Essener Bürgerinitiativen wollen A52-Pläne kippen
19.12.2011 | 19:31 Uhr 2011-12-19T19:31:00+0100
Essen. Der Entschluss, einen innerstädtischen A52-Tunnel in Gladbeck zu bauen, verbessern sich auch die Chancen für den Komplettausbau der B 224 zu einer Autobahn von Gelsenkirchen-Buer über das A2-Kreuz bei Gladbeck bis hin zum Ortseingang Essen. Der Gladbecker Kompromiss sei inakzeptabel, das Ergebnis ein Misserfolg, klagen die Bürgerinitiativen.
Die Ausbaupläne für die Autobahn 52 kleben an Essen, wie das Kaugummi an der Schuhsohle: Nachdem das Land noch Ende September verkündet hatte, die Planungsgelder für den Lückenschluss im Essener Norden und für den Ruhrallee-Tunnel der A44 zu streichen, wollte NRW-Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger vom Ausbau zwischen dem A42-Kreuz Essen-Nord und Gladbeck offensichtlich nicht lassen.
So verhandelte Düsseldorf hinter den Kulissen in den vergangenen Monaten intensiv mit der Stadt Gladbeck und dem Bund. Am Montag konnte Voigtsberger gemeinsam mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, freudestrahlend verkünden: „Der Knoten ist durchschlagen.“ Mit rund 100 Millionen Euro aus Berlin, weiteren zehn Millionen aus dem Landeshaushalt und zwei Millionen aus der Stadtkasse soll Gladbeck einen 1500 Meter langen, innerstädtischen Tunnel für die A 52 erhalten.
Entsprechend begeistert ist Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland (SPD), spricht von einer „historischen Chance für die Stadt“, will aber dennoch das Angebot von Bund und Land in einem Ratsbürgerentscheid von den Gladbeckern absegnen lassen. Die Aussicht, die hässliche B 224 gegen eine A52 im Tunnel zu tauschen, sind sich die Politiker von SPD, Grünen und CDU im Stadtrat sicher, dürfte für eine breite Mehrheit sorgen.
Komplettausbau
Was das mit Essen zu tun hat? „Das ist für uns der Durchbruch“, frohlocken die Straßenplaner im Landesverkehrsministerium. Mit dem positiven Votum aus Gladbeck verbessern sich schlagartig die Chancen für den Komplettausbau der B 224 zu einer Autobahn von Gelsenkirchen-Buer über das A2-Kreuz bei Gladbeck bis hin zum Ortseingang Essen. „Berlin wird den Ausbau nur finanzieren, wenn wir eine lückenlose Trasse anbieten“, sagt Michael Heinze, im Landesverkehrsministerium zuständig für die A52. Und dafür stehen die Chancen jetzt „so gut wie nie zuvor“. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans liegt am Rhein zur Stellungnahme vor. Bleibt Gladbeck bei seiner Zusage, soll die A52 in Berlin auf den Tisch kommen.
Heinzes Optimismus speist sich auch aus dem Stand der Planungen für den ersten Abschnitt der A52-Trasse bei Karnap: In ein bis eineinhalb Jahren will das Land Baurecht haben. Selbst eine Klage dürfte die Bagger nur wenige Monate stoppen, lautet die Einschätzung der Rechtsexperten im Ministerium. „Wir gehen davon aus, dass wir in etwa zwei Jahren anfangen können“, heißt es deshalb auch beim Landesbetrieb Straßen.NRW in Gelsenkirchen. Für rund 60 Millionen Euro soll die B 224 zur Autobahn ausgebaut werden, mit Anschlussstellen bei Karnap, einer neuen Zufahrt für Willi Lippens zur Ruhrglasstraße und diversen Brücken und Unterführungen. Danach soll das neue Kreuz A52/A2 folgen, „und in gut acht Jahren könnte dann der Tunnel für Gladbeck den Abschluss bilden“, sagt Michael Heinze.
