Ein neues Stadion für Rot-Weiß Essen rückt näher
23.08.2010 | 12:00 Uhr 2010-08-23T12:00:00+0200
Essen.In dieser Woche wird die Bezirksregierung Düsseldorf der Stadt dank des beschlossenen 110-Millionen-Euro-Sparpakets wieder erlauben, eigenständig neue Kredite für Investitionen aufzunehmen. Das Stadion für Rot-Weiss Essen rückt damit näher.
Damit rückt die Realisierung des neuen RWE-Fußballstadions näher heran. Als Standort scheint sich die Stadtspitze nach intensiver Prüfung von Alternativen nun offenbar doch auf die Hafenstraße festgelegt zu haben, wie aus dem Rathaus berichtet wird. Außerdem verschafft der schnelle Wirtschaftsaufschwung der Stadt mehr Spielräume: Die Kämmerei rechnet mit Mehreinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe an Gewerbesteuern – allerdings erst ab Ende dieses Jahres, weil diese Steuer naturgemäß der Konjunktur hinterherhinkt.
Das weckt Begehrlichkeiten: In einigen Dezernaten keimt bereits die Hoffnung auf, man könne den Sparzwang lockern. Etwa für neue Investitionen, Bausanierungen oder soziale Projekte mehr Geld ausgeben.
Schon sieht sich Stadtkämmerer Lars Klieve gezwungen, seine Kollegen im Rathaus und alle Lokalpolitiker zu warnen: „Es gibt keine Veranlassung zu Übermut. Wir können längst nicht mit den Hosenträgern schnalzen. Wir haben kein Geld, um Begehrlichkeiten zu befriedigen und über Wohltaten zu reden.“
Glück bei der Gewerbesteuer
Und auch Oberbürgermeister Reinhard Paß hält sorgsame Ausgabenkontrolle für seine oberste Pflicht. Wenn die Bezirksregierung den erlaubten Kreditrahmen für Essen nun festsetzt, will Paß damit zunächst die Projekte höchster Priorität finanzieren. Ob das RWE-Stadion dazugehört, lässt er derzeit noch offen.
Nicht vergessen darf man schließlich, dass die Stadt trotz des Sparkurses bis 2013 immer noch über 200 Millionen Euro jedes Jahr mehr ausgeben wird als sie einnimmt - und dafür neue Kredite aufnehmen muss. Dabei hat die Stadt bereits drei Milliarden Euro Altschulden angehäuft.
Dennoch hat Klieve durch betont niedrige Kalkulation wohl mehr Luft im Haushalt: Mit 311 Millionen Euro setzte Klieve die Gewerbesteuereinnahmen für 2010 im Vergleich zum Vorjahr (380 Millionen Euro) sehr niedrig an - und das trotz der Gewerbesteuersatz-Erhöhung von 470 auf 480 Prozent seit Januar 2010.
„Dass sich die Wirtschaft so schnell erholt, war nicht absehbar“, erklärt das Klieve und dämpft die Erwartungen. „Bisher gehen die Steuerzahlungen der Firmen aber nur genau nach unseren Planzahlen ein – nicht mehr und nicht weniger.“ Doch schon im Vorjahr hatte Essen bei der Gewerbesteuer Glück: In der tiefsten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte erhielt Essen überraschend 5 Prozent mehr Steuern von Firmen als 2008 – durch Sondereffekte bei Konzernen. Die anderen NRW-Städte verloren dagegen im Schnitt 17 Prozent.
18:42
Der Joker versucht es schon wieder :-)
Zitat:
nur der rwe.zeigt die interlektuellen fähigkeiten des unterzeichners.
#7 von joker48 , am 31.08.2010 um 14:55
Kennst du das noch du schlauer Joker du.
noch nicht einmal richtig schreiben können aber Sprüche klopfen.
Ich bin davon überzeugt das die meisten Migranten hier in Essen mehr drauf haben als du, du Joker
14:40
@165
doch, weil mich nicht das Spiel von RWE interssiert, sondern der Grund, warum etwas für einen 5.Ligisten mit der Vergangenheit und demn leeren Kassen der Stadt auf Kosten vieler anderer gebaut werden soll.
siehe #164 - die Aussage steht und ist nicht zu widerlegen
03:53
#162 von Casey
Ich lade Dich gerne mal zu einem Spiel, an der Hafenstr. ein. Ich glaube nicht das Du dann noch lange nach Argumenten fragst.
