Erstmals „Tag der religiösen Vielfalt“

Lieder, Gedichte, Tänze oder auch die Zehn Gebote: So unterschiedlich die gelebten Glaubensrichtungen an einer Uni im Ruhrgebiet sind, so verschieden waren die Beiträge auf dem „Tag der religiös-kulturellen Vielfalt“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Auf Initiative des evangelischen Hochschulpfarrers Max Strecker und der Prorektorin für Diversity Management und Internationales, Prof. Ute Klammer, trafen sich in der vergangenen Woche etwa 100 Uni-Angehörige und Interessierte, um die verbindende Kraft eines religiös geprägten Miteinanders zu erleben.

Prorektorin Klammer: „Wir verstehen Religion als bereichernde kulturelle Daseinsform gerade an einer weltlich geprägten Universität wie der Uni Duisburg-Essen. Dies hat der inspirierende und sehr einvernehmlich begangene Tag auch eindrucksvoll bestätigt.“

Im Mittelpunkt stand das Kunstwerk „Engel der Kulturen“ des Künstlerpaares Gregor Merten und Carmen Dietrich: ein 1,50 Meter großer Stahlring mit eingearbeiteten Religionssymbolen, die gemeinsam eine Engelsfigur bilden. Die Rad-Skulptur wurde mit mehreren Halte-Stationen rund um den Essener Campus gerollt.