Bund fehlt Geld
Bereits der erste Bauabschnitt bei Karnap wird allerdings den Druck auf die Gladbecker Straße erhöhen. Mit rund 64.000 Fahrzeugen sei täglich zu rechnen, schätzt Straßen.NRW. Das Netzwerk der Bürgerinitiativen „Keine neue Transit-Autobahn“ macht deshalb mobil: Der Gladbecker Kompromiss sei inakzeptabel, das Ergebnis ein Misserfolg. Der Verkehr würde nicht nur Gladbeck, sondern vor allem Bottrop und den Essener Norden „über das bisherige, längst übervolle Maß hinaus stärker mit Lärm und Schadstoffen belasten“. Eine Transit-Autobahn würde forciert, geplant und schlimmstenfalls sogar gebaut: „Der Druck auf die Stadt Essen, weiterzubauen, wird zunehmen.“ Die Bürgerinitiativen wollen deshalb im Rahmen des Ratsbürgerentscheids die Tunnelpläne kippen. „Sollte das nicht klappen, hoffen wir darauf, dass dem Bund schlicht das Geld fehlt“, sagt eine Sprecherin.
Tatsächlich hat auch Düsseldorf die Sorge, die A 52 könnte an der Berliner Kassenlage scheitern. Andererseits: Die 60 Millionen für den ersten Bauabschnitt bei Karnap seien vergleichsweise preiswert: „Das sollte möglich sein.“
10:53
#woelly
Für Sie war ganz besonders das Post Skriptum am Ende von Eintrag #14 verfasst worden ;-)
"quergelasen", aha bis wohin denn?
Nur Kalauer raushauen, ohne tiefgreifende Argumente aufzubieten ist ja auch viel einfacher, gell? Geben Sie doch erst einmal eine Antwort auf die Zahlen, die so von offizieller Seite genannt werden. Ich berufe mich dabei lediglich auf Fakten, die ich nur zusammengerechnet habe. Außerdem war ich auf all den Veranstaltungen (nicht die der BI`s) zur A 52, Sie offensichtlich nicht lieber #woelly, na dann.
Befassen Sie sich doch mal mit der komplexen Materie A 52 ;-), dann wüssten Sie, dass Sie zu Lebzeiten nicht mehr von einem eventuellen Ausbau rein rechnerisch nicht merh profitieren werden. Nicht bös gemeint.
Ich habe es mir gedacht mein Lieber! Quergelesen habe ich bis Kopfschmerzen und Übelkeit eintrat. Wenn sie nur Fakten zusammenrechnen können, ist argumentieren zwecklos. Sie können halt mit Zahlen nichts Gescheites anfangen.
04:56
TRUNKENHEITSFREUDE ?
Meine Güte, was für eine überschwengliche Freude in Gladbeck über hypothetische Relativitätstheorien in ferner Zukunft, welche aber nirgendwo schriftlich und vor allem juristisch abgesichert sind. Der Blick in die Glaskugel ist da auch nicht konkreter. Der beratende Rechtsbeistand der Stadt hat es unmißverständlich ausgedrückt. Sinngemäß: Der Bund geht überhaupt keine Verbindlichkeiten mit der Tunnelzusage ein, die später rechtlich einzuklagen wäre, da der Bund nur die gesetzlichen Parameter in Form von Grenzwerten einhalten muss (das geht auch ohne Tunnel). Sprich, wird heute ein Tunnel mit Länge xy Meter versprochen, so gibt es "keine Garantie" für die Stadt Gladbeck und deren Bürger, dass dieser Tunnel bei der Realisierung der A 52 jemals gebaut wird bzw. die versprochene Länge einmal haben wird. Wenn das Autobahnkreuz erst einmal fertig ist, wird noch einmal ein Kassensturz erfolgen und es wäre wirklich verwunderlich, wenn der Preis des Autoahnkreuzes nicht doppelt so hoch ausfallen würde, wie zunächst veranschlagt. Allein schon wegen der Inflationsbereinigung bei gleichzeitig ansteigenden Baukosten. Weil es nach wie vor zur Abschnittsbildung kommt, bleibt alles jenseits von verläßlichen Kosten- und Zeitaussagen. Wer heute 220. Mio. für die "Gesamtmaßnahme Gladbeck" veranschlagt, dürfte erfahrungsgemäß nach dem Bau des Autobahnkreuzes, nicht mehr viel für einen Tunnel übrig haben. In Deutschland gibt es genug Negativ-Beispiel, bei denen zunächst Sand in die Augen der Bürger gestreut wurde (damit die Bürger ruhig bleiben) und am Ende wurde kräftig abgespeckt. Was dann? Beim Umbau des Emscher-Abwassersystems hieß es bis vor kurzem noch, dass die Umbaukosten in den bestehenden Abwassergebühren enthalten sind und „nicht„ erhöht würden. Nachdem der naturnahe Umbau der ehemaligen Abwasserrinnen abgeschlossen war, stellte sich die Gebührensituation dann doch plötzlich anders da.
