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Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen

20.03.2013 | 09:00 Uhr
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
Wenn Frauchen oder Herrchen das Tier fest im Griff haben, besteht in der Regel kein Grund zur Panik.Foto: Dirk Bauer

Essen.  Ein freilaufender Boxer hat die kleine Enkelin von Gudrun Thiel im Essener Lührmannwald angesprungen und erschreckt. Auf die Bitte Thiels, den Hund anzuleinen, zeigte sich die Besitzerin uneinsichtig. Laut Gesetzt ist sie im Wald tatsächlich nicht dazu verpflichtet, ihr Tier an die Leine zu nehmen.

Diesen Spaziergang wird Gudrun Thiel so schnell nicht vergessen. Wie so oft, war die 69-Jährige mit ihrer 18 Monate alten Enkelin im Lührmannwald auf der Margarethenhöhe unterwegs. Zur großen Freude der Kleinen seien auch viele Hundebesitzer mit Tieren verschiedenster Rasse und Größe dort unterwegs gewesen, erinnert sich Gudrun Thiel. Ihre Enkelin habe viel Spaß dabei gehabt, die Hunde zu beobachten - bis auf einmal ein wilder junger Boxer im schnellen Lauf auf sie zugerannt sei und sich das Kind sehr erschrocken habe.

Der Boxer sei, so Thiel, an der Kleinen hochgesprungen und habe auch nicht von ihr abgelassen, als sie das Kind auf den Arm genommen habe. Sie selbst, das Mädchen und der Kinderwagen seien „unappetitlich vollgesabbert“ worden, berichtet die Großmutter. „Rufen Sie doch bitte Ihren Hund zurück“, habe sie gerufen. Und als Antwort erhalten: „Nein, das mache ich nicht. Hier im Wald braucht man keinen Hund anzuleinen.“

Dann sei sie von der Hundebesitzerin regelrecht beschimpft worden, so Gudrun Thiel: Sie habe keine Ahnung, nicht der Hundebesitzer müsse das Tier festhalten, sondern sie das Kind. Es sei unverantwortlich, ein Kind frei laufen zu lassen, wo so viele Hunde unterwegs seien, habe die Hundebesitzerin ihr vorgehalten, berichtet Thiel.

Hund darf Spaziergänger weder belästigen noch gefährden

„Ich habe gar nichts gegen Hunde. Mein Mann und ich haben früher nahezu drei Jahrzehnte selbst Hunde besessen. Auch heute noch betreuen wir gern Hunde von Freunden und Verwandten während der Ferienzeit“, sagt Thiel. Sie sei sogar gegen generellen Leinenzwang, habe aber erwartet, dass die Hundebesitzerin mehr Rücksicht gezeigt und das Tier freiwillig angeleint hätte.

Genau das sei der Punkt, bestätigt auch Jeanette Kern vom Presseamt der Stadt. Im Prinzip müssten Hunde im Wald auf Gehwegen nicht angeleint werden, so stehe es im Landesforstgesetz . Aber: „Grundsätzlich muss der Hund so geführt werden, dass er niemanden gefährdet oder belästigt“, so Kern. Das bedeute, dass der Hund in Sichtweite bleiben und gehorchen müsse.

Wichtig sei der soziale Aspekt: „Das Miteinander im Wald sollte von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein“, so Jeanette Kern. In Park-, Garten- und Grünanlagen müssten Hunde dagegen generell an der Leine geführt werden, sagt ihr Kollege Stefan Schulze. Ausgenommen seien Hundewiesen, von denen es 29 in Essen gebe. Natürlich müsse man prinzipiell nicht das Kind festhalten, sondern den Hund. „Die meisten Hundehalter achten allerdings selbst darauf, dass sie ihre Tiere anleinen, wenn sie merken, dass jemand Angst hat“, ist Schulze überzeugt.

