EWG-Chef für weitere drei Jahre bestätigt

Dietmar Düdden bleibt weitere drei Jahre Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderung (EWG). Wie die WAZ erfuhr, verlängerte der Aufsichtsrat in einer Sondersitzung Ende Januar den Vertrag Düddens vorzeitig. Ursprünglich lief der Fünf-Jahres-Vertrag des 64-Jährigen noch bis Ende des Jahres.

Düdden ist demnach bis zum 31. Dezember 2017 als Geschäftsführer der EWG bestellt. Die EWG gehört zu 50 Prozent der Stadt. Die andere Hälfte der Anteile hält die Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft (IEW). Mitglieder der IEW sind rund 40 Unternehmen, darunter Konzerne wie RWE, Thyssen-Krupp und Evonik. Nach Informationen der WAZ gab es vor allem aus den Reihen der Politik Kritik an der vorzeitigen Vertragsverlängerung für Düdden. Allerdings soll es vor allem seitens der IEW den Wunsch gegeben haben, Düdden für weitere drei Jahre an der Spitze der EWG zu belassen. Düdden, der vor seiner Tätigkeit in Essen u.a. Wirtschaftsförderer in Hamburg war, hat sich in seiner bisherigen Amtszeit vor allem dem Thema fehlende Gewerbeflächen in Essen und der Förderung der Industrie gewidmet. Ob Düdden mit der Vertragsverlängerung auch mehr Geld bekommt, ist nicht bekannt. Laut dem jüngsten Beteiligungsbericht der Stadt erhielt Düdden im Jahr 2013 ein Jahresgehalt mit Fixum und Prämien von insgesamt 187 435 Euro.