Diskussion um Bauen und Verkehr in Werden

Aus der WAZ vom 3. Februar 1975:.  „Wir wollen Werden nicht zerstören, sondern diesen Stadtteil modern und homogen gestalten.“ Das sagte Baudezernent Dr. Helm in der Aula des Werdener Gymnasiums. Der Beigeordnete sprach vor dem Bürgerausschuss über die Bauleitplanung und Verkehrslösung in Werden. Die geplante Wohnbebauung im Bereich der Huffmannstraße/ Pastorsacker (ehemaliges Gelände der Feintuchwerke) und Umstraße/ Viehauser Berg wurden von den Bürgervertretern mit großer Zurückhaltung aufgenommen. Der dadurch aufkommende Verkehr könne nicht mehr bewältigt werden, hieß es. Bei der Sanierung der Werdener Altstadt müssten unter anderem historische Bausubstanz, Denkmalschutz und die Lage in einem Flusstal berücksichtigt werden, erklärte Helm. Der Altstadtbereich sei jedoch nicht attraktiv. Junge Leute wollten dort nicht wohnen.

Letzteres hat sich heute sicherlich verändert, aber die Verkehrsführung durch den Werdener Ortskern ist auch 40 Jahre später noch immer in der Diskussion und nach Meinung vieler Bürger weiterhin unbefriedigend gelöst.