Elli Schulz



Kommentare
23.03.2013
19:07
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von Dubbeldi01 | #36

Wenn das kleine Mädchen so einen Spaß daran hatte, die Hunde zu beobachten, ist es genauso gut möglich, daß sie auf die Hunde zugelaufen ist und Oma sich nun nicht traut, zuzugeben, das sie nicht aufgepaßt hat (aber auch dies kann nur vermutet werden). Es gibt uneinsichtige Hundehalter und es gibt uneinsichtige Eltern, die es gar nicht verstehen können, wenn Hundebesitzer nicht begeistert sind, wenn die lieben Kleinen dem Hund auf den Kopf tatschen oder am Schwanz ziehen. Sollen die Hundebesitzer dann auch jedes Mal zur Zeitung laufen und einen Artikel über unfähige Eltern und ungezogene Kinder fordern? Fr. Thiel hat nach eigener Aussage 30 Jahre
Hunde gehabt. Und das ist nie etwas passiert? Glückwunsch, dafür werde ich sie
zum vorbildlichsten Hundehalter des Jahrhunderts vorschlagen.

Also liebe Leute, und auch Frau Thiel, ein bißchen Toleranz auf allen Seiten schadet
nicht und ist auch in anderen Lebenslagen zu gebrauchen.

2 Antworten
@ Dubbeldi01 zum Thema Toleranz
von eimerweise | #36-1

Sie ergehen sich im Konjunktiv. Erneut bestreiten Sie den Wahrheitsgehalt des Artikels, unterstellen den Opfern Fehlverhalten und Uneinsichtigkeit - ohne auch nur ansatzweise einen Beleg zu liefern.
Ihre Strategie (Bestreiten, Relativieren, Verharmlosen, Lächerlichmachen, s.u.) hat sich nicht geändert.
Ihre persönliche Uneinsichtigkeit projizieren Sie auf andere Menschen.
Dafür fordern Sie Toleranz bei Anderen ein, die Sie selbst nicht ansatzweise leisten wollen.

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von tierfreund61 | #36-2

dubbedi01
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Genauso wie viele hier verdachtsmässig behaupten, die arme Frau Thiel und der böse springende Hund, bin ich der Meinung, 30 Jahre Hunderfahrung ( ? ) haben bei Frau Thiel nicht ausgereicht, die Situation mit dem Hund zu erkennen. Wenn das Kind erfreut ist über den Hund, achtet der Hund ja auch auf den Blickkontakt und die meist entgegegengestreckten Hände. Er sieht es als " Einladung" zum Spielen oder anderen angenehmen Dingen. Gerade wenn er noch jung ist. Das hätte natürlich die Hundebesitzerin unterbinden müssen. Ganz klar. Aber gerade mit Hundeerfahrung( Fr. Thiel) sehe ich doch, dass von diesem Tier keine Gefahr ausgeht. Es war wohl eher die Wut über das "Gesabber". Also, wie oben gesagt, Toleranz auf beiden Seiten macht das Leben leichter!

23.03.2013
19:04
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von Dubbeldi01 | #35

Drei Fragen an die Kommentatoren:

1) War jemand von Ihnen dabei, so daß er den Wahrheitsgehalt des Artikels bestätigen kann?
2) Wurde die Hundebesitzerin befragt?
3) Gab es Zeugen?
Auf alle drei Fragen muß mit Nein geantwortet werden. Ohne Fr. Thiel der Lüge zu bezichtigen, kann der Wahrheitsgehalt ihrer Aussage also nur erraten werden.
Das der Hund das Kind nicht hätte anspringen sollen, ist keine Frage, aber was ist denn im Endeffekt passiert? Nichts. Zu meiner Zeit (ich bin Jahrgang 63) hätten meine Eltern oder auch meine Oma gesagt: "Mensch Kind, stell dich nicht so an, ist doch nichts passiert. " Selbst Besitzer zweier Hunde weiß ich, daß es genügend uneinsichtige Hundebesitzer gibt, aber wenn ich bei jeder Begebenheit zur Zeitung rennen würde, wäre ich vermutlich in Kürze die bekannteste Person auf der Erde.
(Fortsetzung folgt)

