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Farce um Uni-Wahl in Essen - Wahlurnen geklaut

25.11.2011 | 17:57 Uhr
Farce um Uni-Wahl in Essen - Wahlurnen geklaut
Bei der Wahl zum Studierendenparlament kehrt keine Ruhe an der Uni Duisburg-Essen ein. Foto: Kerstin Kokoska

Essen/Duisburg.   Der Wirbel um die Wahl zum Studierendenparlament an der Uni Duisburg-Essen wird immer grotesker: Am Freitagnachmittag rückte die Polizei an, weil Wahlurnen gestohlen wurden. Zuvor war die Rechtmäßigkeit der Wahl bereits per Gerichtsbeschluss angezweifelt worden.

Die Wahl zum Studierendenparlament (StuPA) der Uni Duisburg-Essen ist in einer grotesken Farce geendet. Anderthalb Stunden vor der geplanten öffentlichen Auszählung der Stimmen im KKC ist die Polizei wegen Diebstahls von Wahlurnen an die Uni alarmiert worden. Zuvor war die Rechtmäßigkeit der Wahl, die seit Montag läuft, bereits mit gerichtlichen Verfügungen angezweifelt worden. Demnach hätte die Wahl nicht fortgesetzt werden dürfen.

Die Polizei bestätigte, sie sei wegen Diebstahls von Wahlurnen in die Uni gerufen worden. Laut Daniel Lucas, Augenzeuge und Mitglied der SDS-Liste, hatte ein Verdächtiger einige Wahlhelfer massiv unter Druck gesetzt und anschließend die Urne mit den Stimmzetteln entwendet. „Damit haben wir eine neue Eskalationsstufe erreicht“, sagte Lucas.

Kai Süselbeck und Jennifer Schumacher

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Kommentare
26.11.2011
09:24
Ruhe sanft
von wohlzufrieden | #8

In Wahlurnen werden die Stimmen des Volkes beerdigt...

26.11.2011
00:34
...
von grandmastr | #7

Die Aktion mit der mitgenommenen Urne hat so ziemlich jeden überrascht. Ich frage mich immer noch mit welchem Recht, oder mit welch verdrehten Glauben an das Recht, man dies durchgezogen hat.

1 Antwort
Überraschung - oh, doch nicht!
von jesusonspeed | #7-1

Eine Urne zu stehle ist zwar spektakulär, die Tendenz wird jedoch niemanden schockieren. Der AStA, bestehend aus RCDS, L.U,St., LAL und LSD hängt voll mit drin.

25.11.2011
23:43
unsere künftigen Führungspersonen...
von Westwind | #6

...in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft üben hier schon ´mal für ihre Zukunft. Und den moralisch-ethischen Untergang der Nation...Oh, wie arm ist das..

25.11.2011
19:55
die stoppten die Wahl nicht
von bloss-keine-Katsche | #5

"Dennoch wiesen die Richter den Antrag eines Studenten ab und stoppten die noch bis Freitag laufende Wahl nicht. Ihm und allen anderen Studierenden sei zuzumuten, die Rechtmäßigkeit der Wahl im Nachhinein im Hauptverfahren vom Verwaltungsgericht überprüfen zu lassen, heißt es im Eilbeschluss der Fachkammer."

so hieß gestern hier am gleichen Platz,
und heute
"Demnach hätte die Wahl nicht fortgesetzt werden dürfen."

wer hat da wieder in der WAZ-Gruppe schlecht recherchiert?

Guttenberg, Koch, Rößler, Essener AStA der politishce nachwuchs nur noch Diletanten !
Armes Deutschland

1 Antwort
Der war gut
von bigkahuna | #5-1

"politishce nachwuchs nur noch Diletanten !"

25.11.2011
19:42
ASTA-Wahlen
von feder24 | #4

Da üben zukünftigePolitiker offensichtlich Demokratie!
Von "Reife", die früher von Abiturienten erwartet wurde, ist wohl noch nicht zu reden.

25.11.2011
19:25
Liebe Stupa, Asta
von seppel80 | #3

tretet zurück und stellt euch nicht zur Wahl. Lasst unbelastete Menschen da rein. Ich bin gerade mal 5 Wochen an der Uni und finde euch jetzt schon zum Kotzen! Sowas ist nicht die Vertretung der Studentenschaft, sondern die Vertretung ihrer eigenen Vorzüge. Ihr seid lächerlicher, als die Regierung in Berlin! Und ihr fangt im StuPa schon damit an, nicht besser zu werden. Wenn ich dran denke, dass viele Politikwissenschaftler in der StuPa sitzen, dann will ich nicht wissen wie es um unsere Zukunft aussieht. In dem Sinne, macht das Licht aus und lasst andere in den Raum!

1 Antwort
Falsche Gleichsetzung
von jesusonspeed | #3-1

Das StuPa und den AStA darf man hier nicht gleichsetzen. Im StuPa gibt es genug Menschen, die sich für Wahlen einsetzen. Manipulieren tun AStA-ReferentInnen.

25.11.2011
18:58
Blockierter Kommentar.
von jesusonspeed | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.11.2011
18:27
Qual mit der Wahl
von Flausch | #1

Die Qual der Wahl setz zunächst die ordnungsgemäße Durchführung eben dieser voraus. Neben den oben beschriebenen Ereignissen gab es weitere Probleme, so konnte über längere Zeiträume das StuPa nicht gewählt werden. Wie auch schon bei vergangenen Wahlen an der Uni DuE gab es technische Probleme. Bereits die Organisation war abermals ein Fehlschlag, Wer Politik betreiben will, sollte Grundvoraussetzungen für eine ordnungsgemäße Wahl schaffen und ein Parlament ermöglichen, dass endlich die Interessen der Studierenden vertritt. Abermals ein peinlicher Auftritt für die gesamte Hochschule!

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