MAHNENDE NEGATIVBEISPIELE GIBT ES GENUG
Die berühmte Hösbach-Einhausung der Autobahn A 3 bei Aschaffenburg
vergl. http://bit.ly/swySGx
ist ein gelungenes Negativ-Beispiel dafür, dass im Ergebnis, eines als wichtig erachtetes Autobahnprojekt nach dem Ausbau nicht wie versprochen, weniger Stau, sondern mehr Stau heraus kommt, da ein Tunnelbauwerk, permanent gewartet und gepflegt werden muss. Auch die Verkehrszahlen lassen beim Vergleich Hösbach mit Gladbeck aufhorchen. Die gerade Strecke der A3 bei Hösbach (keine Ausfahrten, kein Autobahnkreuz wie im Ruhrgebiet) wickelt auf 6 Fahrstreifen zwischen 70.000 und 100.000 KFZ pro 24 Std. ab UND ist trotzdem traurige Berühmtheit bei den Staumeldungen. In Gladbeck will man in Zukunft auf lediglich 4 Fahrspuren (derzeit ca. 45.000 KFZ pro 24 Std.) weit über 78.000 KFZ pro 24 Std. abwickeln und das mit zahlreichen Abfolgen von Verzögerungsspuren eines gewaltigen Autobahnkreuzes und mehreren Abfahrten in räumlicher Nähe. Es bleibt ein Rätsel der A 52 Befürworter, was daran eine Verbesserung zur jetzigen Verkehrssituation sein soll? Es wird auch ein Rätsel bleiben, wie man die Entbehrungen für die lange Zeit der wandernden Baustellenverkehre überdauern und überleben will? Es werden bei all der Diskussionen zur Notwendigkeit eines Autobahnbaus lediglich Teilstücke heraus seziert, Baustellenzeiten benannt, aber nie die gesamte Baustellenzeit im Abschnitt zwischen Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop und später (nach dem Ausbau in Gladbeck und Bottrop) in Essen, als gesamte Baumaßnahme betrachtet bzw. in einem Atemzug genannt.
EIN VIERTELJAHRHUNDERT TATSÄCHLICHE BAUZEIT
Wer sich mal die Mühe macht und nachrechnet, kommt zu interessanten Feststellungen bezüglich der tatsächlich zu erwartenden Bauzeit einer A 52. Bitte auch dabei im Hinterkopf behalten, das die räumliche Beeinflussung einer Autobahnbaustelle, nie auf die eigentliche Baustelle begrenzt bleibt, sondern immer in beide Fahrtrichtungen zu Kilometer langen Verzögerungen führt.
Wenn wir heute die zeitlich begrenzten Staus der B 224 bereits zum Anlass nehmen eine Transitroute zu befürworten, dann frage ich mich, welche Bereitschaft von den Autofahrergenerationen abverlangt wird, während einer langen Baustellenphase auf einer wachsenden A 52? Die heutige Autofahrergeneration, wird höchstwahrscheinlich, von einer fertig ausgebaute, störungsfreie A 52 nicht mehr während ihres Arbeitslebens profitieren.
Angenommen der Ausbau beginnt in Bottrop ab 2014 mit zugrundegelegten 3 Jahren Bauzeit, so hätten wir in dieser Zeit mit Rückstau auf der B 224 zu rechnen, der sich an den Knotenpunkten der A2 und der A42, zwangsläufig auf deren Verkehrsfluss auswirken dürfte.
