Funkstörung beim Thema Mobil-Mast
04.12.2008 | 19:58 Uhr 2008-12-04T19:58:44+0100Der Mobilfunkmast, der seit einigen Wochen im Landschaftsschutzgebiet bei Kettwig jenseits der Stadtgrenze zu Mülheim steht, ist ein unübersehbares Zeichen dafür, dass es hakt in der vielbeschworenen interkommunalen Zusammenarbeit. ...
... Erst jetzt hat Mülheim das hiesige Umweltamt darüber informiert, warum der Mast genehmigt wurde: Die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes stehe zwar außer Zweifel, letztlich habe der Netzbetreiber O 2 aber die technische Notwendigkeit dargelegt. Laut Umweltamt hatte Mülheim zwar 2005 erwähnt, dass ein Antrag vorliege, allerdings nur "beiläufig in einem Nebensatz" und das ausgerechnet in der Antwort auf ein Schreiben, mit dem Essen die Nachbarstadt über den Mobilfunkmast von T-Mobile an der A 52 informiert habe. Mit 1,3 Kilometer sei der Mast zu weit entfernt, als dass ihn auch O 2 hätte nutzen können, um sein Netz über Kettwig-Ickten aufzuspannen, heißt es nun. Bürgermeister Rolf Fliß (Grüne) hat den Konflikt im Städtetag zum Thema gemacht. Auf dass es künfig besser klappt mit der Kommunikation. (schy)
14:32
Mein Gott, stellt euch alle doch mal an -.-
Auf der einen Seite schreien alle sobald sie keinen Netzempfang haben und auf der anderen wollen die Anwohner aber nirgends einen Mobilfunkmast stehen haben. Und nun mal zum Landschaftsschutzgebiet: Da gibts nichts mehr zu verschandeln seit dem dort die Ruhrtalbruecke steht...