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E-Zigarette

Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten

09.02.2012 | 16:26 Uhr

Die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens sieht sich im Recht, die Händler sind empört: Das Verbot nikotinhaltiger E-Zigaretten polarisiert.

In unserem Video erklären die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und ein Essener Händler von E-Zigaretten, warum das Verbot nikotinhaltiger E-Zigaretten (nicht) rechtens ist.

Andreas Fettig (Text), Christian Ruhnau, Stephan Eickershoff (Video)

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Kommentare
16.02.2012
16:09
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von tmueller | #16

Ich kenne sogar diesen Händler in Essen. Das Team erscheint sehr kompetent und sie beantworten auch wirklich alle Fragen, die man zum elektrischen Rauchen hat. Für alle, die gut beraten werden möchten...
Hier der Link zur Facebook-Seite:

http://www.facebook.com/pages/eSmokerShop-Essen/232222786848022?ref=ts

12.02.2012
16:27
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von SkullMonkey | #15

Hallo, ich bin der Meinung das in der Presse auch mal ganz offen gesagt werden sollte in welchen Ländern die E-Zigarette zugelassen und legal ist. Und auch in welchen Ländern sie sogar von den dortigen Regierungen für alle Raucher empfohlen wird. Schließlich wird immer gerne das Argument mit der FDA Studie genannt. Niemand schreibt aber öffentlich dazu, das die "Studie" nicht einmal in den USA selbst bestand hatte und von den dortigen Gerichten und führenden Wissenschaftlern usw. nicht anerkannt wurde. Somit wurde die E-Zigarette legalisiert und alles ist gut.
Außerdem sollte mal jemand die Aussagen von Frau Dr. Pötschke Langer und Frau Ministerin Steffens genauer beleuchten. Die reden immer um den heißen Brei herum. Wenn man mal genau nachfragt, dann sind das Verkaufsverbot und die Reglementierungen auf einmal nur noch "Ihre persöhnliche Meinung", ein "Empfehlung" ein großes "Wir wissen nicht" ein " Man kann noch nichts genaues sagen" und ein "Wir wollen ja nur darauf hinweisen das auch die E-Zigarette nicht gesund ist".
Auch das es in Deutschland kein offizielles Gesetzt gibt das die E-Zigarette und die Liguids verbietet und man jetzt einfach aufgrund der "persöhnlichen Meinung" einer einzigen profilierungssüchtigen Ministerin Händler und Nutzer gleichermaßen kriminalisiert. Selbst die Staatsanwaltschaften und Rechtsexperten sehen das sehr kritisch.
Abschließend sei noch gesagt, das Frau Dr. Pötschke Langer in einem Radiointerview ja selber gesagt hat, "Das die E-Zigatette im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette mit ihrer enormen Giftlast eine vergleichsweise harmlose Alternative darstellt".
Und auch Frau Ministerin Steffens will auf einmal ja nur, das die E-Zigarette in den "sicheren Hafen der Apotheken" gebracht wird, schließlich wisse ja niemand was in den Liquids drin ist. Und wenn sie denn erstmal in der Apotheke sei ja dann, dann ist ja alles gut.
Mal ehrlich, wann haben sie das letzte mal auf einer Zigarettenpackung eine Liste mit den Inhaltsstoffen gesehen?? Da müsste man ein ganzes Buch mit dranhängen.
Es ist bestimmt OK wenn man die Inhaltstoffe für die Liquids festlegt und diese auch kontrolliert. Da ist jeder Dampfer dafür. Das machen die großen Hersteller der Liquids aber schon von selber. Die Bestandteile haben Apotheken Qualität und es gibt entsprechende Zertifikate dafür.
Mfg

11.02.2012
01:42
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von Clophayniiagia | #14

Der gesunde Menschenverstand sollte jedem halbwegs Interessierten sagen, dass bei dieser Diskussion etwas im Argen ist und die Argumente von Frau Steffens alles andere bedeuten, als ein Interesse an der Gesundheit der Allgemeinheit.