1 Antwort
1. Infragestellen des Wahrheitsgehalts des Artikels
von eimerweise | #35-1

dann 2. Relativierung des Gefahrenpotenzials "ist ja nichts passiert"
dann 3. Verharmlosung der Opfersituation "stell dich nicht so an"
dann 4. Lächerlichmachung der Geschädigten "bei jeder Begebenheit zur Zeitung rennen"

...ist genau das, was Sie recht deutlich zu einem der eher ungeeigneteren Hundeführer kennzeichnet. Uneinsichtigkeit sehen Sie bei Anderen, die eigene leider nicht.

22.03.2013
10:18
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von Rocky2012 | #34

Es werden ständig Kinder von Autos überfahren, aber man regt sich darüber auf, das ein Hund ein Kind erschreckt? Was ist morgen die Schlagzeile? "Taube kackt Buben auf den Kopf! Mutter stellt Strafanzeige wegen Körperverletzung" oder wie? Wenn der Hund jung ist, war er halt neugierig. Klar, der Halter hätten ihr zurückrufen sollen, aber deswegen jetzt so einen Aufstand zu machen ist doch reichlich übertrieben. Das ist einfach nur weitere Panikmache gegen Hunde. Ein Kind hat mal meinem Chihuahua mit einem dicken Stock auf den Kopf gehauen. Darüber hätte bestimmt keiner berichtet.

3 Antworten
Kinder werden nicht von Autos überfahren
von netzschrecken | #34-1

Sondern von Verkehrsteilnehmern, die ein Auto führen. Dafür haben sie einen Führerschein gemacht.
Der Artikel macht keineswegs Panik gegen Hunde, sondern berichtet über das rücksichtslose und potenziell gefährdende Verhalten einer Dame, die einen Hund führt.
Hätte diese Dame einen entsprechenden Führerschein gemacht, wäre dies so nicht passiert. Oder man hätte ihr jetzt genau diesen Führerschein entzogen.

Es sind Verharmlosungen wie die Ihre, die nicht nur von der Thematik ablenken, sondern eine Kluft zwischen Hundebesitzern und Nichthundebesitzern herstellen. Das kann nicht Ihr Wunsch sein?

Woher wissen Sie denn
von Rocky2012 | #34-2

das die Halterin keinen Hundeführerschein hatte? Dann wäre ich auch dafür, dass Radfahrer einen Führerschein machen sollten. Ich habe schon so oft gesehen, wie Radfahrer durch Parks gerast sind und dabei Kinder und auch Hunde angefahren haben. Wird über sowas Berichtet? Nein, aber wenn ein Welpe ein Kind anspringt, kommt gleich wieder "großer böser Hund".

lesen oder verstehen Sie nicht?
von netzschrecken | #34-3

offenbar zwecklos.

22.03.2013
09:38
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von Xavinia | #33

Wie jetzt?
Ein 18-monate altes Kleinkind wird von einem Boxer angesprungen?
Ähm... sorry, das geht anatormisch überhaupt nicht. Ein Boxer überragt ein Kleinkind bereits, wenn er nur normal steht...
Nun ja, gerade Boxer sind für ihre überragende Gutmütigkeit bekannt; dahingehend wurden sie auch gezüchtet.
Schade, dass Menschen nicht in der Lage sind, Kind und Tier gerecht zu werden. Das geht, wenn Menschen nur wollen würden.

22.03.2013
07:42
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von seew1 | #32

Die Hundesteuer ist leider immer noch viel zu niedrig. Solche Ignoranten werden nur abgeschreckt, wenn sie richtig "bluten" müssen. Ein "Hundeführerschein" könnte solche Leute gleichfalls abschrecken.

1 Antwort
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von TimAlb | #32-1

Einer von 10 macht Mist und alle sollen Zahlen???Kfz Steuer erhöhen, weil einer einen Unfall baut???Bestechende Logik!

