Essens OB Thomas Kufen empfängt Serge Menga nach Wutrede

Lob vom Essener OB: „Sie haben unsere Stadt gut und authentisch vertreten“, lobte Thomas Kufen den gebürtigen Kongolesen Serge Nathan Dash Menga.
Lob vom Essener OB: „Sie haben unsere Stadt gut und authentisch vertreten“, lobte Thomas Kufen den gebürtigen Kongolesen Serge Nathan Dash Menga.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Serge Nathan Dash Menga traf Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen im Rathaus. Seine Videobotschaft gegen kriminelle Zuwanderer ist mehrere Millionen Mal aufgerufen worden.

Essen.. Große Ehre für Serge Nathan Dash Menga: Nach seiner millionenfach aufgerufenen Facebook-Wutrede gegen kriminelle Zuwanderer und für ein friedliches Miteinander ist der 38-Jährige am Montag im Essener Rathaus von Oberbürgermeister Thomas Kufen empfangen worden. „Sie haben unsere Stadt gut und authentisch vertreten“, schrieb der OB in seiner Einladung.

Kölner Übergriffe „Wir haben uns ausführlich über die aktuelle Lage nach den Übergriffen von Köln unterhalten“, sagte Serge Nathan Dash Menga dieser Zeitung. Auch der Drogenhandel in Essen, in den Zuwanderer verstrickt seien, sei ein Thema gewesen. Der OB habe ihm vorgeschlagen, auf verschiedenen Veranstaltungen vor Flüchtlingen zu sprechen. „Ich will mithelfen und bodenständig bleiben“, sagt dieser.

Videobotschaft auch in anderen Sprachen

Inzwischen hat der gebürtige Kongolese, der seine Heimat 1982 verließ und seit 1987 in Deutschland lebt, seine Videobotschaft auch in anderen Sprachen ins Netz gestellt – so in seiner Muttersprache Lingala, ferner in Englisch, Französisch und Niederländisch.

Montagmorgen strahlte das Sat.1-Frühstücksfernsehen einen längeren Beitrag über den Essener aus. Auch die Redaktion von „Maischberger“ habe ihn kontaktiert.