Entspannung wird auch bei Kur vor Ort ab 1. Juli teurer

Entspannen wird mit der am 1. Juli in Kraft tretenden Umsatzsteuererhöhung teurer. Bei Kur vor Ort um zwei bis drei Euro je Tarif.
Entspannen wird mit der am 1. Juli in Kraft tretenden Umsatzsteuererhöhung teurer. Bei Kur vor Ort um zwei bis drei Euro je Tarif.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Umsatzsteuererhöhung von sieben auf 19 Prozent wird auch bei Kur vor Ort spürbar. Um zwei bis drei Euro verteuern sich die Tarife.

Essen-Rüttenscheid.. Besucher der Grugaparktherme „Kur vor Ort“ müssen ab dem 1. Juli für ihre Entspannung tiefer in die Tasche greifen: Grund ist die bundesweit in Kraft tretende Erhöhung der Umsatzsteuer von bislang sieben auf 19 Prozent für Saunen. Hintergrund der Novelle ist der Beschluss des Bundesfinanzministeriums, dass Saunieren und Wellness nicht mehr als Gesundheitsprophylaxe angesehen werden.

Das wirkt sich auf die Eintrittspreise aus – so erhöht sich der Tarif vormittags um zwei, darüber hinaus um drei Euro. Montags bis freitags kosten zwei Stunden ab sofort 17 Euro; drei Stunden 19 Euro. Die Tageskarten gibt es werktags für 21 Euro; an Feiertagen und am Wochenende erhöhen sich die Tarife jeweils um zwei Euro. Montags bis freitags kostet die Drei-Stunden-Karte in der Zeit von 9 bis 12 Uhr 15 Euro.

Seit acht Jahren sind die Eintrittspreise in der Grugatherme, die sich im Vergleich zu anderen Saunalandschaften im Mittelfeld bewegen, nicht erhöht worden – trotz Investitionen wie zuletzt der Modernisierung der Ruheräume und Außenterrasse.