Gero Koenig spielt auf dem Chordeograph

Rüttenscheid..  Gero Koenig ist mit seinem einzigartigen Instrument „Chordeograph“ am morgigen Dienstag, 12. Mai, um 20 Uhr in der Reihe „Rü2Musik“ im Filmstudio Glückauf zu Gast.

Das Instrument „Chordeograph“ ist bautechnisch vom klassischen Piano inspiriert, klingt aber völlig anders und wird auch ganz anders gespielt. Der Klang erinnert an Streicherorchester oder große Kirchenorgeln. Gero Koenig bespielt seine Klaviersaiten mit Leisten aus Metall, Holz und Kunststoffen - und erzeugt damit Klangereignisse, die deutlich über das Spektrum herkömmlicher Saiteninstrumente hinausweisen. Zu hören ist eine Klangwelt voller seltsamster Feinheiten und cineastischer Orchestralität. Mit seinen Kompositionen forscht Gero Koenig nach den Klängen „zwischen“ den Tönen, also im mikrotonalen Bereich. So begegnet man bei ihm dem Kleinsten im Größten, den winzigsten Ton-Differenzen in einem beinahe majestätisch-imperialen Gesamt-Sound.

Im zweiten Teil des Abends spielt mit Gero Koenig zusammen mit drei Mitgliedern der Rü2Band: John-Dennis Renken (Trompete), Ralf Kaupenjohann (Akkordeon) und Peter Eisold (Schlagzeug).