Danach käme in weitaus größeren Dimensionen eine Baustelle des neuen Autobahnkreuzes Gladbeck mit angesetzten 5 Jahren Bauzeit (vergl. ABKR Bochum-West) ebenfalls mit weitreichenden Auswirkungen auf den Verkehrsfluss der A 2, natürlich der B 224 und der Kurt-Schumacher-Allee in Gelsenkirchen (vor allem, wenn Schalke spielt). Nach dem Ausbau des ABKR Gladbecks erfolgt dann, wenn alles nach Plan läuft (ohne Klagen etc.), der eigentliche Gladbecker Abschnitt. Wenn er dann tattsächlich als Tunnel gebaut wird, ist dieser mit einer 8 jährigen Bauzeit angesetzt und das unter extremsten bau- und verkehrslogistischen Bedingungen innerhalb des Baustellenverkehrs und ganz besonders belastend für die umliegende bestehende Infrastruktur (Bitte dazu mal ernsthaft vergegenwärtigen, wieviel Anschlußstellen und wieviel Kreuzungspunkte dort zu koordinieren sind).
Setzen wir einmal voraus, dass diese zeitlich unterschiedlich geplanten Bauzeiten zwischen Gelsenkirchen Buer-West und dem ABKR Essen-Nord planmäßig ablaufen, so kommen wir am Ende auf eine gesamte Bauzeit von mindestens 16 Jahren (wenn alles planmäßig verläuft). 16 Jahre erhebliches Stauaufkommen auf der B 224, der A2 und der A 42 zwischen den Abschnitten Gelsenkirchen Buer-West (B224) und Essen-Nord (B224/ A42), zwischen Autobahndreieck Bottrop (A2/A31) und Gelsenkirchen-Schalke (A2). Wenn diese lange Zeit der Entbehrung dann frühestens im Jahre 2030 endlich geschafft ist, geht es weiter mit dem ebenso gewaltigen Ausbau der A 52 in Essen (derzeit nicht aktuell), der mindestens noch einmal mit 10 Jahren Bauzeit zu Buche schlagen dürfte, also irgendwann ab dem Jahr 2040 wäre der Lückenschluss A 52 Realität.
DIE DOPPELMORAL DER LOGISTISCHEN VERKEHRSFÜHRUNG
Für die heute als unverzichtbar propagierte Transitroute A 52 ist man bereit, mindestens 25 Jahre einen beschwerlichen Weg der extremen Verkehrsverhältnisse zu gehen und das, obwohl heute schon die Sorge darüber besteht, woher wir den Kraftstoff von morgen erhalten bzw. wie sich die Folgen der Kraftstoffverbrennung weiter auf unser Klima, unser Umwelt und die Gesundheit auswirken wird.
IM JAHR 2020 BIS ZU 73 % weniger BAUAUFTRÄGE IN DEUTSCHLAND?
Im Jahr 2020 steht das 30 ha Ziel vor der Tür, bei dem die Flächenversiegelung in Deutschland von heute 110 ha pro Tag auf 30 ha gesenkt werden soll (Minus 73 %) vergl. http://bit.ly/tEMovV
LOGISTISCHE VERKEHRSFÜHRUNG EINFACHER ALS AUTOBAHNBAU
Es wird ein ewiges Rätsel bleiben, warum über 25 Jahre alles dafür unternommen werden soll, um eine verkehrslogistische Unbekannte (Autobahnbaustelle) abzuwickeln, aber bis heute kein logistisches Verkehrsleitsystem für das Ruhrgebiet entwickelt wurde, welches die zeitlich begrenzten Verkehrsspitzen abzubauen vermag. Es bedarf keiner weiteren Autobahn im Ruhrgebiet, die irgendwann in 25 Jahren das erhoffte Ergebnis in Aussicht mutmaßt, es bedarf Hirnschmalz mit unmittelbaren Ergebnissen des Erfolges.