21.03.2013
22:18
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von bonafide | #31

Immer wieder erschreckend wie ignorant Hundebesitzer gegenüber Ängste und den gegebenfalls auch falschen Reaktionen ihrer nicht Hundehaltenden Mitbürger gegenübertreten. Irgendwann in naher Zukunft wird ein Gericht sicher das urteil fällen das Kinder angeleint werden müssen um freilaufende Hunde nicht zu erschrecken.

21.03.2013
17:00
@shayne
von eimerweise | #30

Hätten Sie im Bio-Unterricht aufgepasst, wüssten Sie mehr. Berichte über von Hunden zerfleischte Babies gingen auch spurlos an Ihnen vorüber.
Es sind veröffentlichte Verharmlosungen wie Ihre, die manch unwissende Hundehalter so überheblich machen. Es muss vermutlich tatsächlich ein Hundeführerschein bei uns eingeführt werden, damit eine verantwortliche Raubtierhaltung möglich wird.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-rassenliste-alle-hunde-bleiben-raubtiere/6266522.html

4 Antworten
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von non2011 | #30-1

Endlich mal jemand, der sich gewählt ausdrücken kann, die deutsche Rechtschreibung beherrscht und vernünftige Argumente von sich gibt.
Respekt!

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von freimeinung | #30-2

Das ist ja der Punkt. Die Unwissenheit vieler. Dies fängt bei der Auswahl der Rasse (meist ausschließlich aus optischen Gründen) an und hört bei völliger Fehleinschätzung von den Signalen und Denkweisen des Hundes an. Anders kann man sich die Unfälle mit Kindern und Hunden (immer wieder werden Hunde mit Kindern alleine gelassen) nicht erklären. Das Vermitteln von den Grundsätzen des Hundeverhaltens muss Pflicht für Halter werden!

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von freimeinung | #30-3

"und Denkweisen des Hundes auf" muss es natürlich heißen. Per Handy schleichen sich schnell mal Fehler ein.

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von Rocky2012 | #30-4

Katzen sind auch Raubtiere! Es gibt genug Katzen die frei herumlaufen und Menschen anfallen. Groß in den Medien war auch der Fall, wo eine Katze einen Jogger angriff und diesem, aufgrund einer Infektion in der Kratzwunde, das Bein amputiert werden musste. Sollte es nicht konsequenter Weise auch ein Führerschein sowie eine Steuer für Katzen geben?

21.03.2013
16:30
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von defcon | #29

Der Hund hätte ohne weiteres das Kind töten können !

4 Antworten
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von freimeinung | #29-1

Damit hatte die Situation nun aber wirklich nichts Zutun. Schlecht erzogen und aus menschlicher Sicht aufdringlich trifft es eher. Wahrscheinlich war es ein junger Hund, diese finden Kinder durch ihre Bewegungsart etc. oft "interessant". Ich verstehe ja die Sorgen vieler aber überdramatisieren sollte man hier auch nicht, zwischen anspringen und angreifen besteht doch ein himmelweiter Unterschied. Frau Thiel selbst hatte ja anscheinend auch nicht den Eindruck, dass das Kind hier angegriffen wird.

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von Rocky2012 | #29-2

na jetzt wollen wir doch mal nicht übertreiben. Als wenn ein Hund immer gleich nur töten im Sinn hat. Das ist ein junges Tier, das ist neugierig! Ist jeder Hund der auf einen zugelaufen kommt gleich ein potentieller Killer? Langsam wird es echt lächerlich!

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von TimAlb | #29-3

auf dem Weg zum Walt zu Sterben ist wahrscheinlicher als durch einen jungen Hund!!!

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von TimAlb | #29-4

...Wald...

