Fußballfans aus Essen und Duisburg machen beim Eishockey Ärger
21.01.2013 | 13:09 Uhr 2013-01-21T13:09:42+0100
Essen/Duisburg. Gewaltbereite Fußballfans aus Essen und Duisburg verabredeten sich bei einem Eishockeyspiel zu einer Schlägerei. Die Polizei stellte Messer und Pyrotechnik sicher. Die Präsenz der Polizei konnte im und um den Bahnhof Essen West weitere Auseinandersetzungen verhindern.
Einsatzkräfte der Polizei überwachten am Sonntagabend die Anreise von gewaltbereiten Fußballfans aus Essen und Duisburg, die ein Eishockeyspiel an der Sporthalle in Essen West, als Ort für eine Auseinandersetzung aufsuchten. Die Beamten stellten Messer und Pyrotechnik sicher. Auch beim Testspiel in Bielefeld machten randalierende Essener "Fans" die Begleitung der Züge durch Bundespolizeibeamte erforderlich.
Bereits im Vorfeld des Eishockeyspiels zwischen den Moskitos Essen und den Duisburger Füchsen hatten Beamte der Landes- und Bundespolizei Hinweise auf eine geplante Schlägerei zwischen Essener und Duisburger Fußballfans. Dadurch wurde bereits bei der Ankunft am Essener Westbahnhof intensive Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt. Bei 47 Durchsuchungen konnten zwei Messer und Pyrotechnik sichergestellt werden. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstöße gegen das Waffengesetz ein. Durch die starke Präsenz im und um den Bahnhof Essen West konnten Auseinandersetzungen verhindert werden.
Präsenz der Beamten verhinderte weitere Ausschreitungen
Bereits am Samstag (19. Januar) kam es durch Essener Fans, im Rahmen eines Testspiels in Bielefeld, vor dem Turnierbeginn zu teils massiven Ausschreitungen. Daraufhin setzte die Bundespolizei, für die Rückreise der aggressiven Essener Fußballfans, insbesondere zum Schutz der Reisenden, kurzfristig Einsatzkräfte für anstehende Zugbegleitungen nach Essen ein.
Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit wurden diese aus Duderstadt (Niedersachsen) mit insgesamt vier Hubschraubern zum Bielefelder Hauptbahnhof geflogen. Durch die Präsenz der Bundespolizeibeamten, konnten am Bahnhof und in den Zügen weitere Ausschreitungen verhindert werden. Insgesamt überprüften Einsatzkräfte während der Rückreisephase 93 Essener Fans. Verletzte Personen sowie Sachbeschädigungen wurden nicht bekannt.

07:51
Diesen "Fußballfans" bitte die jeweiligen Kosten des Polizeieinsatzes voll in Rechnung zzgl. gesalzenen Strafbetrag in Rechnung Stellen.
Oder falls dennoch Prügelei gewünscht, dann bitte dauerhaft in den sibirischen Gulak ausfliegen. Solche Chaoten braucht das Land nicht.
20:43
Das sind keine Fußballfans. Hier verkommt mittlerweile die Pressefreiheit zur Sensationsgeilheit. Leute, die sich am Rande einer Großveranstaltung treffen, um sich gegenseitig die Birne einzuschlagen, haben nichts mit den sportlichen Zielen dieser Veranstaltung zu tun und sind auch keine Fans.
Weiß der Teufel, warum sie sich nicht irgendwo auf einem dreckigen Acker heimlich treffen und dort austoben. Wahrscheinlich, weil es dann weniger Aufmerksamkeit erzeugt und vor allem weder in der Zeitung steht noch im Fernsehen Erwähnung findet.
Von daher sollten die Medien mal versuchen, den Ball flacher zu halten und es vielleicht eher mit einer Kneipenprügelei zu vergleichen.
11:38
Warum man weiß das es Fußballfans waren?
Es gab da wohl mal eine Vorgeschichte wo Eishockeyfans aus der einen Stadt von Fußballfans der anderen Stadt angegriffen wurden und daraufhin gab es Rache der anderen Stadt an Hockeyfans der einen Stadt und seitdem fahren die netten Fußball-Hools immer schön mit nach Duisburg oder Essen.
18:36
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:47
Ist schon öfter vorgekommen, dass Fußballhooligans an der Eishalle Stress gemacht haben.
Gut, dass die Polizei diesmal zu Stelle war.
Trotzdem muß RWE seine gute Fanarbeit fortsetzen. Noch immer fehlt ein Treffpunkt an der Hafenstraße. Nicht nur für das Fanprojekt. Auch fehlt mir die Stadionkneipe, in der man nach dem Spiel noch feiern und trinken konnte.
Durch solche Einrichtungen erfolgt auch etwas "Sozialkontrolle".
16:59
Sowas darf man keine Fans nennen!
16:01
@ #6
ich zitiere aus dem artikel ...
"hatten Beamte der Landes- und Bundespolizei Hinweise auf eine geplante Schlägerei zwischen Essener und Duisburger Fußballfans".
da liegt der verdacht nahe, das es wieder die selben vollidioten wir beim hallenfussball waren.
allerdings sind solche leute ganz sicher KEINE fans.
15:15
Lieber WAZ-Schreiber: Woher wissen Sie, dass es Fußball-Fans waren?
@#5 Vor 15 Jahren hieß es schon "Moskitos Essen". :)
15:14
Ist interessant das man als Fußball Fan direkt im Generalverdacht steht.
Das war vor 15 Jahren schon so, damals war ich bei einem Spiel vom EHC (?) und Iserlohn (oder Sauerland?) - wie auch immer die beiden Verein damals hießen.
Auf dem Eis war wohl irgendwann ein Messer. Wer auch immer das dort hingeworfen hat.
Ich hatte einen RWE Schal um und direkt kamen die Ordner und wollten mir erzählen das ich das Messer geworfen hätte, was aber natürlich nicht stimmte, aber ich hatte halt einen Fußballschal um und hatte den Stempel drauf.
Also nicht jeder der nach Fußball aussieht ist ein Verbrecher.
Wer alllerdings Mist baut muß dafür bestraft werden und das mit aller Härte....
14:05
Wie jetzt?
Da haben sich diverse Subjekte also geprügelt.
Was sind Fans?
Welche Indizien veranlaßten denn den Verfasser eine Verbindung zum Fussball zu sehen?