TASCHENSPIELERTRICKS IN MILCHMÄDCHENMANIER
Bezüglich der dargelegten Kostenberechnung ist alles mehr als fragwürdig. Wie kann es sein, dass eine offene Planung aus den 80er Jahren der A 52 durch Gladbeck mit 63 Mio. € bis heute Berechnungsgrundlage ist. Neben den extrem gestiegenen Baukostenpreisen, liegt der inflationsbereingte Wert von 63 Millionen €, heute, nach über 20 Jahren ohnehin bei 100 Mio. €. Wie kann es dann sein, dass ein Tunnelbauwerk, was damals schon mit knapp über 100 Mio. € als zu teuer abgelehnt wurde, nach 23 Jahren immer noch knapp 100 Mio. € kosten soll??? Unabhängig von den extrem gestiegenen Baustoffpreisen (allein der Stahlpreis) der letzten 20 Jahre, müsste die Berechnung eines inflationsbereinigten 100 Mio. € teuren Tunnels von damals (durchschnittliche Inflationsrate in den letzten 20 Jahren ca. 2 % ), mittlerweile mit mindestens 160 Mio. € berechnet werden (und das ohne Berücksichtigung der Preissteigerung im Baugewerbe).
WAHLMÜDIGKEIT SCHWÄCHT KEINE POLITIKMACHT
Was sind denn heutige Zusagen in der Politik wert?
Gerne wird als Rechtfertigung für politische Verfehlungen der Vergangenheit das Adenauer Zitat bedient:
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"
Heutzutage wird das Zitat, unabhängig von Parteizugehörigkeit, regelmäßig praktiziert.
Wer, der hohen Persönlichkeiten, muss sich für die heute getätigten Aussagen und Versprechen verantworten ?
Sicherlich KEINER.
Von daher sollte man irgendwann ganz schnell auf den Boden der Realität zurückkommen und den Traum, der im Schampus- und Feierrausch geträumt wurde, austräumen.
Es hat keinen realitätsbezogenen Nährwert solange nur in Konjunktivform herum philosophiert wird, wenn alles in unverbindlicher Zukunft liegt.
Wie kann man sich nur so freuen und glauben, dass Bürger den Bau eines politischen Leuchtturms nicht erkennen können. Apropos Politik, der OB von Gladbeck, bekundete, „dass er ja bekanntlich, kein Freund von Ideologien sei“.
Das verstehe ich jetzt nicht wirklich, wie kann denn dann jemand überhaupt OB werden? Seltsame Auslegung was Ideologie ist.
STAU IST EINE SACHE DER FAHRZEIT
Obwohl ich fast tagtäglich die sagenumwobene B 224 zwischen Gelsenkirchen und Essen befahre, stehe ich nie im Stau. Liegt wohl daran, dass ich Nachtschicht habe.
Demnach ist die B 224 nicht an 24 Stunden ein Problem, sondern nur zu zeitlich begrenzten Tageszeiten. Warum eine ganze Autobahnbauen, wenn eine zeitlich gesteuerte Befahrung (LKWs in der Zeit von bis und PKWs in der Zeit von, bis) viele Probleme sofort lösen könnte?
DIE SONDERBAREN GRÜNEN IN GLADBECK ALS ECHTE AUTOBAHNBEFÜRWORTER
Auffällig allemal ist der Autobahnbefürwortende Standpunkt der Gladbecker Grünen, der sich so gar nicht mit der Haltung der GRÜNEN in den Nachbarstädte vereinbaren lässt. Irgendwo im Netz steht, dass bei einem Autobahnausbau in Gladbeck, einige Parteimitglieder der Gladbecker Grünen sich wirtschaftliche Vorteile durch Grundstücksverkäufe versprechen. Sehr interessant, wenn das so stimmt.
PS: Wer mir jetzt die Romannummer vorwirft, ohne dabei konkret zu werden, der macht es sich bei diesem komplexen Thema wirklich sehr einfach. Auch wenn es schwer zu verstehen ist, das Thema A 52 lässt sich nicht in wenige schlagwortreduzierten Sätze nach IHK Manier gießen. Stimmungsmache ersetzt nicht fundiertes Nachdenken.
Habe mal kurz quergelasen und habe jetzt nur drei Fragen. Wo habe sie diesen bekannten Unfug kopiert? Wann haben sie ihr Zelt am Stuttgarter Bahnhof abgebrochen?
Kennen sie den Bürgerentscheid zu Stuttgart 21 und können sie da was mit anfangen?
16:44
A52 und A44 kommt wie S21.
