Filetstück wird erschlossen
20.09.2010 | 16:37 Uhr 2010-09-20T16:37:00+0200
Kettwig.Der Düsseldorfer Investor Cobau Consultants will das ehemalige Markmann&Moll-Gelände sanieren und auch erschließen.
Mit den vorbereitenden Arbeiten wird bereits am Donnerstag begonnen, und ab kommendem Montag steht dann die Rodung des Grundstücks an. Ulrich Eberskirch von der TBP Projektbau/Cobau Consultants teilt mit, „dass es im Bereich der Güterstraße möglicherweise durch die an- und abfahrenden Lkw zu leichten Behinderungen kommen kann“.
Zur langen Vorgeschichte: Die Grundstücksgesellschaft Essen-Kettwig Ruhrufer (GEG) hatte die Brachfläche in allerbester Lage im Jahr 2000 gekauft. Das Gemeinschaftsprojekt der GEG und der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) sah vor, auf dem rund 35 000 Quadratmeter großen Areal 130 Wohneinheiten zu bauen. Bodensanierungen sollten vorgenommen und Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen verlegt werden. Noch Mitte 2008 sagte LEG-Sprecherin Ina Siebert: „In etwa zwei bis drei Monaten werden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein, die nach dem Bebauungsplan aufgestellt wurden.“ Und bereits im zweiten Quartal 2009 sollte mit dem Vertrieb begonnen werden. Bauen wolle man aber erst, wenn eine gewisse Anzahl verkauft worden sei. Unmittelbar an der Ruhr sollten Einfamilienhäuser errichtet werden, zurückgelagert in Richtung Eisenbahntrasse waren Doppelhaushälften und dahinter Eigentumswohnungen geplant. Ein weiteres Versprechen: Die Güterstraße, die während der Erschließung als Baustraße genutzt würde, sollte dann später dann saniert werden...
Grundstück verwilderte
Doch es passierte erst einmal nichts. Das Grundstück wurde zum nächtlichen Treffpunkt für Jugendliche, es verwahrloste, wurde zur wilden Müllkippe. Zwischenzeitlich wurde das komplette Gelände eingezäunt.
Mittlerweile hat die LEG das Filetgrundstück verkauft - und Cobau Consultants wird voraussichtlich Mitte Oktober die Pläne präsentieren.
19:52
Wenn das Grundstück bebaut ist wird bestimmt wieder herumgejammert das die S-Bahn so laut ist und es muß eine lärmschutzwand her.
14:48
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11:03
Ich hoffe sehr das dort nicht!!!!!!!!!!gebaut wird!!Die armen Tiere die sich dort niedergelassen haben!
09:32
Es scheint wirklich was zu passieren!
Seit gestern steht zumindest schon mal ein Bagger auf derm Gelände.
09:44
P.S. Ich bitte die Rechtschreibfehler zu entschuldigen!
09:43
Wir haben in Kettwig das Glück (oder das Pech) zu den bevorzugten Wohngegenden von Wohnnungssuchenden bzw. potentiellen Häuslebauern zu gehören.
Wenn ich nochmal jung wäre und würde gerne bauen wollen, würde ich auch eher Kettwig, Werden, Mülheim, Hattingen, also das Ruhrtal etc. bevorzugen als die Ballungsgebiete im mittleren bzw. nördlichen Ruhrgebiet; oder ich weiche Richtung Münsterland/Niederrhein aus.
Mein Sohn z.B. denkt auch schon über einen Hausbau nach.
Die Konflikte hat man überall, sei es in Werden bzgl. der grünen Harfe, in Mülheim/Menden ist auch wieder was geplant, usw.
Klar, die Menschen die bereits dort wohnen möchten es weiterhin grün haben, denen aber die dort noch nicht wohnen und gerne dort wohnen würden kann man das aber auch nicht verwehren.
Aber es gibt meines Erachtens auch eine Grenze.
Noch ist Kettwig von Grünflächen und Wäldern umgeben, aber jeder Acker der umgewandelt werden könnte verringert diese Flächen. Hinzu kommt der immer mehr steigende Autoverkehr.
Hinzu kommt die Bebauung von kleineren Freiflächen/Gärten innerhalb des Stadtgebietes.
Dann ist es nämlich irgendwann nicht mehr so nett bei uns in der Gartenstadt Kettwig....
08:27
Wer will eigentlich die Bebauung? Warum wird dort nicht einfach ein schöner Bürgerpark gebaut!!
08:12
Immer schön alles zubauen!!!!Wer braacht schon Natur!!
08:06
Es ist sicherlich positiv zu sehen, das sich auf dem Gelände was tut bzw. tun soll. Vor allem ist es sinnvoll, die Potentiale im Stadtgebiet zu nutzen, anstatt wieder auf das grüne Feld auszuweichen ala Schmachtenberg.
Das ehemalige Gewerbegebiet (Markmann & Moll, davor war meines Erachtens auch schon ein anderer Betrieb gewesen) muss man sich aber das Erdreich mal ganz genau anschauen; oder stimmt da irgendetwas nicht, wenn der frühere Investor schon abgesprungen ist?!
War ja auch schon erstaunlich wie schnell der ehemalige Recyclinghof bebaut wurde.
Hoffen wir das alles in Ordnung ist, insbesondere was das Wohlergehen der potentiellen neuen Bewohner betrifft.
Was ich aber nicht verstehen kann, ist das man bei diesen Geschichten immer im Extremen planen muss.
Entweder die High Society Bebauung oder die maximale Auslastung von Wohnraum bzw. Bebauung.
130 Wohneinheiten, unabhängig davon ob Eigenheim oder Wohnung, bedeutet 130 Autos, bei modernen Haushalten auch 2 Autos pro Haushalt und das muss alles durch die Güterstrasse fliessen.
Desweiteren: Wie eng sollen denn die armen Menschen wieder aufeinander hängen.
Die Einfamilienhäuser an der Ruhr sind ja noch in Ordnung, vorausgesetzt die Gärten sind grösser als 3 x 3 m, aber dahinter wird es dann kriminell.
Die mehrstöckige Wohnbebauung mit Eigentumswohnungen ist dann auf Augenhöhe mit dem Bahndamm..... Na ja, ich bin mal gespannt.
Aber keine Sorge, liebe Investoren, die Häuser und Wohnungen werden schon weg gehen wie arme Semmeln!
Viel Erfolg!
19:40
Na das glaube ich erst, daß da was passiert wenn wirklich Bagger anrücken und aufräumen.
Es wurde im Zusammenhang mit diesem Gelände schon zuviel versprochen und nix passierte.
Bestes Beispiel auch der erwähnte Zaun. Ein Schweizer Käse hat weniger Löcher. Denn da wurde zwar ein Zaun hingestellt, aber nicht drum gekümmert.
Ich bin schon gespannt was da mal noch passieren wird.
Ob wir das noch erleben???