Eltern-Beiträge bereiten der Politik Bauchschmerzen

Den Parteien bereitet der Vorschlag der Schulverwaltung, den Spitzengebührensatz für die Betreuung an Ganztagsgrundschulen auf maximale Höhe zu treiben, durchaus Bauchschmerzen. Wie berichtet, sollen Eltern mit einem Jahres-Bruttohaushaltseinkommen ab 97 000 Euro künftig 170 Euro monatlich fürs erste Kind zahlen statt, wie bisher, 100 Euro (WAZ vom Mittwoch). Die Beiträge in anderen Gehaltsstufen sollen auch angehoben werden – die künftige Steigerung ist vor allem in den Segmenten der Gutverdiener durchaus deutlich. „Wir haben noch Beratungsbedarf“, ließ die CDU-Fraktion bereits durchblicken, und auch die SPD findet die neue Gebührenstaffelung keinesfalls optimal. Das Thema ist vom Schulausschuss am Mittwoch entsprechend in den Rat geschoben worden; dort fällt erst Ende März eine Entscheidung.