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Rot-Weiss Essen

Ein Platz für „GMS“ und Helmut Rahn im neuen RWE-Stadion

18.11.2011 | 11:53 Uhr
Ein Platz für „GMS“ und Helmut Rahn im neuen RWE-Stadion
An der Hafenstraße lebt der Mythos RWE. Foto: Oliver Müller

Essen.   Regionalligist Rot-Weiss Essen will die Tradition hinüberretten in die neue Arena und die Fans dabei mitnehmen. Die steinerne Tafel mit dem Spruch „RWE war wer, RWE ist wer, RWE bleibt wer“, die Statue von Helmut Rahn und der Schriftzug GMS gelten als unverzichtbar.

Neue Heimat, neue Liebe? Bei aller Freude auf das neue Stadion - der Abschied aus den Ruinen des Georg-Melches-Stadion ist für viele Fans mit Emotionen und Erinnerungen verbunden . Regionalligist Rot-Weiss Essen will die Tradition hinüberretten in die neue Arena und die Fans dabei mitnehmen. Der Umzug will vorbereitet sein. Auf einer „Fan-Konferenz“ im Bildungspark Altenessen äußerten rund 200 Anhänger, was sie für unverzichtbar halten: Die steinerne Tafel mit dem Spruch „RWE war wer, RWE ist wer, RWE bleibt wer“, die Statue von Helmut Rahn und der Schriftzug GMS. Denn Georg-Melches-Stadion wird das neue Stadion an der Hafenstraße nicht mehr heißen. Der Stadionname soll Geld bringen und wird vermarktet.

Und der Rest? „Wir werden dafür sicher geeignete Plätze finden“, verspricht RWE-Vorstand Michael Welling. Ob das auch für den „Block K“ gilt? Bis zum Teilabriss der Nordtribüne standen dort die treuesten Fans, ihren Block wünschen sie sich im neuen Stadion zurück. Doch der Verein hat andere Pläne. Fußballlegenden von RWE stehen Pate Die Gegentribüne wird nach den Helmut Rahn, dem Essener WM-Helden, die Blöcke erhalten die Kennung R. „Alte West“ wird die Tribüne für die eigenen Fans heißen, die Blöcke W, „Ente Lippens“ die Haupttribüne mit den Blöcken E. So ergibt sich jener Dreiklang, mit dem sich die Fans bei Heimspielen von Tribüne zu Tribüne anfeuern: R-W-E. Auch die vierte Tribüne für die Anhänger der Gästemannschaft erhält einen populären Namensgeber: August Gottschalk, Kapitän der Meistermannschaft. Dass die „Alte West“ im Osten steht, soll nicht weiter für Verwirrung sorgen. „Wer vor 40 Jahren auf der legendären Westkurve stand, steht künftig an der selben Stelle“, sagt Welling.

Rot-Weiss Essen
Ein Platz für „GMS“ und Helmut Rahn im neuen RWE-Stadion
Ein Platz für „GMS“ und Helmut Rahn im neuen RWE-Stadion

Neue Heimat, neue Liebe? Bei aller Freude auf das neue Stadion - der Abschied aus den Ruinen des Georg-Melches-Stadion ist für viele Fans mit Emotionen und Erinnerungen verbunden . Regionalligist Rot-Weiss Essen will die Tradition hinüberretten in die neue Arena und die Fans dabei mitnehmen. Der Umzug will vorbereitet sein. Auf einer „Fan-Konferenz“ im Bildungspark Altenessen äußerten rund 200 Anhänger, was sie für unverzichtbar halten: Die steinerne Tafel mit dem Spruch „RWE war wer, RWE ist wer, RWE bleibt wer“, die Statue von Helmut Rahn und der Schriftzug GMS. Denn Georg-Melches-Stadion wird das neue Stadion an der Hafenstraße nicht mehr heißen. Der Stadionname soll Geld bringen und wird vermarktet.

