"Für Neubau muss Leistung stimmen"
09.09.2009 | 17:58 Uhr 2009-09-09T17:58:00+0200Nicht nur die Bezirksregierung wirft kritische Blicke in die Hafenstraße: Auch einige Essener haben dem neuen RWE-Stadion gegenüber Vorbehalte.
Haushaltsloch hin, leere Kassen her: Am Georg-Melches-Stadion tut sich was. Bereits am kommenden Montag, 14. September, beginnen die Rückbauarbeiten an der Nordtribüne, die Mitte der 70er-Jahre errichtet wurde. Da will es nicht so recht ins Bild passen, dass sich die Düsseldorfer Bezirksregierung ausgerechnet jetzt mit einem Brandbrief an Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger zu Wort meldet. Ab 2011 könnte Essen den Status einer von Überschuldung im Finanzplanungszeitraum bedrohten Kommune erlangen, heißt es darin unter anderem. Das würde bedeuten, dass nur noch für pflichtige Investitionen Kredite gewährt werden könnten.Das von Grünen und CDU geschnürte Finanzpaket von knapp 30 Millionen Euro droht zu kippen.
Geld, mit dem mancher Essener gern sinnvollere Investitionen anpacken würde. Etwa in den Ausbau von Schulen und Kindergärten. Dabei stehen andere einer neuen, rot-weissen Heimat positiv gegenüber. Vor allem mit neidvollem Blick auf die Nachbarstädte sei ein solcher Bau nötig, sagen einige. In einem sind sich Befürworter und Gegner jedoch einig: Für ein neues Stadion muss auch die sportliche Leistung stimmen - und da reiche die derzeitige Drittklassigkeit bei weitem nicht.
Am Rande einer Pressekonferenz zum bevorstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln sprach Trainer Thomas Strunz wohl gern über die sportliche Leistung seiner Elf. Zum Stadionbau wollte er sich jedoch mit keinem Wort äußern. Dies sei alleinige Sache der Stadttochter Grundverwaltungsgesellschaft (GVE), sagte Strunz.
20:38
#54 geistig arm........
A..i
20:36
Essen ist nicht ******* 04. Die dürfen sich alles erlauben. Und Essen wird fallen gelassen
15:32
das stadion fertig abreissen,keinen neubau und fertig.....
5.liga kann man auch am hallo spielen....
15:27
Wer was schreibt, ist mir solage wurscht, wie es sich um eine ausgewogene Berichterstattung handelt. In der WAZ scheint mir dies-evtl. auch durch die Nähe einiger Zeitungsverantwortlicher- (Schüssler) zum Verein S04-seit Jahren nicht mehr der >Fall zu sein. Das hat mit Lokal-und Sportredakteur nur sehr wenig zu tun.
15:11
Was hat denn die hier kritisierte Lokalredakteurin Schumacher über die Finanzen des 1. FC Gelsenkirchen-Schalke 04 geschrieben?
Genau betrachtet steht in diesem Artikel auch nichts über die Vereinsfinanzen von Rot-Weiss.
Als Lokal- und eben nicht Sportredakteurin, achtet die gute Frau eben auf städtische Gelder - und die drohen hier verschwendet zu werden ...
13:28
Ich möchte keine Zensur gegen Redakteure sondern Ausgewogenheit - und diese ist in der WAZ seit Jahren nicht mehr gegeben. Wie sonst erklären sich die ständig negativen Artikel bzgl. der RWE-Finanzprobleme und die Schönfärberei-wenn es um die Schalker Finanzen geht. Gelsenkirchen ist doch finanziell noch wesentlich schlimmer dran als Essen.
21:22
Verlangen Sie jetzt schon Zensur gegen Redakteure?
12:13
Wie lange wollen Sie diesen parteipolitisch eingefärbten Artikel noch in Ihrem Forum stehen lassen? Für mich ist schon die Schlagzeile einfach nur zum Kotzen.
12:51
46 von 1980yann; ich kann Ihnen den Tarnhaushalt nicht ausreden. Wahrscheinlich leben Sie privat mit einem Tarnhaushalt und sind deshalb derart verbissen. Wenn der Verein ein Stadion finanzieren könnte, würde sicherlich nicht die GVE vonnöten sein. Im übrigen schmeißen Sie alle Tatsachen durcheinander. Erst informieren dann reklamieren - ansonsten kann man sich unheimlich blamieren.
16:49
Die GVE ist auch nichts anderes als ein Tarnhaushalt der Stadt! Wohl und Wehe der GVE schlägt sich sofort eins zu eins auf den städt. Haushalt durch.
Die Frage ist doch: wofür überhaupt der Kölmel-Deal? Und wofür seine Rückabwicklung?
Was hat der Verein dem Investor genau zugesagt? Wenn es die Vermarktung eines Stadions gewesen ist, hätte der Verein doch eigentlich eine Verpflichtung gehabt, ein solches zu bauen.
Wieso hat er das unterlassen?