsaw Massacre“ sind die cineastischen Vorbilder für die wüst geschminkten und kostümierten Teilnehmer. Auch „Scream“-Masken erfreuen sich großer Beliebtheit.

Crazy Heidi Klum

Selbst Kinder laufen im „Walk“ mit. Vom Bahnhof aus geht es über die Kettwiger Straße in den Panic Room. Ein großes Medienaufgebot begleitet den Umzug. Wie im Vorjahr sind es über 200 Menschen, die durch die Innenstadt ziehen.

Zombie-Walk in Essen

Natürlich verlangt es der Halloween-Brauch auch, arglose Passanten zu erschrecken. Die meisten nehmen es mit Humor – wenngleich einige mit Kunstblut beschmierte Gestalten wirklich das Fürchten lehren.

DerWesten

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Kommentare
02.11.2011
11:18
Ihr Zombies!
von xdiexgedankenxsinnfreix | #10

Ihr kommt nur einmal im Jahr!
Florian Silbereisen und Gefährten verbreiten über das Jahr verstreut Angst und Schrecken!
Dagegen seit Ihr Zombies.
Und Halloween ? Hohle Kürbisse eben!

02.11.2011
10:19
Böse, böse Spaßgesellschaft...
von RANRW | #9

Jedes Jahr die gleiche gruselige Schimpferei über Halloween auch in Deutschland...

Ich bekenne mich ausdrücklich zur "dekandenten Spaßgesellschaft".

02.11.2011
10:04
1980yann
von michelino | #8

Dem kann ich mich nur anschließen!

01.11.2011
17:01
an die Halloween-Hasser
von 1980yann | #7

Was hat das hier mit dem Reformationstag zu tun?
70 der Deutschen gehören der evangelischen Kirche NICHT an. Und auch von den verbliebenen 30 begeht nur ein verschwindend geringer Teil das Reformationsfest!

Eine gewisse Lust am Gruseln gehört nunmal auch zu unserer Kultur und in Kombination mit der Lust am Verkleiden, die ein durch-institutionalisierter Karneval mit Uniformen und Funktionärstum nur noch unzureichend befriedigt, lässt sich der Erfolg von Halloween durchaus erklären. Das muss man doch nicht pauschal verunglimpfen: Gruselkultur muss nicht auf Fabelwesen beschränkt sein! Und aus dem harmlosen Spruch "Süßes oder Saures" muss man nicht wie wohlzufrieden | #2 böswillig ein Festival der sozialen Kälte herleiten!

01.11.2011
12:26
Besonders ekelhaftes Zeichen einer dekadenten Zeit
von JeanP | #6

Bemerkenswert, dass selbst ansonsten strammlinke und auf den deutschen Standard-Antiamerikanismus verpflichtete Medien wie WAZ und WDR diesen Mist in diesem typischen leutselig schmunzelnden Duktus bejubeln.
Naja, Schwamm drüber, vermutlich muss man als Lokalzeitung bzw. -sender eben grundsätzlich mal alles mit fröhlich zustimmender Begleitmusik unterlegen, was am Ort so getrieben wird.
Es ist ja nicht so, dass sich hier ein paar Leute als Hexen oder Teufel gewanden, vielmehr erinnern viele Aufmachungen an Opfer bestialischer Straftaten, die - wenn auch gottseidank selten - auch real stattfinden. Es ist verantwortungslos und dumm, Kinder mit so etwas zu konfrontieren und ihnen den natürlichen Abscheu vor so etwas abzuerziehen, indem man ihnen einredet, wie rasend lustig das doch alles sei. Das Resultat ist Abstumpfung und das sucht-ähnliche Streben nach dem nächsten, intensiveren "Kick".
Jedes Phänomen bringt sein eigenes Gegenteil immer gleich Huckepack mit. Das Resultat des immer aggressiver eingeforderten permanent-HalliGalli ist eine dumpfe Tristesse, die sofort von den Gemütern Besitz ergreift, wenn nicht ständig irgendwo was explodiert, Blut spritzt oder wenigstens möglichst vulgäre Ausdrücke durch die Gegend fliegen. Jämmerlich.

1 Antwort
Zustimmung
von Evald | #6-1

besser hätte ich es auch nicht sagen können.
Dsnke für diesen Kommentar, vor asllen, was die Kostümierungen betrifft.

01.11.2011
11:09
Widerwärtig
von FranzGerber | #5

Es gibt ja so wenig Mord und Totschlag, und wahres Grauen auf dieser Welt... - Und da setzt unsere dekadente und morbide Spassgesellschaft noch eins drauf und huldigt diesem vorzeitlichen Kult. Aber irgendwie muss man ja die Zeit zwischen Karneval und Weihnachten totschlagen - den Einzelhandel wirds freuen.

01.11.2011
10:59
Halloween/Reformationstag
von a_ha | #4

Halloween wird sich gegen die Reformation durchsetzen.
Wir sind eine Spaßgesellschaft.

01.11.2011
10:26
Halloween-Abend
von Elektrosteiger | #3

Ich verstehe gar nicht, warum um diesen keltischen Brauch in Deutschland so ein Hype gemacht wird???

Halloween gehört nicht nach Deutschland und gehört eigentlich deswegen verboten...

Übrigens, gestern war REFORMATIONSTAG...

1 Antwort
keltischer Brauch
von Evald | #3-1

Von diesen keltischen Brauch ist aber mitz dem Umweg über Usa-Land verdammt wenig übrig geblieben.
Das "Fest" ist durch und durch kommerzialisiert, was und warum es gefeiert wird, wissen die Wenigsten. Einfach eine Art von Karneval, wobei eben genau so viel getrunken wird.Auch schade, dass als Verkleidung heute hauptsächlich diese ekliugen Zombiemasken dienen.
Auch hier sieht man die Ver- Änderung im Lafe der Jahre. Fantasievolle Kostüme gibt es kaum noch zu sehen, überall nur diese Hackfressen.

01.11.2011
09:39
Merkwürdiger Humor
von wohlzufrieden | #2

Was an blutüberströmten Körpern belustigend ist, verbirgt sich meinem Verstand. Aber Mord, Totschlag und Drohungen wie, "süßes oder saures" passen ja viel besser in unsere "coole Zeit," als Sankt Martin, der sich seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Das schreibe ich als überzeugter Nicht-Christ. Hier gilt, ganz ausnahmsweise, ein Zitat von Walter Ulbricht, das da lautet: "Müssen wir denn wirklich jeden Dreck übernehmen, der aus Amerika kommt?"

1 Antwort
Danke! Schönes Gefühl, nicht alleine zu sein
von JeanP | #2-1

Und bei alledem komme ich als Christ und insgesamt den USA sogar sehr befürwortend Zugeneigter wohl noch obendrein aus einer ziemlich anderen weltanschaulichen Ecke als Sie.
Amerikaner geben viel Geld aus, um sich mal ein paar Wochen lang Europa und damit eine ursprüngliche und traditionsreiche Kultur anzusehen, und wir haben nichts Besseres zu tun, als jeden platten kommerziellen Mist zu übernehmen, damit alles so amerikanisch ist wie im TV und im Kino. Wir wollen nicht mehr authentisch sein, es ist uns lieber, Produkte zu sein. Erbärmlich!

31.10.2011
23:48
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