Essen darf mit mehr Hilfe vom Bund rechnen

Die ehemaligen Gebäude der Grundschule Hatzper Straße in Haarzopf wurden im Juli 2014 leergeräumt, um eine Flüchtlingsunterkunft mit 130 Plätzen zu schaffen.
Die ehemaligen Gebäude der Grundschule Hatzper Straße in Haarzopf wurden im Juli 2014 leergeräumt, um eine Flüchtlingsunterkunft mit 130 Plätzen zu schaffen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach beziffert die zusätzliche HIlfe für Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern auf drei Millionen Euro.

Essen..  Die Stadt Essen könne mit mehr als drei Millionen Euro zusätzlicher Mittel für die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern rechnen. Das teilte die CDU-Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach mit, nachdem der Bund seine Soforthilfen für Länder und Kommunen zur Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen Ende vergangener Woche verdoppelt hat. Die Einigung war bei einem Spitzentreffen von Bundesregierung, Ländern und Kommunen in Berlin erzielt worden.

Ab 2016 wolle sich der Bund „strukturell und dauerhaft an den gesamtstaatlichen Kosten“ beteiligen, „die im Zusammenhang mit der Zahl der schutzbedürftigen Asylbewerber und Flüchtlinge entstehen“, hieß es dazu. Schon in diesem Jahr soll die „pauschale Hilfe“ auf eine Milliarde Euro verdoppelt werden. Eckenbach wertet das als „wichtiges Signal an die von dem hohen Flüchtlingszustrom betroffenen Gemeinden“. Auf die Städte in Nordrhein-Westfalen entfielen rechnerisch 108 Millionen Euro, drei davon auf Essen. Das bedeute eine „deutliche Entlastung“, sofern sichergestellt sei, „dass das Land die Bundesmittel an die Kommunen weiterleitet“.