Und der Rest? „Wir werden dafür sicher geeignete Plätze finden“, verspricht RWE-Vorstand Michael Welling. Ob das auch für den „Block K“ gilt? Bis zum Teilabriss der Nordtribüne standen dort die treuesten Fans, ihren Block wünschen sie sich im neuen Stadion zurück. Doch der Verein hat andere Pläne. Fußballlegenden von RWE stehen Pate Die Gegentribüne wird nach den Helmut Rahn, dem Essener WM-Helden, die Blöcke erhalten die Kennung R. „Alte West“ wird die Tribüne für die eigenen Fans heißen, die Blöcke W, „Ente Lippens“ die Haupttribüne mit den Blöcken E. So ergibt sich jener Dreiklang, mit dem sich die Fans bei Heimspielen von Tribüne zu Tribüne anfeuern: R-W-E. Auch die vierte Tribüne für die Anhänger der Gästemannschaft erhält einen populären Namensgeber: August Gottschalk, Kapitän der Meistermannschaft. Dass die „Alte West“ im Osten steht, soll nicht weiter für Verwirrung sorgen. „Wer vor 40 Jahren auf der legendären Westkurve stand, steht künftig an der selben Stelle“, sagt Welling.

Apropos orientierungslos: Bei der Suche nach einer geeigneten Bleibe für das Awo-Fanprojekt sind Verein und GVE fündig geworden. Vorübergehend werden die Fanbetreuer einen Raum in der Gegengerade nutzen, mit der Fertigstellung der Westtribüne ziehen sie um. Ein dort vorgesehener Fanshop werde nicht benötigt. Das Fan-Projekt solle möglichst nah dran sein - im Stadion nur an Spieltagen wohl gemerkt. Büros und ein Treffpunkt sollen auf dem heutigen Parkplatz P3 eingerichtet werden.

Umzug und Abriss

Letzter Spieltag im Georg-Melches-Stadion ist voraussichtlich am 19. Mai. Der Verein wird seine Geschäftsstelle noch bis September nutzen. Danach wird Europas einst modernste Tribüne abgerissen. Sie zu erhalten, was sich einige Fans wünschen, würde fünf Millionen Euro kosten. Die GVE winkt deshalb ab.

Apropos orientierungslos: Bei der Suche nach einer geeigneten Bleibe für das Awo-Fanprojekt sind Verein und GVE fündig geworden. Vorübergehend werden die Fanbetreuer einen Raum in der Gegengerade nutzen, mit der Fertigstellung der Westtribüne ziehen sie um. Ein dort vorgesehener Fanshop werde nicht benötigt. Das Fan-Projekt solle möglichst nah dran sein - im Stadion nur an Spieltagen wohl gemerkt. Büros und ein Treffpunkt sollen auf dem heutigen Parkplatz P3 eingerichtet werden.

Umzug und Abriss

Letzter Spieltag im Georg-Melches-Stadion ist voraussichtlich am 19. Mai. Der Verein wird seine Geschäftsstelle noch bis September nutzen. Danach wird Europas einst modernste Tribüne abgerissen. Sie zu erhalten, was sich einige Fans wünschen, würde fünf Millionen Euro kosten. Die GVE winkt deshalb ab.

Marcus Schymiczek

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Kommentare
18.11.2011
16:18
Ich freue mich darauf...
von RWE4ever | #2

Wann wird endlich mal akzeptiert dass Rot-Weiss-Essen ein schützenswertes Kulturgutdieser Stadt ist und Investitionen notwendig sind, um die Tradition von RWE wieder in eine erfolgreiche sportliche Zukunft zu transportieren. Jede Großstadt in Deutschland ist stolz auf ihr fussballerisches Aushängeschild ( mal abgesehen von den ewig maulenden Bürgern die immer gegen alles sind) und ein grosser Marketing und Wirtschaftsfaktor der jeweiligen Stadt. Lasst doch erstmal mit Bedacht und Weitsicht etwas neues entstehen und sich entwickeln. Ich unterstütze das Stadion und Zukunftsprojekt RWE in vollem Umfang und bin gerne bereit meine Steuern dafür zu geben. Sehr viele Fans und Essener Bürger sympathisieren mit diesem zukunftsweisenden Projekt und das ist auch gut so. Glückauf RWE Glückauf Essen !