Da wird z.B. von evtl. auftretenden Allergien als Nebenwirkung geredet (dann sollten z.B. Nüsse dringend und ganz schnell über den kleinen Dienstweg aus den Regalen der Supermärkte verbannt werden).
Da wird von nicht vorhanden wissenschaftlichen Studien geredet: DANN FÜHRT SIE DOCH ENDLICH DURCH - verdammt nochmal! Macht Eure eigenen Studien. Stellt fest, was längst schon z.B. in den USA und GB eingehend untersucht und für "weniger schädlich als Tabakrauchen" BEWIESEN wurde!

Stattdessen wird davon geredet, ein jeder Händler könne doch die Zulassung als Arzneimittel beantragen ... SCHWACHFUG! Nicht nur, dass das Liquid in keiner Weise als Arzneimittel betrachtet werden kann (erklärt wird das hinreichend in den Kommentaren), nein, eine Zulassung würde eine SEHR lange Zeit beanspruchen. Eine lange Zeit (Jahre), in der Nikotinsüchtige wieder auf die Tabak-Zigarette zurückgreifen müssten.

Werden der Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter die Verpflichtungen vielleicht zu viel? Möchte sie "Pflege und Alter" auf schnelle und TOT-sichere Art dezimieren, indem sie Nikotinsüchtigen den gesünderen Weg der E-Dampfe verwehrt und sie zwingt, weiterhin Tabakzigaretten zu konsumieren?

10.02.2012
21:12
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von Scoobidoo | #13

Zunächst einmal: Danke für dieses informative Video.

Nun, je länger ich mich mit disem Thema beschäftige, desto intensiver formt sich bei mir die Frage im Hinterkopf, in welcher Rechtsform eines Staates ich hier und jetzt eigentlich lebe.

Als mündiger Bürger darf ich jede beliebige Menge an Nikotin und nachgewiesenermaßen krebserregender Stoffe in jedem Supermarkt frei erwerben, darf diese konsumieren, und niemand kommt auf den Gedanken, mir das zu verbieten, oder etwa die Zigarettenindustrie aufzufordern, durch Analysen die Unschädlichkeit von Zigaretten nachzuweisen.
Gleiches gilt für den Alkohol, für Kassler-Braten (Nitritpöckelsalz mutiert beim Erhitzen im Ofen zu krebserregenden Nitrosaminen) und auch für ettliche andere Dinge, die potentiell gefährlich sein können, aber jederzeit frei erwerbbar sind.

Nur bei den E-Dampferzeugern und den Liquids sieht diese Ministerin akuten handlungsbedarf und spricht in einem wahren Anfall von übereiltem Aktionismus ein Verbot aus, weil sie VERMUTET, dass da etwas gesundheitsschädlich sein KÖNNTE.

An Zigaretten sterben nachweislich jedes Jahr tausende von Menschen. Das ist bewiesen, nachweisbar und allgemein bekannt. Gleiches gilt für Alkohol. Hier setzt die Ministerin offenbar auf den "gesunden Menschenverstand" des "mündigen Bürgers" und freut sich derweil über die Steuereinnahmen, bewirkt durch den freien Verkauf dieser Massendrogen.

Ich bin zutiefst erschüttert über diese falsche Doppelmoral und darüber, wie sich eine Ministerin im demokradischen (?) NRW über die einfachsten Grundsätze der Demokratie mittels Erlass hinwegsetzt, z.B. den Gleicheitsgrundsatz.

Nun, bei der ganzen Geschichte ist mir ein sehr makaberer Gedanke gekommen.
Raucher zahlen mehr Steuern, aber sterben früher. Belasten die Rentenkassen nicht so lange.
Sowas wird auf Jahre hinaus statistisch erfasst und hochgerechnet, um den Finanzbedarf der Rentenkasse planen zu können. Wenn jetzt plötzlich große Teile der Raucherschaft zum Dampfen übrginge und dadurch vielleicht 10 Jahre länger lebt....

Nein, auf so einen Gedanken würden unsere Volksvertreter niemals kommen...oder vielleicht doch?

Wie auch immer, Politiker wie Frau Steffens sind für mich absolut unwählbar geworden, Leute mit einem so niedrig angesetzten Demokratieverständnis haben für mich in einem freiheitlichen Rechtsstaat definitiv nichts in einem Ministerium zu suchen.

Wenn Frau Minister Steffens grüne Politik repräsentiert, dann sollte man Die Grünen definitiv nicht mehr wählen.