21.03.2013
13:50
Ross und Reiter nennen
von eimerweise | #28

Jeder Hundehaufen ist ein Hundehalterhaufen. Jeder Hundebiss ist ein Hundehalterbiss. Denn das Tier kann nichts für seine Existenz, schon gar nicht für sein Verhalten. In der freien Natur ist der Hund ein Raubtier - wo zwei und mehr Hunde ein Rudel bilden können, besteht selbst bei den herzallerliebsten Schoßhündchen potenziell Lebensgefahr für jedes Lebewesen dass ins Beuteschema fällt.
Einzig und allein zuständig für die Gefahrenabwehr ist der Halter. Kommt er dieser Vorsorgepflicht nicht hundertprozentig nach, sollte er keinen Hund halten dürfen.

Ausnahmslos alles, was hier über erwartete Pflichten oder Respekt eines Kleinkindes gegenüber einem Hund kommentiert wurde, zeugt von absoluter Unkenntnis menschlicher Fähigkeiten. Und infolgedessen hoher Inkompetenz, was das Führen von Raubtieren angeht.

2 Antworten
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von shayne | #28-1

...nach Satz #3 wird es -vorsichtig ausgedrückt- abstrus...
Vor allem möchte ich gerne mal das "Raubtier Hund" in der freien Natur sehen!!! ...bin schon gespannt, wo es noch irgendwo in den Tiefen der deutschen Wälder vergessene und nie entdeckte Rudel des gefährlichen Urzeit-Pudels oder des berüchtigten, hochaggressiven Wild-Yorkshires gibt?!?!

Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von freimeinung | #28-2

Respekt gegenüber Hunden finde ich nicht verkehrt. Das Aufwachsen mit Tieren und die zugehörigen Regeln sind doch etwas wunderbares für Kinder. Genug Berichte gibt es auch hier, bei derwesten.de, über Hunde die in Grundschulklassen eingesetzt werden um einen natürlichen und vorsichtigen Umgang von Kindern mit Hunden zu erlernen. Leider finden solche Berichte keine Resonanz, nur bei Zwischenfällen wie hier schmeißen sich die Kommentatoren wie Hyänen auf die Artikel, schade!

20.03.2013
19:54
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von freimeinung | #27

Interessant, wie jedes Thema was mit Hunden zutun hat, direkt über 20 Kommentare und mehr erhält. Das würde ich mir bei manch anderen Themen auch wünschen. Traurig zudem, wie viele anscheinend hasserfüllten Menschen ihre unsachlichen Kommentare dazu ablassen, jedes Mal aufs neue. Zum Thema Hund muss jeder seinen Senf ablassen, und hat er noch so wenig Ahnung. Frau Thiel selbst betont im Artikel, dass sie selbst nichts gegen Hunde hat, im Gegenteil. Sie ist in der Lage zwischen Hunden und deren Halter (ja, es gibt auch gute) zu differenzieren, das scheinen einige Kommentatoren hier nicht zu können. Warum wird hier immer so verallgemeinert, warum lassen sich einige hier auf untere Diskussionsebenen mit Gossenausdrücken, die gezielt gegen die Halter und Tiere selbst abzielen, herunter? Sehr schade für dieses Nachrichtenportal und die Kommentarecke. Zu Zeiten von mit Namen des Autors versehenen Leserbriefen war dies noch anders.

1 Antwort
Freilaufender Hund erschreckt Kleinkind im Lührmannwald in Essen
von liricherjung | #27-1

tja, ich ziehe mir mal den Schuh an, aber ich bleibe dabei, das manche hier zu sehr den Fokus auf das Tier legen, anstatt sich mal in Ihrem Umgang mit demselben zu hinterfragen, fast imemr ist es so, das "mein Hund" natürlich vollkommen schuldlos ist, der will nur spielen, und wenn das Kind dann nicht passend zum Hund reagiert, tja dann...

Das nervt wahrscheinlich nicht nur mich an

im Übrigen: "...Zu Zeiten von mit Namen des Autors versehenen Leserbriefen war dies noch anders..."

was soll ich dazu noch sagen, "freimeinung"....

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