Google-Fans werfen Eier auf Häuser
22.11.2010 | 07:57 Uhr 2010-11-22T07:57:00+0100
Essen. Unbekannte Täter haben im Stadtteil Bergerhausen mehrere Reihenhäuser in einer Straße mit rohen Eiern beworfen. An den Briefkästen klebten Zettel mit der Aufschrift „Google’s cool“.
Mehrere Reihenhäuser in Bergerhausen sind in der Nacht aus Samstag mit Eiern beworfen worden. Das berichten Anwohner. An die Briefkästen der Häuser klebten die Täter Zettel mit der Aufschrift „Google’s cool“ („Google ist cool“). Offenbar suchten sie sich ausschließlich solche Häuser aus, die im Panorama-Dienst „Google Street View“ unkenntlich gemacht worden waren.
Der Internet-Dienst war am Donnerstag in 20 deutschen Städten gestartet, zu denen auch Essen gehört. In vielen Stadtteilen haben zahlreiche Mieter und Hausbesitzer die Fassaden ihrer Häuser unkenntlich machen („pixeln“) lassen. Wie viele es genau sind, ist nicht bekannt. Angeblich seien es bundesweit lediglich knapp drei Prozent aller Gebäude, hatte „Google“ im Vorfeld des Starts bekannt gegeben. Einspruch erhoben werden konnte per E-Mail oder schriftlich. Die Beschwerde eines einzigen Mieters oder Wohnungsbesitzers reichte aus, um eine komplette Fassade unkenntlich machen zu lassen. Besonders im Essener Süden haben offensichtlich viele Bürger Einspruch erhoben.
„Was hat eine solche Aktion mit „Coolness“ zu tun", fragt sich jetzt ein Anwohner in Bergerhausen, der die Fassade seines Reihenhauses am Samstagmorgen verschmiert vorfand. Der Polizei ist der Sachverhalt bekannt – doch weil die rohen Eier nichts an den Häusern zerstört haben, „kann man nicht von Sachbeschädigung sprechen“, erklärte am Sonntag ein Polizeisprecher.

21:02
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20:42
Ist halt nicht Jedem gegeben, die selbe Entscheidungsfreiheit, die man für sich fordert, auch Anderen zuzugestehen.
20:25
#90 von Birte F
Keine faulen Ausreden. Der Eiermann kommt auch zu Dir. Keine Sorge ;-)
20:10
die sollen das lassen, am Ende erwischen die noch die Falschen. Mein Haus ist z.B. verpixelt, obwohl ich das gar nicht wollte, aber das Nachbarhaus 2 Häuser weiter soll ja nicht zu sehen sein, also haben die meins mit verpixelt.
19:59
Mal kurz zur Info: da nichts beschädigt wurde, handelt es sich nicht um Sachbeschädigung!
18:57
lol
18:56
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18:42
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18:28
Richtig so!!!!!!!
Tomaten noch hinterher !!!!!!
18:27
@81 NoBahn
Dabei ist es mir im Grunde sogar egal, wer mein Haus fotografiert oder nicht, solange das eben nicht ein Datenmoloch wie Google ist. Und so groß ist mein Haus auch nicht.
Ich frage mich nur, warum mein Kommentar schon wieder gelöscht ist. Möglicherweise, weil der Kommentar, auf der er sich bezog, auch gelöscht wurde. Ist schon frustrierend, ich hab da schließlich ne Menge Zeit, Arbeit und Gehirnschmalz hineingesteckt. Ich denke, die Moderation hat kalte Füße bekommen, dass morgen der Staatsanwalt in der Redaktion steht und die IP Nummer einfordert. Vielleicht ist das mit der Vorratsdatenspeicherung ja doch nicht so schlecht…
Schreiben wir noch mal den letzten Teil hier hin. Ich hoffe, der Teil kann vor unserer werten Moderation bestehen:
Im Übrigen habe ich nichts zu verbergen, bin aber auch nicht mit allem einverstanden, was mir von außen aufgedrückt wird. Ich bin auch vom RWE weg, nicht weil ich anderswo geringere Strompreise zu zahlen habe, sondern weil ich es einfach leid war, eine Stromerhöhung nach der anderen zu akzeptieren, während die gewerblichen Verbraucher immer weniger zu zahlen hatten. Wenn alle so denken wie dieser bedauernswerte #10 (kann man da überhaupt von Denken reden?), werden wir früher oder später zu Leibeigenen dieser Firmen. Tut mir leid für die, die es nicht verstehen, aber ich gehöre noch zu einer Generation, die noch Georges Orwells „1984“ gelesen haben und 1986gegen die Volkszählung aufbegehrt haben. Und wir haben es damals nicht gut genug gemacht. Das Verfassungsgericht hat gerade die Vorratsdatenspeicherung aus gutem Grund kassiert, da versuchen es die Innerminister schon wieder. Ich bin sicher, der Terrorist, der da ausgepackt hat ist in Wirklichkeit einer der Innenminister. Und der Real Test Koffer ist auch nicht ohne Grund gerade jetzt aufgetaucht.
Liebe Moderation, ich finde ich es ausgesprochen schade, dass Sie meinen genialen Nicknamen „Moderation editiert“ gesperrt haben. Immerhin betrug seine Halbwertszeit anderthalb Tage