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"Glühwürmchen" erleuchten die Young Stage

29.08.2009 | 17:59 Uhr
"Glühwürmchen" erleuchten die Young Stage

Bei den Proben im Keller wackeln die Lampen, bei Essen.Original wollen die fünf Mitglieder der Band „Firefly" nun die ganze Bühne zum Beben bringen

Die Lichter gehen aus und der Ton an. Was tagsüber ein Lampenladen ist, wird abends zur kreativen Bühne der Band „Firefly". „Meinem Vater gehört dieser Laden. Das ist praktisch, weil wir dort so oft es geht, im Keller proben können", erklärt Kathy Beckmann (23), von der ins deutsche übersetzten Band „Glühwürmchen".

Das dies nicht immer so einfach ist, ergibt sich aus der wenigen Freizeit der fünf Musiker. „Viel Zeit für unsere Leidenschaft ist nicht, da wir mittlerweile alle etwas verteilt wohnen, arbeiten oder studieren", begründet Chris Gerbermann. Der Gitarrist spielt nun schon seit knapp drei Jahren in der Band. Doch bevor sich diese entwickelte, sangen und spielten Kathy und Sonya als Duo zusammen.

Stetig wachsende Entwicklung

Mit einer Gitarre, einem Klavier und ihren hohen Stimmen, die im Gesangsunterricht gefestigt wurden, musizierten die beiden Frauen und entwickelten so ihre Stilrichtung. „Das Gesangsensemble war eine schöne Zeit, aber irgendwann entstand der Wille nach mehr und so haben wir uns zu einem Quintett vergrößert", erinnert sich Beckmann. Die Lieder sollten rockiger, stimmungsvoller und vor allem tanzbarer werden. Seitdem basteln die Fünf an ihren Songs und entfalten sich kreativ sowie musikalisch.

Was anfänglich noch sehr Balladen-lastig war, wie das Album „Those Days" beweist, soll nun mutiger, offensiver und vor allem lauter werden. Ein steter Wandel ist bereits jetzt schon zu merken. Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen. Den bisher charakteristischen zweistimmige Gesang werde es bald nicht mehr geben. „Sonya spielt verstärkt Piano und ich übernehme dann die Rolle der Frontfrau", erzählt Beckmann.

Spaß und Kreativität stehen im Vordergrund

Gebastelt wird im Moment mit einem Synthesisa und mit Effekten auf dem Stagepiano, ein elektronisches Piano mit eigenem Klangcharakter. Doch nicht nur neue Songs werden in den kreativen Köpfen der fünf Bandmitglieder geschmiedet. Auch alte, bisher bekannte Lieder, werden neu bearbeitet und abgemischt. Das merke man vor allem an dem Song „Smile". Was damals noch geradlinig war, sei nun stimmungsvoller. „Die die unsere Musik kennen, weren sich noch wundern", schmunzelt Bassist Andre Schöne (22). Bei Essen.Original stellen die Künstler dann ihre neue Konstellation unter Beweis. Den Spaß an der Musik und der eigenen Kreativität ist der Band „Firefly" anzumerken.

Ricarda Wilke

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