10.02.2012
16:33
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von Catrin | #12

Seit wann gilt in unserem Lande "Im Zweifel GEGEN den Angeklagten"?

10.02.2012
11:48
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von Becker04 | #11

Selbst eine Frau Dr. Pöttschke-Langen hat vor einiger Zeit in einem Interview bestätigt das die E-Ziggarette weniger schädlich ist als eine herkömmliche. Nur unsere Gesundheitsministerin will davon nichts wissen. Zum Glück wird der Haushalt in NRW nicht durchgehen und damit erledigt sich das Problem dann von selbst.

10.02.2012
11:39
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von Kludgeq | #10

Sehr geehrte Frau Ministerin Barbara Steffens,

ich hatte Sie bereits einige Male zu diesem Thema persönlich angeschrieben, erhielt jedoch lediglich Standard-Schreiben aus der Feder Ihrer bemühten Referentin. Es war offensichtlich nicht leicht, die zu erwartenden Proteste im Einzelfall zu beantworten, so dass eine standartisierte Begründung wohl angebracht war. Jetzt ist sie es jedoch offensichtlich nicht mehr, da so viele Argumente für das Für- und Wider wie noch existierten.

Nun äußern Sie in Ihrem Video ein sehr interessantes, an dieser Stelle unbedingt erwähnenswertes Fazit Ihrer Verbotsbemühungen: Jeder Händler könne die Zulassung (als Funktionsarzneimittel) beantragen, dann würde jeder wissen, ob und in welchem Ausmass eine Schädlichkeit oder Unschädlichkeit der elektrischen Zigarette vorliegend sei.

Ich werfe Ihnen - nehmen Sie es mir bitte nicht übel, denn ich meine es nicht persönlich - eine außerordentliche Ferne zu den tatsächlichen Ereignissen menschlichen Lebens in diesem Staat vor. Es ist - und bleibt - realitätsfremd, die elektrische Zigarette als Arzneimittel erklären zu wollen, obwohl die allgemeine Tendenz gegen eine solche Argumentation ist. Wie erklären Sie dem wählenden Volk eindeutig und logisch die "heilende oder vorbeugende Wirkung" einer elektrischen Zigarette? Dies alleine ist die Umschreibung für das Verständnis eines Arzneimittels, so wie es "mit Volkes Zunge" beschrieben würde.

Als aufbauendes Argument würde durch Sie zweifelsohne die rechtlich im AMG eindeutig definierte psychoaktive Wirkung des enthaltenen Nikotins angeführt; dies ist bereits in Ihren zahlreichen Standardantworten dokumentiert. Doch wie erklären Sie den gesellschaftlich tolerierten, freien Verkauf von herkömmlichen Tabakerzeugnissen? Wie machen Sie Menschen klar, dass e-Zigaretten ein Funktions-Arzneimittel sein sollen, während es herkömmliche Zigaretten nicht auch nur ausschließlich in Apotheken zu kaufen gibt? Ohne einen sonst an dieser Stelle folgenden Hinweis auf die Beurteilung der rechtlichen Lage zum freien Warenhandel durch die Europäische Union und den EuGH würde ich Ihnen Recht geben können. Doch Sie handeln nicht nur wider geltender Richtlinien, Sie handeln - für das allgemeine Verständnis - entgegen jeglicher und nachvollziehbarer Logik.

Sie spannen nun den (literarisch spannenden) Bogen zum nachweispflichtigen Händler, der jedoch in freiwilliger Selbstkontrolle bereits die Inhaltsstoffe aufführt, keine e-Zigaretten oder deren Verbrauchsmaterial an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft, und sogar auf mögliche, gesundheitliche Beeinträchtigungen hinweist. Dennoch wird dieser Händler (ich nehme die fiktive Person des e-Zigaretten-Händlers als Beispiel) kriminalisiert und in den Medien für alle befürwortenden Konsumenten der e-Zigarette stigmatisiert. Dieser Händler hat nunmehr die alleinige Nachweispflicht - während der Staat sich dazu berufen fühlte, in der Vergangenheit Studien und Anstrengungen zu betreiben, wie sehr gefährlich doch Tabakerzeugnisse sind.

Hat der Staat hier die begünstigenden Hersteller-Studien der Tabak-Konzerne als Grundlage genommen, oder wurden diese Studien doch tatsächlich von Medizinern betrieben, die einen staatlichen Auftrag hatten?

