Förderturmhaus-Kinder bekommen Gemeinschaftsgarten

Ostviertel..  Am Samstagmorgen sah der Hof des Förderturmhauses 2 an der Hammacherstraße noch aus wie viele. Graues Pflaster dominierte. Im Laufe des Tages sollte sich das ändern. Auf dem Platz vor dem Eingang entstand ein Gemeinschaftsgarten für die etwa 100 Kinder, die in dem Haus betreut werden.

Andreas Luckhof, Vertriebsdirektor der Sparda Bank, Vertriebsleiter Stefan Dunkel sowie Filialleiter aus Essen, Mülheim und Oberhausen verbrachten ihren „Ehrenamtstag“ im Ostviertel und brachten zusätzlich noch einen Scheck über 10 000 Euro für den „Förderturm – Ideen für Essener Kinder e.V.“ mit.

Im Handumdrehen waren die ersten Pflastersteine herausgeholt, die am Rande aufgetürmten, alten Autoreifen mit Sand gefüllt, um sie später als Hochbeete zu nutzen. Auch das kleine Gerätehaus nahm schnell Formen an. „Wir wollten zwingend etwas Handwerkliches machen“, erläutert Stefan Dunkel, warum der Anzug für einen Tag mit den Blaumann getauscht wurde. Der Kontakt zum Förderturmhaus 2 kam über die Ehrenamt Agentur e.V., der bürgerschaftliches Engagement organisiert und dabei die lokale Wirtschaft und das Gemeinwesen vernetzt. Angestoßen hat das Projekt Umweltdezernentin Simone Raskob.

Dass der Gemeinschaftsgarten Sinn macht, in dem Nutz- und Zierpflanzen gedeihen sollen, aber auch gespielt werden kann, steht für Claudia Goldschmidt vom Förderturm e.V. außer Frage. Damit werde zukünftig nicht nur die Frage praktisch beantwortet, wo die Möhre denn eigentlich herkomme. „Die Kinder pflanzen, ernten, verarbeiten die Produkte in der hauseigenen Küche unter Anleitung von Köchen. Und sie essen schließlich das, was sie daraus gemacht haben.“

Das Beet vor dem Förderturmhaus 2, wo jetzt nur Sträucher wachsen, soll in Zukunft zusätzlich in den Garten einbezogen werden und zusammen mit Menschen aus der Nachbarschaft bepflanzt, gepflegt und gehegt werden, um die Gemeinschaft zusätzlich zu fördern.