Förderstunden gezielter einsetzen

So genannte Ergänzungsstunden sollen zur individuellen Förderung der Schüler dienen, nicht zur Umfangserweiterung des Unterrichts. Heißt: Wo bislang noch Ergänzungsstunden obligatorisch im Stundenplan stehen, sollen sie auf eine neue Basis gestellt werden - und könnten künftig nur noch im Bedarfsfall erteilt werden.

An Tagen, an denen Schüler lange Unterricht haben, ganz gleich, ob es sich um ein Ganztagsgymnasium handelt oder nicht, sollen keine Aufgaben für den Folgetag aufgegeben werden. Dies wird von Gymnasien bereits weitgehend befolgt (siehe Infokasten). Ganztagsschulen sollen dafür sorgen, dass möglichst alle Aufgaben in die sogenannten „Lernzeit“-Stunden fließen, fordert der „Runde Tisch“ in Düsseldorf ganz explizit.

Weitere Empfehlungen: Die Zahl der Klassenarbeiten pro Woche soll begrenzt werden. Nachmittags sollen keine Fächer erteilt werden, in denen Klassenarbeiten geschrieben werden. Auch das machen viele Schulen schon.