21:20
Jugendarbeit kürzen, soziale Brennpunkte vernachlässigen aber für die größte Geldvernichtungsmaschine im westlichen Ruhrgebiet (Zitat Frankfurter Allgemeine Zeitung) ist so viel Geld da. Tschüss SPD. Dann lieber gleich Die Linke!
18:52
Herr Paß, Demokratie ist in einer gewollten Monarchie schön ziemlich blöd, oder?
Was sollte das Theater?
Es gibt zwei Beschlüsse, die von einer breiten Mehrheit des Rates getragen werden, dass das Stadion an der Hafenstraße gebaut werden soll. Haben Sie die Grundzüge der Demokratie nicht verstanden?
22:20
Rike, Dein Problem ist einfach die rosa Brille. Ob ich gefragt werde oder nicht, von Dir ist noch immer kein Argument mit Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Finanzen gekommen. Alle Gegegnteiligen Kommentare werden von Dir als dumm abgezeichnet und Du stellst Dich selber dar, als wärest du der die Fäden in der Hand hält.
Würdest Du alle Beträge richtig lesen und verstehen, hättest Du längst gelesen, dass ich nicht unbedingt gegen ein Stadion bin. Allerdings habe ich den nötigen Abstand, wie auch viele andere, daher wird das Stadion nie auf gegenliebe stoßen.
Wenn Du als etwas anderes zu sagen hast als, Glück auf - im übrigen gibt es schon lange keinen Bergbau mehr in Essen, der diesen Gruß nötig machen würde (ich verabschiede mich auch nicht mit Petri Heil) - oder Pro Stadion, dann hau es doch mal raus.....
PS: lies
20:24
@160 von 1980yann , zu den lächerlichsten Kommentaren, zähle ich leider diesen dazu.
Das die Stadt, das Geld, das sie RWE gegeben hat, nicht zurück bekommt, liegt alleine bei der Selben.
Es sollte ja nicht mehr Geld fließen, sondern alleine eine bestehende Bürgschaft bestehen bleiben.
Unter diesen Umständen, gäbe es keine Insolvenz.
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich schlau machen.
So, war die Insolvenz von einer Person(OB.Paß), so gewollt.
Nur hatte diese Person nicht damit gerechnet, das der Verein sich sofort mit Unterstützung, der Fans gut Aufstellt.
Somit, geht der Plan nicht auf, das der Verein für viele Jahre in der Versenkung bleibt.
Und nein, nicht meine Erwartung, meine Erwartung hat sich bestätigt.Totgesagte leben länger!!!
Glück auf!!! Glück auf RWE!!!
17:47
Gegen aller Voraussagen, erholt sich RWE schneller, als gedacht.
@159
Hm, was soll dieser Satz bedeuten, Rike57?
Wie lauteten den alle Voraussagen, also auch Ihre eigene? Und wie sieht die Erholung aus? Kriegt die Stadt jetzt die Kohle aus dem Kölmel-Deal zurück?
Oder ist das sportlich gemeint? Da müssen Sie mir auf die Sprünge helfen - ich verfolg das nicht so intensiv (also praktisch gar nicht, wenn es mir nicht aufgezwungen wird): wieviele von insgesamten wievielen Saisonspielen sind denn jetzt schon vorbei und wie ausgegangen?
15:25
@158 von Casey , les einfach oben noch mal.
Langsam wirds mir zu dumm!
Auch wenn Sie wehement gegen ein neues Stadion sind.
Niemand wird Sie fragen.
Es wird gebaut werden müssen.Gegen aller Voraussagen, erholt sich RWE schneller, als gedacht.
Das ist gut so, für den Verein und die Stadt Essen.
Schauen Sie mal an anderen Stellen, bei DerWesten.de und 5.Liga/Tabelle.
Glück auf!!! Glück auf RWE!!!
00:00
@Rike
Argumente sind keine Parolen, also hau welche raus. Meine Argumente sind klar und deutlich formuliert, bei Dir heißt es nur Stadion jetzt oder Pro Stadion. Also warum soll es gebaut werden und zwar ohne rosarote Vereinsbrille mit Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Finanzen.