Diesen ganzen Aufwand der Vergangenheit nehmen Sie jedoch nicht zum Anlass, aus eigenem Antrieb aussagekräftige und wissenschaftlich unanfechtbare, staatliche Studien zur elektrischen Zigarette zu initieren. Wäre dies nicht im Sinne der Gesundheit, für die Sie hier eintreten? Wäre ein lückenloser, nicht anfechtbarer Nachweis der Gefährlichkeit von E-Zigaretten (sofern diese zu unterstellen ist) nicht auch in Ihrem Sinne, anstatt sich ständig nur auf zweifelhaften Vorarbeiten und Äußerungen namhafter Nicht-Experten oder die publizistische Ungenauigkeit der Medien auszuruhen?

Sie müssen sich leider die Frage stellen lassen, deren Beantwortung Sie bisher umgangen haben: Was unterscheidet die e-Zigarette von der herkömmlichen Zigarette? Beantworten Sie diese Frage eindeutig, sachlich und vor allem vollständig, und ich hoffe, dass Ihrem öffentlichen Denkprozess danach zu entnehmen ist, dass Sie auch die Vorteile der e-Zigarette erkannt haben werden.

Mit besten Grüßen
Udo Laschet, Aachen

09.02.2012
22:57
Studie - Atemwegsreizung - WO ?
von Dirchsmith | #9

Ich möchte mal eine Frage zu den Atemwegsreizungen stellen.

Die ins Feld geführte Cest-Studie weist nach „Expertenmeinung“ Atemwegsreizungen aus, und darauf beruft sich auch Frau Steffens. Diese Atemwegsreizungen werden angeblich mit einer Verringerung der feNO Werte attestiert. Diese Atemwegsreizungen werden doch aber zweifelsfrei über einen Anstieg der feNO Werte ermittelt. Noch eine Sache in dieser Studie fällt auf, nämlich die Werte der Raucher die Dampfen durften (vor dem inhalieren 13,02 ppb, nachher 10,89 ppb) während die Placebogruppe einen Startwert von 8,76 ppb vor, und 8,75 ppb nach der Inhalation des Placebos aufweist. Werte zwischen 10-15ppb werden übrigens gesunden Menschen zugeschrieben.

Der Logik der Experten zufolge wäre die Kontrollgruppe bereits mit massiven Atemwegsreizungen in den Test gegangen. Aber ich bin kein Experte, deshalb meine Frage – wer hat eine Erklärung dafür, unsere Gesundheitsexpertin Frau Steffens vielleicht ?

Ich kann im Augenblick nur eine weitere Argumentation erkennen die auf einer Fehlinterpretation beruht. Diese gehäuften Falschmeldungen lassen nicht mehr nur auf Inkompetenz schließen, sondern ich sehe mich genötigt Absicht zu unterstellen.

Falls jemandem der Kopf schwirrt, die Werte der Dampfer sind nach der Inhalation eindeutig besser geworden, die Diskrepanz zur Kontrollgruppe schon beim Start lässt allerdings die Studie komplett wanken. Schade, ich hätte sie gerne als Pro-Dampf-Studie verwendet, denn das ist wesentlich naheliegender nach Faktenlage.

Eines noch, es handelt sich nicht um eine Studie sondern um einen Anwendungstest. Wer will uns hier eigentlich verar... und warum ? (Diese Frage darf ignoriert werden, darauf habe ich bereits eine Antwort)

09.02.2012
21:35
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von Botox | #8

Vielen Dank für den ausgedlichenen Beitrag. Sie haben mit einer der ersten Medien beide Seiten gegenüber gestellt.
Ich hofffe das Sie den Kommentar nicht löschen weil ich nachfolgenden Link eingestellt habe. Der spiegelt das dar was ich fühle....:
http://www.youtube.com/watch?v=AiyyLjr3SuM&feature=youtu.be
Mit freundlichen Grüßen
Botox

09.02.2012
21:20
Diskussion um nikotinhaltige E-Zigaretten
von HDD123 | #7

Bald sind ja wieder Wahlen, dann hat sich das mit der Frau Steffens hoffentlich erledigt. "Von wessen Teller ich esse, dessen Lied ich singe" ...

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