13:11
Noch BEVOR gestern die Inhalte der A52-Einigung bekannt waren, veröffentlichte das Netzwerk der A52- Bürgerinitiativen eine Stellungnahme mit dem Titel "Verhandlungen gescheitert, Autobahnkompromiss inakzeptabel". Wer so vorgeht, verabschiedet sich als seriöser Diskussionspartner und zeigt, dass es ihm nur ums Prinzip und nicht um die beste Lösung für die Betroffenen geht.
So habe ich die sg. Netzwerker auch kennengelernt. Sie sind halt so - eben unverbesserlich.
12:56
Warum wurde jetzt die Überschrift des Artikels geändert? Die Nachricht ist doch, dass es jetzt vielleicht doch mit der A52 weitergeht und nicht, dass irgendwelche Minderheiten gegen jedes neue Projekt demonstrieren.
Fangt endlich an zu bauen!
12:55
Wie krank ist daß denn, da werden Baupläne im geheimen "beschlossen". Befreundete Städte gegeneinander aufgehetzt, nur um den 20jährigen Tagtraum von ein paar Politikern war werden zu lassen. Zu dem unützen A52 Pänen wurd schon alles gesagt...
12:46
Na endlich geht es weiter.Die ewig gestrigen mit ihrer kleingeistigen Meinung werden endlich eines besseren belehrt.Die Entwicklung läßt sich nicht zum Ochsenkarren zurückdrehen.
11:34
Klar ist der jenige sauer der von den plänen betroffen ist.
Nur was würden all diejenigen machen wenn es keine A40 und A52 gäbe und der gesammte verkehr quer durch die städte laufen würde????
nun ihr würdet montags zu hause losfahren und freitags am ziel ankommen.
mann will immer schnell von a nach b.
nur nicht vor der eigenen haustüre.
11:19
kann können auch die bestehenden Autobahnen erweitert werden. Statt Vollverlärmung der Stadt Essen besser anständiger Lärmschutz an den bestehenden und dann breiteren Autobahnen rund um Essen.
10:47
Na, endlich, so langsam wird es auch mal Zeit. Das nervige Rumstehen auf den innerstädtischen Straßen und an den Ausbauenden muß ein Ende haben. Ein Blick auf die Autobahnkarte macht das Defizit im Ruhrgebiet deutlich: Es gibt drei Ost-West-Verbindungen und vier Nord-Süd-Querungen, von denen sich allerdings drei im Osten im Großraum Dortmund befinden. Zwischen der A43 in Bochum und der A3 in Duisburg klafft eine riesige Lücke. Kein Wunder, dass sich der ganze Nord-Süd-Verkehr schön mittig durch Essen quält oder?
#2 Verstehe Ihre Aussage nicht. Meinen Sie, dass wir am innerstädtischen Verkehr ersticken, weil der A52 nach Norden gebaut wird, aber die Durchstreckung durch Essen fehlt oder meinen Sie, dass der Verkehr in Essen zunimmt, wenn die A52 irgendwann durchstreckt wird?
Ihre Frage an #2 kann wohl jeder ander auch beantworten. Mit dem vorangetriebenen Ausbau, der A 52 und der A44 diese speziell als LKW Transitstrecke von Antwerpen via Emden, wird der LKW- verkehr immens zunehmen. Haben Sie schon mal die Monsterleitplanken auf der A 44 im Raum E-Kupferdreh geachtet. Das sind keine gewöhnlichen Auto-Leitplanken sondern speziell für LKW.
Und glauben Sie mal ja nicht, dass PKW-Fahrer schneller in Essen, sind, die kommen dann nämlich nicht mehr auf die Autobahn. Und müssen sich dann innerstädtisch in die Stadt quälen.
Zum Glück muss ich das nicht mehr erleben, denn wenn die Duschstreckung so salamimäßig weiter geht, brauchen die noch Jahrhunderte und das ist auch gut so.
Das Erstere meine ich. Wenn die A52 im Norden ohne Durchstreckung gebaut wird, wird Essen am innerstädtischen Verkehr ersticken. Und wie gesagt, von süden ersticken wir ebenfalls im zukünftigen Verkehr von der A44 zur riuhrallee.