Früherer Superintendent Helmut Keus gestorben

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Die Evangelische Kirche in Essen trauert um Helmut Keus: Der langjährige Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Schonnebeck, ehemalige Superintendent des Kirchenkreises Essen-Nord ist am letzten Freitag im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer schweren Erkrankung gestorben. Die öffentliche Trauerfeier findet am Samstag, 17. Januar, um 10 Uhr in der Immanuelkirche, Immelmannstraße 12, statt

„Helmut Keus hat auf den unterschiedlichsten Ebenen unserer Kirche engagiert Verantwortung übernommen“, würdigte Superintendentin Marion Greve dessen Verdienste. Ob in seiner Gemeinde, auf der Ebene des Kirchenkreises oder in der Landeskirche habe Helmut Keus Veränderungsprozesse, wie die Zusammenführung der drei Kirchenkreise, entscheidungsfreudig mitgestaltet. „Dabei zeichnete ihn ein klarer Blick für das Wesentliche aus. Er scheute sich nicht, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen.“ Sein Dienst am Menschen und der Kirche sei aus dem tief verwurzelten Glauben erwachsen. „Auch nach seiner Zeit des aktiven Dienstes lag ihm die Kirche am Herzen. Er arbeitete in unterschiedlichen Gremien mit. Wir werden ihn vermissen“, so die Superintendentin.

Helmut Keus wurde 1949 in Kupferdreh geboren und studierte Theologie, Anglistik und Pädagogik. 1978 wurde er ordiniert und in die erste Pfarrstelle in Schonnebeck eingeführt. 2001 wurde er Superintendent im Kirchenkreis Essen-Nord. Als 2008 die Fusion der drei Essener Kirchenkreisen kam, wurde er Assessor und Stellvertreter von Superintendent Irmenfried Mundt. In dieser Funktion war er für die Gemeindeübergreifenden Dienste wie Jugendreferat, Telefonseelsorge, Bildungswerk, Behindertenreferat, Krankenhausseelsorge und Schulreferat verantwortlich. Im Juni 2014 ging Helmut Keus in den Ruhestand.

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