18.11.2011
14:43
Ein Stadion für die ganze Stadt Essen?
von vonnie1 | #1

Schon bemerkenswert. Als dieser finanzielle Wahnsinn namens neues Stadion noch nicht in tockenen Tüchern war, wurde immer vollmundig erklärt, dieses Stadion sei doch nicht exklusiv ein Stadion für einen Viertligisten wie RWE sondern für die gesamte Stadt.
Und nun? Alle Tribünen bekommen Namen ehemaliger RWE-Spieler, "Das Stadion soll deutlich als RWE-Stadion gekennzeichnet werden. Sowohl mit Fahnen, als auch mit Symbolen am Stadion." Sogar die Sitze sollen rot-weiß werden. Wie sagte GF Hillebrand von der GVE gestern naiv-rotzig:"Außerdem kennt man in Essen sowieso nur die beiden Farben rot und weiß, glaube ich." Nun will man nicht mehr mal mehr die SG Schönebeck dort spielen sehen: "Wenn 10.000 Zuschauer zur SGS kommen, werden sie sicherlich dort spielen. Es ist auch eine Frage der Stimung, wenn 1.000 Zuschauer kommen." Hier wurden doch bewusst von Beginn an die Bürger und die Politik der Stadt für dumm verkauft. Zumal der Bau schon obszön hohe Kosten verursacht, angesichts der Lage städtischer Immobilien wie Kitas und Schulen. Jetzt auf einmal ist auch klar, dass RWE nicht mal die Miete für das Stadion bezahlen kann. Sie bleiben also, wahrscheinlich auf ewig, vom Geld sämtlicher Essener Bürger abhängig. "Wir werden den Verein nicht erwürgen." Was für eine Aussage des Geschäftsführers einer Kapitalgesellschaft. Wieder ein Musterbeispiel, wie widersinnig es ist eine Stadt als Konzern führen zu wollen ohne die dadurch notwendigen Marktgesetzmäßigkeiten zu beachten. Und eine GmbH, und nichts anderes ist die GVE nun einmal, ist der Gewinnmaximierung verpflichtet. Punkt aus.
Wurde nicht immer behauptet, ein neues Stadion muss her, damit RWE finanziell überhaupt überleben könne? Hier werden bewusst Steuergelder auf unabsehbare Zeit verbrannt werden. Bei MSV Duisburg läuft es genauso. Die spielen 2 Klassen höher und können die Stadionmiete auch nicht mehr stemmen. Und sportlich sieht es bei RWE ja eher nach Liga 5 als nach Liga 3 aus. Frage mich, ab wann die Stadt, über die GVE, dann auf die Idee kommt (schon vor 2015) neue Spieler für den Verein zu kaufen, weil die Investition neues Stadion in Gefahr ist immer größere Etatlücken zu reißen? Hier müsste zumindest mal eine Anzeige wegen Untreue gegen GF Hillebrand geprüft werden.

1 Antwort
Du scheinst ein ganz krasser RWE-Hasser zu sein
von Steiniger_Weg | #1-1

Das wichtigste Tor für den deutschen Fussball schoss ein ROT-WEISSER: Helmut Rahn!! Sein Tor in Bern war es, was Deutschland aufrüttelte, Deutschland begann nach der grausamen braunen Bewegung wieder zu LEBEN! Georg-Melches war es, der die Stadt Essen zur Metropole des deutschen Fussballs machte.

Denke mal über Deinen geschriebenen Mülle nach.

Wovon lebt der Fussball?? Von Tradition und Liebe!

ROT-WEISS-ESSEN ist ein Mythos, auch wenn es vielen nicht passt! 1.000 Zuschauer haben wir beim Training! Es handelt sich um einen Stadionbau für die Zukunft! 1.000 Zuschauer bewerstelligen unsere Damen aus Schönebck, 230 der ETB. 8.000 im Schnit unsere Roten. Zum heutigen Zeitpunkt, mit einem neuen Stadion wären es weit über 10.000!

Wir wissen alle um die derzeitige sportliche Situation. Jeder Roter findet die Frisur-Eskapaden des 1. Vorsitzenden allgemein überzogen. Er meint nun einmal schon ein echter Roter zu sein??!!

Echte Rot sind z.B.: Herr Barchfeld und Dieter Bast etc. ..... Denn, ein wirklicher Roter wird man erst wenn man auch nach Tiefen und nicht nur nach Höhen seinen Verein (SC ROT-WEISS ESSEN e.V. 1907) die ewige TREUE verspricht.

Davon, hast Du keine Ahnung, Du weisst nicht was bedeutet ......!

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