„Fahrradfahren bleibt lebensgefährlich“

In Essen ist und bleibt Fahrradfahren lebensgefährlich, solange weder die Autofahrer die Fahrradfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer akzeptieren noch die Fahrradfahrer sich verkehrsgerecht verhalten. So ist der sogenannte „Radweg“ an der Rüttenscheider Str - nicht einmal radelnde Polizisten wissen auf Nachfrage, dass dieser „Radweg“ nicht verpflichtend ist - z.B. an den Straßeneinmündung gefährlich. Auch wird sehr häufig auf dem Fahrradstreifen an der Huyssenallee geparkt. Die Überfahrt vom Willy-Brandt-Platz in die Bahnhofsunterführung ist nur für sehr ortskundige Fahrradfahrer zu finden.
Heinrich Moormann


Bürgersteinradwege wie auf der Isenbergstraße oder der Rü wurden vor vielen Jahren angelegt, um Fußgänger-, Rad- und Autoverkehr zu trennen. Diese an sich gute Idee führte aber immer wieder zu gefährlichen Situationen. Aus diesem Grund sind diese Bürgersteinradwege schon seit 15 Jahren laut Straßenverkehrsordnung sogenannte Nicht-benutzungspflichtige Radwege. Dies bedeutet, dass diese Wege von unsicheren und langsamen Radfahrer benutzt werden dürfen. Umgekehrt besteht aber keine Benutzungspflicht. Alle Verkehrsteilnehmer haben Vorteile erhöht. Problematisch ist nur, dass der Umgang vom gegenseitigen Unwissen über die Rechte und Pflichten der jeweils anderen geprägt ist.
Dietmar Rudolph
Leider macht der Vandalismus in unserer Stadt vor nichts und niemandem Halt. Oft erlebt man auf den so herrlich angelegten neuen Radwegen (Beispiel: Haarzopf), dass diese voller Scherben (von einfach in die Gegend geworfenen Glasflaschen) sind und platte Reifen nicht ausbleiben. Krista Christeleit


Jeden Tage lese ich das „Gejaule“ der Fahrradfahrer. Es reicht mir jetzt. Die ganze Stadt ist ein einziges Radnetzwerk. Es wird zu 90% auf den Bürgersteigen gefahren. Wofür brauchen wir noch Radwege? Ich selbst bin schon fast umgefahren und mein Hund von einem abgestellten Rad bald „erschlagen“ worden. Selbst im Wald wird wird man von Radfahrern „verfolgt“. , Fußgänger, Kinder und Hunde sind das letzte Glied in der Kette.
Marlen Kryszon