Durch Pendler viel befahrene Straße

Schmachtenbergschule. Ich finde es begrüßenswert, dass sie auf die Verkehrsproblematik vor der Grundschule am Schmachtenberg einmal öffentlich aufmerksam machen. Mein Sohn besucht ebenfalls diese Schule - von daher ist mir die Problematik dort sehr vertraut. Ich selbst wohne in Holsterhausen im Gebiet der Schulen an der Rubensstraße und der Keplerstraße. Allmorgendlich sehe ich an beiden Schulen das gleiche Bild wie an der Schule an der Schmachtenbergstraße: Eltern, die in zweiter Reihe eben anhalten, um ihre Kinder für den Schulbesuch eben schnell aus dem Auto springen lassen. Genau wie an der Schmachtenbergschule ist die Geschwindigkeit herabgesetzt auf 30 km/h. Im Gegensatz zur Schmachtenbergschule hat die Stadt Essen aber an beiden Schulen zusätzlich Sorge dafür getragen, dass die Kinder unbeschadet die Straßen überqueren können (durch Fußgängerampeln). Eine vergleichbare Vorkehrung gibt es an der Schmachtenbergschule (z.B. durch einen Zebrastreifen) nicht. Die Schmachtenbergstraße ist eine durch Pendler viel befahrene Straße - gerade zur Schulzeit. Durch die dort entlangführende Buslinie 142 sind die Verkehrseinbauten flach gehalten und auch mit Geschwindigkeiten über 30 km/h schadlos passierbar. Die Schule liegt im Bereich einer Doppelkurve auf einem abschüssigen Stück. Durch Bepflanzungen und auch „legal“ geparkte Autos ist die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer schlecht einschätzbar. Wir als Eltern hoffen und beten jeden Morgen, dass unsere Kinder unbeschadet den Weg zur Schule hin und zurück finden. Ich möchte uns allen nicht wünschen, dass dort erst ein Kind angefahren werden muss, bevor die Stadt die Notwendigkeit zum Handeln erkennt.