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Goldbarren

Essener Schülerin darf Goldbarren aus dem Königssee behalten

04.02.2016 | 17:11 Uhr
Essener Schülerin darf Goldbarren aus dem Königssee behalten
Klein, aber wertvoll: der Goldbarren aus dem Königssee.Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd/dpa

Essen.   Eine 16-Jährige aus Essen hat bei einem Badeausflug einen 500-Gramm-Goldbarren im Königssee entdeckt. Die Aufbewahrungsfrist läuft am Samstag ab.

Das war einmal ein Badeausflug, der sich gelohnt hat. In der kommenden Woche übergibt die Polizei in Berchtesgaden einer 16-jährigen Schülerin aus Essen einen 500-Gramm-Goldbarren, den das Mädchen im letzten Sommer beim Schwimmen in einem See gefunden hatte. Wert des Barrens: über 16.500 Euro.

Die Familie des Teenagers hatte im August 2015 Urlaub in Schönau gemacht. Beim Schwimmen im Königssee, erzählte die Finderin später bei der Polizei, habe sie auf dem Grund plötzlich etwas glitzern sehen. Wie der kleine Barren in den See kam, ist bis heute ungeklärt. Zwar gelang es Experten der Polizei die per Flex herausgeschliffene Identifikationsnummer zu rekonstruieren, einen Eigentümer konnten die Beamten dennoch nicht ermitteln. Auch ein Zusammenhang mit einer Straftat ließ sich nicht herstellen.

Polizei: „kein Nazi-Gold“

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Stell dir vor, du gehst dich abkühlen in einem See und dabei findest du éin halbes Kilo Gold: Einer Urlauberin (16) in Bayern ist das jetzt passiert.

Anfragen von angeblich rechtmäßigen Eigentümern des Barrens hat es mehrere gegeben in den vergangenen Monaten. Niemand aber habe beweisen können, dass ihm das Gold tatsächlich gehöre. Dass sich das bis Samstag, dem letzten Tag der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist, noch ändert, gilt als fast ausgeschlossen. Deshalb wird die Familie nächste Woche wieder nach Bayern reisen, um den Barren abzuholen. „Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und an einem geheimen Ort“, wie es heißt.

„Unerklärlich“ nennen die Behörden den Fall, nur eines ist sicher. „Das war“, stellt ein Polizeisprecher klar, „kein Nazi-Gold.“ Dem Aussehen nach, hatte ein Experte schon kurz nach dem Fund erklärt, sei der Barren „zwischen 1990 und dem Jahr 2005“ gegossen worden.

Andreas Böhme

Kommentare
09.02.2016
15:53
Essener Schülerin darf Goldbarren aus dem Königssee behalten
von Herr_B_aus_B | #11

"..die per Flex herausgeschliffene Identifikationsnummer.."
Woher wissen Sie, dass es mit einer Flex gemacht wurde? Vielleicht war es ja auch ein...
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1 Antwort
Essener Schülerin darf Goldbarren aus dem Königssee behalten
von karlkutta | #11-1

Zwar gelang es Experten der Polizei die per Flex herausgeschliffene Identifikationsnummer zu rekonstruieren, einen Eigentümer konnten die Beamten dennoch nicht ermitteln.

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Essener Schülerin darf Goldbarren aus dem Königssee behalten
Essener Schülerin darf Goldbarren aus dem Königssee behalten
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2016-02-04 17:11
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