Eine Anekdote zum beliebten Wottelfest

Das Wottelfest in Heisingen.
Das Wottelfest in Heisingen.
Foto: WAZ

Seit Jahrhunderten feiern die Heisinger ihr Wottelfest – am letzten Wochenende im August. „Früher am Kirmesmontag, da ging keiner arbeiten“, sagt Jürgen Brendt. Die Heisinger Männer trugen eine Wottel (=Möhre/Wurzel) am Revers. Wie es zur Wottel kam: Dazu sei schriftlich aus dem Jahr 1929 überliefert, dass ein Bauer mit einem Möhreneintopf ungeliebte Werdener Herren, die sich stets bedienen ließen, aus dem Dorf vergraulte. Die Heisinger wollten ihre Selbstständigkeit betonen.

Facebook-Tipp: die öffentliche Facebook-Gruppe „Kaiserreich Heisingen“