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Formschwankungen im Trainingsind nicht ungewöhnlich

08.01.2013 | 00:07 Uhr
Formschwankungen im Trainingsind nicht ungewöhnlich

An einem Tag lässt sich die Einheit aus dem Trainingsplan locker abarbeiten – am nächsten Tag tut sich der Läufer auf der Strecke schwer.

Woran das liegt? „Das sind ganz normale Formschwankungen, die man im Training immer hat“, sagt der Diplom-Sportpädagoge und Trainer der Ausdauerschule Bunert. „Es gibt viele Faktoren, die die Tagesform beeinflussen können. Man sollte sich fragen, ob man gut oder schlecht geschlafen hat. Auch wenn man am Abend vor dem Training sehr gut gegessen hat, macht sich das bemerkbar. Und natürlich spielt auch Stress für die Tagesform eine große Rolle.“

Seien dies einmalige Einbrüche, solle man dem keine allzu große Bedeutung beimessen. „Wichtig ist, dass der Körper Zeit hat, sich zu erholen, dass man regeneriert. Sinnvoll ist, wenn man die Intensität des Trainings variiert. Gerade, wenn man sich sehr verausgabt hat, ist es wichtig, eine lockere Einheit einzuplanen.“ Den Körper dabei zwar zu fordern, ihn aber nicht zu überfordern.

Doch trotz der Trainingspläne, in denen lockere und anstrengende Trainingseinheiten abwechselnd eingeplant sind, mussten einige Teilnehmer des Projektes „Fit mit der WAZ“ in den vergangenen Tagen aussetzen. Aber was ist nun richtig? Trainieren, obwohl man unter einem Infekt leidet, oder aussetzen? „Gerade für Anfänger ist es sinnvoll, dann auszusetzen“, sagt Schultz-Bargmann, „ denn wer mi dem Laufen beginnt, kann seine Grenzen nicht so gut einschätzen.“

Schließlich dürfe man nicht vergessen, dass nicht nur die Erkältung den Körper belaste, „sondern das Training bedeutet eine zusätzliche Belastung, und das addiert sich. Besser ist es, wenn man dann kurz aussetzt und sich auskuriert. Dann ist man umso schneller wieder fit.“ Routinierte Läufer hingegen könnten auch mit einem Infekt laufen, „allerdings empfiehlt sich hierbei sehr langsames Traben“, erklärt der Sportpädagoge.

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2013-01-08 00:07
Essen