Dreizügigkeit: Linke kritisiert Zustimmung

Die Linken-Ratsfraktion kritisiert die Entscheidung der großen Koalition im Schulausschuss, eine Empfehlung für die Dreizügigkeit der Andreasschule auszusprechen, ohne die Bedenken der Schulkonferenz vorher zu überprüfen.

„Diese Entscheidung über die Köpfe der betroffenen Schulkonferenz hinweg, ohne deren Bedenken zu beseitigen, finden wir äußerst unverantwortlich. Vor allem, nach dem diese zu einem klärendem Gespräch eingeladen hatte“, so Sonja Neuhaus, die die Linke im Schulausschuss vertritt. Unter anderem wird angemahnt, dass bereits jetzt für viele Kinder eine Ganztagsbetreuung nicht möglich ist, da die räumliche Situation dies einfach nicht zulasse. „Bei einer Ausweitung der Schülerzahl würde dies nur zu mehr Frustration bei Lehrern, Eltern und Schülern sorgen, es profitiert also niemand“, so Sonja Neuhaus weiter.

In der Stellungnahme der Schulkonferenz wird auch auf den maroden Zustand einiger Klassenräume hingewiesen, die dringenden Sanierungsbedarf haben. Dazu abschließend die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke: „Wir werden der Vorlage im Rat nicht zustimmen, solange die Bedenken der Schulkonferenz nicht ausgeräumt sind.“