Das aktuelle Wetter Essen 20°C
Stadtplanung

Ein Modell für andere Stadtteile

18.06.2012 | 19:04 Uhr
Ein Modell für andere Stadtteile
Mit dem geplanten Rewe-Markt soll Karnaps Zentrum einen Vollsortimenter statt eines Discounters erhalten.

Essen.   Nach Angaben des EBB-Fraktionsvorsitzenden Udo Bayer hat sich die Rewe-Handelskette mit dem Investor Ten Brinke geeinigt und wird das geplante Einkaufszentrum in Karnaps Mitte nach der Fertigstellung bespielen.

In Essens nördlichem Stadtteil steht der Wiederbelebung des Zentrums nun nichts mehr im Wege: Nach Angaben des EBB-Fraktionsvorsitzenden Udo Bayer hat sich die Rewe-Handelskette mit dem Investor Ten Brinke geeinigt und wird das geplante Einkaufszentrum in Karnaps Mitte nach der Fertigstellung bespielen. Die Verträge für das Sieben-Millionen-Projekt seien jetzt unterzeichnet. Sollte es bei der Bauplanung zu keinen weiteren Verzögerungen kommen, könnte Rewe im Herbst 2013 eröffnen. Eine Bauvoranfrage liegt laut Stadt bereits vor.

Da die Politik dem Verkauf der städtischen Grundstücke am Markt mit der maroden Schul-Turnhalle im Mai zugestimmt hat, muss das Projekt nur noch die technischen Hürden nehmen. Mit dem Inhaber verschiedener Immobilien an der Karnaper Straße war sich Ten Brinke bereits im Vorfeld einig geworden, zum Kaufpreis will man sich nicht äußern.

"Hochzufrieden"

Die Stadt erhält für ihre Grundstücke (2800 Quadratmeter) eine Ersatzturnhalle am Sportplatz Lohwiese, die Ten Brinke bauen wird. Die Kosten dürften hier bei knapp 700.000 Euro liegen. „Wir sind mit der Lösung hochzufrieden“, sagte gestern EBB-Chef Udo Bayer. „Unsere Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt, wir bekommen einen Vollsortimenter nach Karnap, und keinen Discounter. Das wird den Stadtteil spürbar beleben.“ Karnap könne damit zum Modellfall für andere Stadtteil-Zentren werden.

Hans-Karl Reintjens



Kommentare
19.06.2012
08:39
Ein Modell für andere Stadtteile
von Shadow-Dancer | #4

@ stauffenberg:

Völlig richtig, in Rüttenscheid und weiter südlich wohnen in Wirklichkeit natürlich nur arme Arbeitslose und Blender, während die wahren Essener selbstredend im Stadtgebiet der Herzen wohnen, dem schönen Norden, wo die zahlreichen selbständigen Gebrauchtwagen- sowie Import-/Export-"Geschäftsleute" die gute Luft der Müllverbrennungsanlage genießen, wo Milch und Honig die weltweit bekannte "Flaniermeile" Altenesser Str. hinab fließen und man auch mal ins gepflegte Gespräch mit seinen Mitbürgern kommen kann - zumindest sofern man mehrsprachig erzogen wurde und ein Faible für den nahen Osten hat :-) Und mit dem Geld kommt man natürlich dort natürlich auch besser klar als im Süden, zumindest wenn man die Schwarzarbeit nicht angibt beim JobCenter ...

Merken Sie selber, oder ? :-)

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

19.06.2012
07:50
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.06.2012
20:14
Ein Modell für andere Stadtteile
von HalloAusDemPott | #2

Ihr könnt die nördlichen Stadtteile umgestalten wie ihr wollt, mich und zig andere Essener würden da nie hinziehen..........

Liegt wohl an der einseitigen Mischung der Anwohner und der niedrigen Kriminalitätsrate......

18.06.2012
19:34
Ein Modell für andere Stadtteile
von rotweisser | #1

Ich bin gespannt, wie lange sich REWE dort halten kann / wird. Ich denke, der Durchschnitts-karnaper geht eben doch lieber zum Discounter ...

Aus dem Ressort
Roland Berger fordert von Middelhoff 6,7 Millionen Euro
Middelhoff-Prozess
Früher waren Thomas Middelhoff und Deutschlands bekanntester Unternehmensberater Roland Berger Geschäftspartner. Jetzt fordert Berger Millionen vom ehemaligen Arcandor-Chef. Sogar den Richter im Essener Untreue-Prozess interessiert, wie viel Erfolg er damit hat.
Angeklagter schildert Tod von Madeleine W. als Unfall
Prozess
Günther O. steht in Essen vor Gericht, weil er seine Stieftochter ermordet und unter Beton begraben haben soll. Bislang schwieg er zu dem Vorwurf, doch am Dienstag verlas sein Anwalt eine einstündige Erklärung. O. gesteht darin - aber was er schildert, ist ein ganz anderes Verbrechen.
Essener Bandidos dürfen Passanten am Clubheim filmen
Rocker
Mit vier Kameras überwachen die Bandidos vom Essener Chapter ihr Vereinsheim in Essen-Bochold — und filmen dabei auch wahllos Passanten. Daran sei nichts zu beanstanden, meint jetzt der Landesbeauftragte für Datenschutz. Aber was soll die Überwachung überhaupt?
Freibad Hesse in Essen-Dellwig mit extralanger Saison
Freibad
Während die drei städtischen Freibäder in Essen am Wochenende eine eher mäßige Saison beendet haben, bleiben das Hesse-Bad in Dellwig und das Freibad Steele noch geöffnet. Insgesamt kamen rund 191.000 Besucher in die fünf Freibäder, im vergangenen Jahr waren es über 265.000 Badegäste.
„Essen Original“ ringt ums Programm für 2015
Stadtfestival
Der finanzielle Aufwand für Logistik und Sicherheit wird beim Umsonst-und-draußen-Festival „Essen Original“ von Jahr zu Jahr höher. Das geht zu Lasten des Programms. Namhafte Comedians etwa können sich die Programm-Macher nicht leisten. Ihr finanzieller Spielraum für 2015 wird noch enger.
Umfrage
Pfarrer Gereon Alter aus Essen ließ sich im TV mit Eiswasser überschütten – auch um auf die Freiwilligkeit von Nächstenliebe hinzuweisen. Wie finden Sie den Auftritt des Geistlichen?
 
Fotos und Videos
Essens modernste Schule
Bildgalerie
Schul-Neubau
Rocknacht im PHG
Bildgalerie
"Keep on rockin`"
Mittelalterliches Fest
Bildgalerie
Steenkamp-Hof
TUSEM verkauft sich teuer
Video
Handball