Essener Grüne  fordern Obergrenze – für Rechtspopulisten

Grün und schwarz: CDU-OB Thomas Kufen (2.v.r.) mit den grünen Gastgebern (v.l.) Gönül Eglence, Cem Özdemir, Hiltrud Schmutzler-Jäger und Kai Gehring.
Grün und schwarz: CDU-OB Thomas Kufen (2.v.r.) mit den grünen Gastgebern (v.l.) Gönül Eglence, Cem Özdemir, Hiltrud Schmutzler-Jäger und Kai Gehring.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mit 300 Gästen – darunter Parteichef Cem Özdemir als Ehrengast – feierten die Essener Grünen in der Lichtburg ihren Neujahrsempfang.

Essen.. Mit der Farbenlehre ist das so eine Sache: Der Neujahrsempfang der Grünen fand in der farblich rot dominierten Lichtburg statt, es wurde über die schwarze Null gesprochen und die Essener Grünen-Vorstände Gönül Eglence und Kai Gehring setzten optisch auf blaue Outfits.

Sie und ihre Parteifreunde stellten aber schnell klar, was die Gastgeber des Neujahrsempfangs, der im Zeichen der Flüchtlinge stand, fordern: „Wir sind die, die Landschaftsschutz und soziale Integration verbinden wollen“, kündigte Hiltrud Schmutzler-Jäger an. Die grüne Fraktionsvorsitzende im Rat freute sich, dass zu den 300 Gästen des Empfangs „erstmals der Oberbürgermeister zählte“. Kai Gehring wünschte sich eine „Obergrenze - für Rechtspopulisten. Es sind schon zu viele.“ Ehrenredner und Parteichef Cem Özdemir forderte, beim Thema Flüchtlinge stärker die Ursachen für die Völkerwanderung zu bekämpfen.