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Unfall

Geisterfahrer kracht in Reisebus mit Schülern aus Essen

08.06.2013 | 14:37 Uhr
Geisterfahrer kracht in Reisebus mit Schülern aus Essen
Mit diesem Auto ist ein Geisterfahrer auf der A5 bei Weil am Rhein in einen Bus mit Berufsschülern aus Essen gerast. Der 32-Jährige war sofort tot, ein Schüler und der Busfahrer wurden leicht verletzt. Foto: Polizei Lörrach/dpa

Weil am Rhein/Essen.  Ein Geisterfahrer ist auf der Autobahn 5 frontal in einen Bus mit Berufsschülern aus Essen gerast. Der 32-Jährige starb bei dem Unfall in Baden-Württemberg. Der Busfahrer und einer der Schüler wurden leicht verletzt, die übrigen rund 60 Schüler kamen offenbar mit einem Schrecken davon.

Ein Geisterfahrer ist auf der A5 in Baden-Württemberg frontal mit einem voll besetzten Reisebus zusammengestoßen. Im Bus saßen gut 60 Berufsschüler aus Essen, die eine Reise nach Italien unternommen hatten und auf dem Heimweg waren. Der 32 Jahre alte Geisterfahrer kam bei dem nächtlichen Unfall nahe Weil am Rhein in Südbaden ums Leben, wie die Polizei am Samstag in Lörrach mitteilte. Er war allein in dem Kleinwagen. In dem Bus wurden der 49-jährige Fahrer und ein Schüler leicht verletzt.

Ein Großteil der Schüler habe zum Unfallzeitpunkt vor 4 Uhr am Samstagmorgen geschlafen, so die Polizei. Nach dem Unfall wurden sie an eine Raststätte gebracht und betreut. Später sollten sie die Heimreise in einem Ersatzbus fortsetzen. "Wir sind froh, dass nicht mehr passiert ist", sagte ein Polizeisprecher. Zu den Hintergründen der Falschfahrt wurde zunächst nichts bekannt. Auch machte die Polizei keine Angaben zu der Essener Schule.

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Immer wieder gibt es tödliche Unfälle mit Geisterfahrern. Ende Mai war ein 57 Jahre alter Falschfahrer bei einem Unfall auf der Autobahn 3 in Niederbayern getötet worden. Ende April verursachte ein 82 Jahre alter Geisterfahrer einen tödlichen Unfall auf der Autobahn 81 bei Böblingen. Im zweiten Auto starb ein 40 Jahre alter Mann. (dpa)


Kommentare
09.06.2013
09:16
Geisterfahrer kracht in Reisebus mit Schülern aus Essen
von DonC | #2

Bringt natürlich was, sofern es sich um ein Versehen handelt- ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man so blöd sein kann, in falscher Richtung auf eine Autobahn zu fahren und dann, nach einer gewissen Strecke, diesen Irrtum nicht zu bemerken und am Fahrbahnrand zu warten, z. B. auf die Polizei.
Ich denke es handelt sich in einem Grossteil der Fälle um "verdeckte" Selbstmorde, diese sind nur durch technische Vorrichtungen wie z. B. " Nagelketten", die Falschfahrern die Luft aus den Reifen lassen- sollte er sich dabei verletzen, was solls, trifft dan wenigstens nur den Richtigen

08.06.2013
23:58
Farbdusche soll Falschfahrer stoppen
von Erdi67 | #1

Zitat Hohenloher Tageblatt :

Die Sache klingt einfach: In die Autobahnauffahrt werden zwei Induktionsschleifen eingebaut, wie sie es schon vor so manchen Ampeln gibt.

Fährt ein Auto über die erste, leuchten rote Warnlichter am Straßenrand auf. Die farbige Wasserwand wird beim Überfahren des zweiten Signals aktiviert. Das Wasser kommt aus einer Zisterne am Straßenrand, der Strom von einer Solarzelle. Gleichzeitig mit den Warnlichtern geht ein Alarm an Polizei, Verkehrsleitstelle und Radio raus. Die grelle Farbe hat laut Sven Weiser zwei Effekte: "Zum einen rüttelt sie den Fahrer auf und zum anderen wird dadurch das Fahrzeug markiert."

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