Frintroper fordern andere Unterbringung

Frintrop..  Asylbewerber sollen in Wohnungen untergebracht werden, und zwar auf alle Vororte Essen gleich verteilt. Das fordern erneut die Frintroper Bürgerinitiativen in einem Schreiben an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Denn „diese für alle unerträglichen Zustände in Essen-Frintrop“ müssten „schnellstmöglich beendet werden“. Damit sprechen sie die Umwandlung der Walter-Pleitgen-Grundschule in ein Übergangswohnheim mit etwa 130 Menschen an. „Nachdem man uns Bürgern versprochen hatte, diese Unterkunft nach spätestens 18 Monaten zu schließen, müssen wir uns nun auf eine Dauerlösung einstellen (finanzielle Situation der Stadt). Dazu sind wir nicht bereit.“

Für Asylbewerber nicht optimal

Die Frintroper wenden sich auch gegen den Vorschlag von Landessozialminister Guntram Schneider, Asylbewerbern aus sicheren Herkunftsstaaten ein sicheres Bleiberecht zu ermöglichen. Aber wenn damit schon „eine steuerungslose Zuwanderung“ ermöglicht werde, „dann aber sorgen Sie als Ministerpräsidentin bitte dafür, dass diese Menschen nicht jahrelang in umfunktionierten Schulen untergebracht werden müssen“, fordern sie. Auch für die Asylbewerber könne diese Unterbringung nicht optimal sein.